Archiv der Kategorie: Muffin und die Bücher

Auszugsgedanken

Wie ist das eigentlich, sein Leben komplett zu ändern?
Der Beginn des Studiums wird alles auf den Kopf stellen. Mein gesamtes Leben wird anders werden.
Innerlich habe ich schon seit langem diesen Plan gehabt, aber wenn es nun wirklich nur noch etwas über einen Monat bis zum Beginn meines ersten Semesters ist, wird alles etwas greifbarer, wenn auch immer noch unglaublich.
Ich habe bislang mit wenigen Leuten darüber geredet. Es fällt mir, ehrlich gesagt, schwer.
Denn ich muss Schlussstriche ziehen. Einige habe ich schon gezogen, hinter meinem FSJ zum Beispiel oder auch hinter meine ehrenamtliche Tätigkeit in meiner Kirchengemeinde (den hatte ich schon mit dem FSJ aus Zeitmangel gezogen). Einige stehen noch aus.
Der hinter meinem Verein beispielsweise. Ich werde ja nun nicht länger als Trainerin tätig sein können. Das muss ich noch endgültig mitteilen.
Oder der hinter dem anderen Engagement, das ich trotz FSJ durchgehalten habe. Dort bin ich zeitliche Verpflichtungen eingegangen. Entweder ich mache hier einen richtigen Schlussstrich oder ich bemühe mich darum, auch von meinem neuen Zuhause aus meinen Teil zu leisten.
Bei diesem Punkt bin ich unschlüssig und ich werde wohl noch Gespräche dazu führen müssen.

Ich betrachte die Dinge in meinem Zimmer bereits mit der Frage im Kopf, was ich davon mitnehmen werde. Einiges steht natürlich fest, meinen Schmuck beispielsweise. Aber ist das nicht auch die Gelegenheit, auszusortieren?
Einiges ist schon aussortiert, eine Menge Bücher beispielsweise. Dennoch habe ich noch sehr viele (meine Wände bestehen quasi nur aus Bücherregalen 😉 ). Eigentlich alle habe ich bereits gelesen, manche natürlich mehrfach. Das könnte dafür sprechen, sie alle hierzulassen, aber das brächte ich nicht über’s Herz. Ich liebe meine Bücher und könnte mich in meinem neuen Zuhause ohne niemals wohlfühlen (wobei ich garantiert in kürzester Zeit wieder einige ansammeln würde).
Sie haben alle ihre Geschichten und tragen Erinnerungen in sich. Die Protagonisten sind wie gute Freunde, die Geschichten ein Teil meines Lebens.
Nun kann ich aber natürlich nicht alle mitnehmen. Ich muss entscheiden…
Das fällt mir schwer. Rebecca Gablé, Ken Follett, Jojo Moyes, Trudi Canavan, Carlos Ruiz Zafón, Dan Brown, Markus Heitz, Tamora Pierce, und und und…
Wen soll ich mitnehmen, wen zurücklassen?

Gut, dass ich noch etwas Zeit habe…

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Bücherliste I

Was habe ich diesen Monat denn gelesen? Eigentlich eine Menge. Ich glaube, zukünftig schreibe ich separat ein bisschen was zu den einzelnen Büchern… so auf einem Haufen erschlägt das sonst, fürchte ich. Und das wird den Büchern nicht gerecht.

1. Eine Handvoll Worte (Jojo Moyes)

2. Der Weg in die Schatten (Brent Weeks)

3. Marina (Carlos Ruiz Zafón)

4. Weltengänger (Sergej Lukianenko)

5. Traumsammler (Khaled Hosseini)

6. Alle sieben Wellen (Daniel Glattauer)

7. Noir (Jenny-Mai Nuyen)

8. Der Sohn des Poseidon (Rick Riordan)

9. Die Säulen der Erde (Ken Follett)

10. Ex libris (Anne Fadiman)

11. Eine kurze Geschichte der Zukunft (Stephen Clarke)

12. Das Zeichen der Athene (Rick Riordan)

13. Die rote Pyramide (Rick Riordan)

14. Der Schrecksenmeister (Walter Moers)

Eigentlich eine recht bunte Mischung. Auffällig ist natürlich die Häufung von Rick Riordans Büchern. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Louis und ich die Bücher quasi nacheinander lesen und gerne drüber quatschen oder uns gegenseitig lustige Stellen vorlesen (sowas wie „Hey, du Hacksteak! Habe ich dich nicht schonmal umgebracht?“).

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