Monatsarchiv: März 2012

Komischer Traum

Mal ehrlich, was hat Frau Rank bitteschön in meinen Träumen zu suchen?

Richtig: Gar nichts… aber trotzdem war sie da O.o

Von Anfang an:

Wir hatten Englisch. Nicht bei ihr, sondern bei irgendeinem anderen Lehrer, weil sie ja weg sei und haben darüber geredet, wie toll es doch wäre, Gewissheit zu haben und dass es ja schön wäre, dass sie schwanger sei.

Plötzlich stand Frau Rank dann im Raum. Mit einem Schwangerschaftsbauch aus dem mindestens siebten Monat. Der kam allerdings nur deswegen, weil sie einen Ball (wieso eigentlich?!) unter ihr Oberteil gesteckt hat, denn sie dann rausnahm. Dabei hielt sie uns einen Vortrag darüber, dass sie es unmöglich fände, wie wir in ihre Privatsphäre eingedrungen seien und dass es doch ihre Sache sei, ob und wann sie uns so etwas mitteilen würde. Mr. Fullstop habe anscheinend geplaudert, dem könne man also nicht vertrauen (Ehrlich, ich habe nicht den blassesten Schimmer, wer denn bitte „Mr. Fullstop“ sein soll O.o ).

Mittlerweile – Traumlogik – war der andere Lehrer  verschwunden. Frau Rank holte dann ein Gewehr von irgendwoher und beschoss Luna und mich dann mit Funken. Ähm, ja, ist klar… Ganz normal das alles.

Dann verteilte Frau Rank irgendwelche Karten mit Fantasywesen drauf – Fantasywesen aus einem Buch, das ich mithatte – und kommt zu mir. Währenddessen ist ein Mädchen aus meiner früheren Klasse aufgetaucht. Frau Rank sagte mir, dass ich zwar oft die coole Muffin geben würde, sie aber genau wisse, dass auch das Gegenteil in mir sei… Das Mädchen aus meiner früheren Klasse strahlte und meinte dann: „Coole Muffin.“

Und dann wünschte Frau Rank mir noch viel Spaß beim Lesen O.o

 

Ja… Meine Träume sind schon leicht (*hust*) bescheuert…

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Hippies in der humorfreien Zone

Freitag. Der letzte Tag vor den Osterferien, der letzte Tag der Mottowoche und für den Jahrgang über uns der letzte Tag richtig Schule.

Von Donnerstag auf Freitag wurde in der Turnhalle übernachtet(*hust* geschlafen wurde nicht, soweit ich weiß 😉 Frau Rock war auch dabei, zum Aufpassen und so – die durfte dann am nächsten Tag früher Schluss machen) und gefeiert.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Hippies und… des Chaostages. Ich nenne ihn einfach mal so, weil unsere Abgänger nach der neunten/zehnten Klasse immer so einen veranstalten/veranstaltet haben. Das ist der Tag, an dem alles drunter und drüber geht, Leute mit Lippenstift Klassennamen ins Gesicht geschrieben bekommen, nassgespritzt werden etc. Zumindest bei den Neunern/Zehnern.

Unsere Hippies hatten ein bisschen Absperrband aufgehängt, auf dem Parkplatz und vor dem Fahrradständer. Auch vor den Türen natürlich. Im Gebäude waren auf den ersten beiden Treppen zur Hälfte Wasserbecher aufgestellt worden, die sollten dann irgendwie ausgetrunken oder weggebracht werden oder so. Im vierten Stock wurden in einigen Klassenzimmern Stühle und Tische ineinander gehakt und gestapelt, auf den Treppen vor der Schule stand mit Kreide „Dancefloor“ geschrieben und ein Parcours war ebenfalls mir Kreide auf dem Schulhof aufgezeichnet worden. Es wurde ein bisschen mit Konfetti geschmissen. Um kurz vor acht sollte deren Abisong durch die Lautsprecher gespielt werden und eben noch ein paar Spiele mit Lehrern gespielt werden. Sonst war da nichts!

Soweit zu den Vorbereitungen beziehungsweise Planungen…

Denn als ich zur Schule kam, war schon das Meiste ruiniert. Ich konnte ohne Probleme zum Fahrradständer, da hing schon nichts mehr. Als ich mich dann mit ein paar Hippies – denn schließlich kenne ich da einige – unterhalten habe, erfuhr ich auch den Grund:

Unsere liebe Schulleiterin hat das alles abgeblasen. Hat Dienstanweisung an Mr. Suit gegeben, dass er dafür sorgen soll, dass alle Vorbereitungen rückgängig gemacht werden.

Sie kam scheinbar um halb acht oder ein bisschen später, riss das Absperrband vor’m Fahrradständer weg und sagte, dass das so nicht ginge, das sei so nicht mit ihr abgesprochen.

Wohlgemerkt, unsere Schulleiterin. Nur sie. Frau Schick und Mr. Suit, die anderen Mitglieder der Schulleitung, waren für den Chaostag. Denn es wäre ja auch nichts Schlimmes gemacht worden. Mr. Suit war sei sechs Uhr da, hat geschaut, ob die Turnhalle picobello aussah, denn das war Voraussetzung gewesen, und hat denen das Schulgebäude aufgeschlossen. Mit ihm war alles abgeklärt.

Frau Schick hätte eigentlich morgens keinen Unterricht gehabt, ist aber extra früher gekommen und erzählte Luna und mir, dass ihr da schon ein Hippie entgegengekommen wäre, mit Tränen in den Augen und ihr das erzählt hätte, dass unsere liebe Schulleiterin alles verboten hätte…

Die Enttäuschung darüber entlud sich dann reichlich destruktiv, wie Herr Waschbär es ausdrückte. Ich hatte in den ersten beiden Stunden Pädagogik bei ihm. Und irgendwann im Laufe dieser Stunden ging die Tür auf und die ganzen Hippies kamen rein. Gehört hatte man sie schon vorher. Denn sie liefen mit Megafon durch die Schule und skandierten: „Humorfreie Zone! Humorfreie Zone!“

Das war LAUT. In dem kleinen Klassenraum, mit Megafon direkt auf mich gerichtet und ich sitze relativ weit vorne = AUA!

Herr Waschbär hielt uns dann einen Vortrag darüber, dass er hoffe, dass wir nicht so sein wollen nächstes Jahr…

Nein, wollen wir nicht. Wir wollen dafür sorgen, dass wir das an einem Tag machen, an dem unsere liebe Schulleiterin weg ist… dann ist Frau Schick verantwortlich… Guter Plan, oder? 😀

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Teresa und die Pünktlichkeit

Jeder kommt mal zu spät.

Zur Kunst erhoben hat das Zuspätkommen allerdings eindeutig Teresa. Sie kommt mit dem Auto zur Schule und trotzdem nie pünktlich. Neulich hätten wir theoretisch die erste Stunde gemeinsam gehabt, sie kam allerdings nicht. Meist kommt in solchen Situationen bei der Anwesenheitskontrolle das übliche Gespräch:

Lehrer: „Wo ist Teresa?“

Schüler: „Ach, die kommt bestimmt noch, ist ja noch nicht zehn nach acht.“

Diesmal kam sie aber nicht, nicht um Zehn nach Acht, nicht um Viertel nach Acht… Als ich dann allerdings das Schulgebäude verließ, da ich nach der ersten Stunde einige Freistunden hatte, kam sie mir entgegen. Sie hätte verschlafen und wäre dann lieber gar nicht erst zur ersten Stunde gekommen, um den Unterricht nicht zu stören.
Dasselbe vor kurzem in ihrem Bioleistungskurs – den ich nicht habe, es wurde mir so zugetragen. Eine Biodoppelstunde und sie war vierzig Minuten zu spät, wartet dann vor dem Raum bis zur kleinen Pause zwischen den Stunden und klopft dann.

Die Biolehrerin: „Ich weiß schon, wer das ist.“

Schon bezeichnend, oder?

Ansonsten ist es auch normal, dass sie mehrfach an einem Tag zu spät kommt. Für sie wurde sogar schon ein kurzes Lied geschrieben: „Du bist zu spääät, zu spääät, zu spääääähääääääähääähähät…“

Das wird gesungen, wenn sie dann doch noch reinkommt 😀

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Das Lunalein

Tädääääämm.

Ich möchte euch eine Neuigkeit mitteilen. Eine interessante, lustige Begebenheit.
Ein neuer Blog ist online:

http://cupcakemonstercookie.wordpress.com/

Ihr fragt euch nun vielleicht, wessen Blog das denn ist. Es ist der Blog von der lieben Luna. Jaaa, genau, DIE Luna. Die Mitdekoration, die BioLKlerin, der Dickkopf, die beste Freundin, der Cupcake.

Und wer hat sie angesteckt mit der Bloggeritis? Natürlich ich, die liebe, liebe Muffin 😀

Ich wünsche ihr viel Spaß beim Bloggen und freue mich schon darauf, Artikel von ihr zu lesen.

Willkommen in der Blogosphäre, liebe Luna 🙂

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Pingu

Meine Pinguintasse. Meine Mutter hat sie mir geschenkt, weil sie meinte, ich könne genau so gucken, wie der Pinguin. Naja, macht euch selbst ein Bild 😉

Und passend hierzu eine Pinguingeschichte, extra für Klein-Theni 😉

Es war einmal ein kleines blondes, stets unschuldig dreinblickendes Mädchen, das Pinguine liebte. Sie dachte bald nur noch an diese schönen Tiere und in ihr wuchs der Wunsch heran, einen echten Pinguin zu besitzen. Ihre Freunde und Eltern belächelten sie für diesen Spleen, doch Klein-Theni machte sich nichts daraus und plapperte munter weiter von Pinguinen und von dem Pinguin, den sie sich doch so sehr wünschte.

Eines Tages kam dieser Wunsch einer mächtigen Zauberin zu Ohren. Diese überlegte lange, ob es richtig sei, dem kleinen Mädchen diesen Wunsch zu erfüllen. Sie wägte das Für und Wider ab und entschloss sich schließlich, es zu tun.

Das kleine Mädchen war noch spät auf und machte ihre Mathe-Hausaufgaben, unter Gestöhne und Geseufze. Da hörte sie ein Rascheln, wie von einem Kleid und zuckte zusammen. Langsam, gaaanz langsam drehte sie sich um und blickte die Frau, die plötzlich in ihrem Zimmer stand, fassungslos und mit großen Augen an.

„Wer… wer bist du?“, fragte sie mit zittriger Stimme.

„Ich bin eine mächtige Zauberin.“, antwortete die Fremde und zog wie zum Beweis einen Zauberstab aus einer Falte ihres Kleides hervor. „Ich bin gekommen, um dir deinen Herzenswunsch zu erfüllen.“

Klein-Theni schaute sie fassungslos an. „Aber…“, murmelte sie, doch die Zauberin bedeutete ihr zu schweigen. Sie schwang ihren Stab und murmelte einige unverständliche Worte. Daraufhin erschien eine große, sonnenscheingelbe Wolke über Klein-Theni und hüllte sie ein.

Als die Wolke sich verzogen hatte, war die Zauberin verschwunden und ein Pinguin watschelte an ihrer Stelle im Zimmer herum.

„Uiiiiiiiii!“, rief Theni begeistert. „Ein Pingu!“

Sie stand rasch auf und drückte ihn an sich.

Eine ganze Weile spielte sie mit ihrem neuen Kameraden, doch sie merkte, dass er immer träger und schlapper wurde.

„Was ist nur mit dir?“, fragte sie besorgt, eh sie sich selbst die Antwort geben konnte. Es war natürlich viel zu warm für den armen Kerl.

„Ach nein, jetzt habe ich mit meinem Wunsch nur Unglück über dich gebracht!“, rief Klein-Theni aus. „Wie mache ich das nur wieder gut? Und vor allem, wie bekomme ich dich schnellstmöglich zurück in deine Heimat?“

Nachdenklich sah sie den Pinguin an, als könne dieser ihr eine Antwort geben. Doch natürlich konnte er es nicht.

Ob ihrer Hilflosigkeit fing das kleine Mädchen bitterlich an zu weinen. Doch als eine Träne den Flügel des Pinguins berührte, verschwand dieser und die Zauberin trat wieder an seine Stelle.

„Athene, komm bitte an die Tafel.“, sprach sie.

Verwirrt blickte Theni sie an.

„Athene!“

Das war doch die Stimme von Frau Nike?

„Athene, schläfst du etwa?“

„Nein, nein.“, murmelte Theni. „Aber der Pinguin…“

Die ganze Klasse lachte und Theni realisierte, dass sie gar nicht zu Hause war, sondenr in der Schule in einer Mathestunde saß. Sie spürte, wie ihre Wangen heiß wurden. Frau Nike sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an.

„Soso, der Pinguin… Typisch Theni.“

Sie lachte.

„Dann kann der Pinguin dir ja jetzt bei der Matheaufgabe helfen.“

Theni seufzte und stand auf. Als sie an der Tafel stand, spürte sie etwas Weiches, Flauschiges in ihrer linken Hand. Sie brauchte nicht hinzusehen, sie wusste auch so, dass es eine Pinguinfeder war. Mit diesem Wissen gelang es ihr mühelos, die schwere aufgabe zu lösen, ihren Lösungsweg zu erklären und alle dazu zu bringen, es auch zu verstehen.

„Theni, das war beeindruckend. Wie hast du das geschafft?“

Frau Nike nickte zufrieden und blickte sie dann fragend an. Doch Theni lächelte nur geheimnisvoll und wissend. Die Pingus waren mit ihr.

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Die Sache mit Frl. Einstein

Durch einen Artikel der lieben Frau Falke habe ich mich an eine Begebenheit erinnert, die schon einige Jahre zurückliegt. Diesen Artikel meine ich:

http://sovielzumthemaschule.wordpress.com/2012/03/28/ich-bin-lehrerin-und-habe-angst/

Damals (wenn man das schon sagen kann, sooo lange ist es nun ja auch wieder nicht her) war ich noch in der Mittelstufe, allerdings schon auf derselben Schule wie jetzt. Damals waren beispielsweise Mändy und Xenja, die ich hier schon erwähnte, in meiner Klasse. Luna auch.

Jedenfalls bekamen wir eine Referendarin, Frl. Einstein. Frl. Einstein unterrichtete Chemie und Physik.

Und sie hatte es ziemlich schwer mit uns. Auf sie hörte niemand, aber das war noch das geringste Übel. Beleidigungen waren alltäglich, offen und hinter ihrem Rücken. Sie versuchte natürlich, dagegenzusteuern, verwies beispielsweise Schüler des Raumes, doch das brachte nichts. Entweder gingen sie überhaupt nicht raus oder zumindest nicht zu unserem Sozialpädagogen (über den ich mich zu gegebener Zeit noch aufregen werde…).

Dieses Verhalten unserer Klasse wirkte sich auch auf das Verhalten von Schülern unserer Parallelklasse aus. Ich habe gehört, dass sie da einmal weinend aus dem Unterricht geflohen ist…

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir allerdings eine bestimmte Stunde. Keine Unterrichtsstunde bei Frl. Einstein, sondern eine Stunde, in der wir über sie gesprochen haben. Unsere Klasse war ziemlich geschlossen gegen sie und wollte etwas unternehmen, ich glaube, zur Schulleitung oder so. Auf jeden Fall wurde dann beschlossen, ein Gespräch mit ihr zu führen. Dazu sollten sieben Leute „entsendet“ werden. Aber zuvor sollten Argumente zusammengetragen werden.

Da kamen so schöne Dinge wie „Die stinkt!“ (Mändy…) oder „Die ist voll eklig!“ (Xenja…) oder auch „Die ist voll hässlich!“ oder „Die soll sich mal Seife kaufen!“ …

Sehr sachliche Argumente, natürlich. Auf diesem Niveau ging es eine Weile weiter.

Jetzt muss ich dazu sagen: Ich war damals wirklich sehr still. Deswegen habe ich mich an diesem Gespräch auch nicht beteiligt (mal neben der Tatsache, dass mir diese Diskussion zu doof war). Bis mir irgendwann der Kragen geplatzt ist und ich ziemlich aufgebracht mehrere Minuten am Stück geredet habe. Ich sagte, dass diese Argumentation ja wohl gar nicht angebracht sei, dass ich dieses Verhalten unmöglich fände, dass jemand, der keine sachlichen Argumente hat, lieber still sein sollte und noch einige Dinge mehr. Als ich endete, wurde ich ziemlich perplex angeschaut und erstaunlicherweise… begannen einige zu klatschen, ich weiß bis heute nicht, warum. Unser damaliger Klassensprecher unterband das dann auch rasch mit den Worten „Jetzt seid doch mal leise, ist mir doch egal, wenn so ein Freak mal aus sich rausgeht.“ (nette Bezeichnung übrigens O.o).

Letztendlich zählte ich nicht zu den sieben Leuten, die entsendet wurden, dafür aber Mändy. Sehr sinnvoll… *hust*

Die Lösung dieses Problems bestand übrigens darin, dass Frl. Einstein uns abgeben durfte. Ich glaube, sie war darüber ziemlich froh…

Frl. Einstein ist übrigens inzwischen Frau Einstein und unterrichtet immer noch an meiner Schule.

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Dekoration

Wir sind Deko, Luna und ich.

Warum?

Weil wir irgendwie einen Großteil unserer Pausen vor dem Lehrerzimmer/Sekretariat/Oberstufenleiterbüro verbringen (das ist ein und derselbe Flur 😉 ). Sei es, weil wir eine Schulbescheinigung brauchen, etwas fragen oder abgeben wollen oder etwas klären möchten. Oder weil uns einfach langweilig ist und wir gerne mit und über Lehrer quatschen….

Es geschehen immer lustige Dinge vor dem Lehrerzimmer. Und wir werden bereits darauf angesprochen, dass wir so oft da herumstehen…

Beispielsweise von Lunas Biolehrerin Frau Rock. Luna hat ja Bio als Leistungskurs, ich ja nicht, darum hat sie eine andere Lehrerin. Frau Rock kam also an uns vorbei, grinste und sagte nur: „Luna vor dem Lehrerzimmer.“
Luna daraufhin: „Ja, wir sind eben dekorativ.“

Mein ehemaliger Lateinlehrer, immer für einen Spruch gut (er hat übrigens eine Brotdose, auf der „Otternasen“ drauf steht 😀 Für alle, die’s nicht kennen: Das Leben des Brian 😉 ), kam vor kurzem, als außer uns noch relativ viele andere vor dem Lehrerzimmer herumstanden, und bahnte sich seinen Weg durch die Schüler. Als wir dann Platz machten, meinte er nur: „Danke, meine Fans, dass ihr mir ein Spalier bildet.“

Vor einiger Zeit sprach uns auch schon unser Sportlehrer Mr. Sporty an:

„Was wollt ihr denn schon wieder hier?“

Luna und ich: „Wir stehen dekorativ in der Gegend herum. Wir werten doch den ganzen Raum auf.“

Eine Lehrerin kam vorbei und sagte sinngemäß ebenfalls so etwas. Unser Sportlehrer blieb auch eine Weile stehen und stand nur so herum – wie wir. Einige Zeit später kam besagte Lehrerin abermals vorbei und meinte grinsend: „Ach, der Mr.  steht nun auch dekorativ in der Gegend rum!“

Ich glaub‘, wir haben unseren Ruf weg…

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So süß…

Nachdem meine kleine Schwester und ich eben zehn Minuten darüber diskutiert haben, ob sie nun meins ist oder ich ihr’s, kam das:
„Ich hab dich lieb bis zum Himmel, bis zum Mond und zurück, und bis zu jedem Stern und zurück und bis zu jedem Baum und zurück und bis zu jedem Blatt und zurück und bis zu jedem Zweig am Baum und zurück und bis zu jedem Atemzug aller Menschen, also tausend Millionen weit, und zurück und von jedem Arm zu jedem Arm, also von deinem zu meinem und zu allen anderen und zurück und bis zu jedem Finger und zurück und bis zu jedem einzelnen Haar und zurück!“

Ich habe schon die allersüßeste Schwester der Welt ♥
Wollte ich nur mal so bemerkt haben…

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Geschlechtertausch

Der Jahrgang über uns hat seine Mottowoche unter anderem mit dem Motto Geschlechtertausch bestückt. Ist ja nicht so ein dankbares Thema für die Mädchen, meiner Meinung nach. Jungs haben es da leichter – Kleider, Röcke etc. -, lustige Kombinationen zu erreichen.

Es gab einige lustige Kostümierungen zu betrachten, ein paar Beispiele:

– Ein Mädel, normalerweise klein mit halblangen glatten blonden Haaren, hatte eine brünette Wuschelkopfperücke auf und ein Cap darauf gesetzt, dass man sie tatsächlich für einen Jungen hätte halten können. Die Hiphopper-Klamotten, eine Harry Potter-Brille, der penisbetonte Gang und der lässige Griff in den Schritt komplettierten die Verwandlung – ziemlich lustig 😀

– Einer der Jungs, der auch normal halblange Haare hat, sah aus wie eine russische Oma (Zitat Valentina: „Der sieht aus wie meine Oma!“ 😉  ). Er trug ein braun-beiges, ziemlich altmodisch gemustertes Kleid, klobige beige Schuhe und ein altrosa Kopftuch. Und er sah aus, als liefe er immer damit herum 😀 Hätte er keinen Bartschatten und mehr Falten hätte man ihn tatsächlich für eine russische Oma halten können…

– Ein anderes Mädel hatte sich für eine Bauarbeitermontur entschieden, mit Blaumann, Warnweste, Werkzeugkasten und der Mittagspausenflasche Bier, eben mit allem drum und dran.

Am besten war aber natürlich die Tatsache, dass zahlreiche Lehrer mitgemacht haben 😉

Frau Schick zum Beispiel. Die ist sowieso voll lässig und toll. Sie trug ein gelbschwarz kariertes Hemd, eine Latzhose, bei der nur ein Bügel geschlossen war und ein rotes Basecap.

Frau Elder hat mich persönlich sehr überrascht, denn ich hätte sie nicht so eingeschätzt, dass sie bei so etwas mitmacht. Gegelte Haare, ein langes weißes Hemd mit Längsstreifen und eine Fliege, dazu ein stolzierender (man kann es eigentlich nicht beschreiben – aber es sah göttlich aus!) Gang… Zum Schießen.

Aber mein persönliches Highlight des Tages war folgende Begebenheit…

Luna und ich gehen den Flur entlang, wir haben gerade Schluss. Da höre ich hinter mir Rufe.

„Muffin, Muffin!“

Verwundert bleibe ich stehen und drehe mich um. Da kommt mir Frau Blümchen entgegen, drückt mir ihre Tasche in den Arm, meint dabei „Kannst du mal eben meine Tasche halten, mir rutscht sonst die Hose runter.“ und zieht ihre Hose wieder hoch. Sie hat nämlich auch mitgemacht und die Hose war ihr wohl etwas sehr weit… 😀

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Vermissen

Dieser Artikel war eigentlich für morgen „geplant“. Nun haben die Ereignisse den Anlass überholt. Ich lasse ihn trotzdem so, wie er ist. Nur das P.S.: habe ich angefügt.

 

Kennt ihr das, wenn ihr etwas täglich macht und es dann einfach nicht mehr stattfindet?

Sei es, dass ihr jeden Tag dasselbe Parfüm benutzt und es dann vom Markt genommen wird, sei es, dass ihr jeden Tag eine Tasse von einem ganz bestimmten Tee trinkt, der aus dem Sortiment genommen wird, sei es, dass ihr jeden Morgen von einer Person eine Guten Morgen-SMS bekommt…

Sei es, dass ihr täglich mit jemandem zu tun habt und auf einmal nicht mehr.

„Man braucht eine Sekunde, um einen Menschen zu bemerken. Eine Stunde, um ihn einzuschätzen. Einen Tag, um ihn gern oder lieb zu haben, aber ein ganzes Leben, um ihn zu vergessen.“

In der Realität und in der virtuellen Welt ist das der Fall. Denn auch in der virtuellen Welt trifft man auf Menschen, die man lieb gewinnen kann. Manchmal braucht es dazu nicht lange.

Ich vermisse Frau Falke.

Ich vermisse ihre Blogeinträge, ihre Twittermeldungen, ihre Präsenz.

Ich kann es verstehen, natürlich, dennoch…

Das wollte ich nur einmal geschrieben haben. Ich hoffe, dass sie wieder herfindet… Ich würde es mir wünschen.

 

P.S.: Willkommen zurück…

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