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Augen zu und durch?

Mir ist schlecht. So richtig.
Woran das liegt? Nicht daran, dass ich irgendetwas Schlechtes gegessen hätte… nee. Das liegt einzig und alleine daran, dass für mich die erste Klausurenphase an der Uni losgeht. Und nicht mit so etwas Nettem wie Mittelhochdeutsch… nee. Die erste Klausur ist in Linearer Algebra.
Es ist eigentlich nur eine Bestanden/Nicht bestanden-Klausur zur Überprüfung, wer denn im nächsten Semester den zweiten Teil des Moduls machen darf… aber trotzdem ist mir schlecht.
Die Nachschreibe-/Wiederholungsklausur wäre auch erst im April/Mai…

Ich habe das Gefühl, mein Kopf sei so leer wie eine Wüste. Nur ohne die Sandkörner, Oasen und Kakteen. Leer eben.
Ich habe versucht zu lernen, ich habe es wirklich. Seit ein paar Wochen denke ich schon an nichts anderes mehr als an diese Klausur. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas von dem behalten hätte, was ich wiederholt habe.
Ich will diese Klausur nicht schreiben. Ich will nicht versagen, ich will nicht durchfallen.
Ich habe Angst.

Der zweite Modulteil im nächsten Semester wird aufgeteilt. Dann haben wir Lehrämtler nicht mehr mit den Vollfachmenschen zusammen. Vielleicht fühle ich mich dann weniger dumm.
Vorausgesetzt natürlich, ich bekomme diese Klausur irgendwie hin…

Wenn gar nichts geht… dann schreibe ich einfach auf die Klausur drauf „Ich studier‘ Germanistik, ich kann kein Mathe.“, diese Meinung vertritt nämlich so mancher an der Uni…

>_<

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Die Sache mit der Fächerwahl

Ja, also, nachdem sich jetzt einige gewundert haben, dass ich so viele Stunden habe… hier die – eigentlich ganz einfache – Erklärung. Ich studiere auf Lehramt, ja. Dass ich Deutsch und Mathe studiere, hat sich hier ja schon deutlich abgezeichnet. Allerdings ist das nicht alles – ich habe mir gleich zu Beginn ein Drittfach angelacht. Ich studiere neben Deutsch und Mathematik eben auch noch Englisch.
Klar, das klingt ziemlich verrückt und überehrgeizig. Aber ich wollte mich von Vornherein nicht mit zwei Fächern zufrieden geben und habe einen Antrag für das Drittfach gestellt. Der wurde, lustigerweise, genehmigt.
Lustigerweise, weil ich ständig Leute treffe, die mir erzählen, dass das gar nicht möglich sei, was ich da mache. Tja… Ich würde sagen, ich mache es einfach trotzdem.
Ihr dürft mich jetzt gerne für verrückt halten…

Mein Stundenplan setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
Mathe: Insgesamt 8 bzw. 10 SWS, verteilt auf zwei Module: Lineare Algebra (4 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung) und Geometrie mit Computertechnik (2 SWS Vorlesung und 1 SWS Übung(d.h. die findet eben nur 14tägig statt)).
Deutsch: 18 SWS verteilt auf drei Module: Mittelhochdeutsch 6 SWS (2 SWS Vorlesung, 2 SWS Grammatikkurs und 2 SWS Übung), Sprachwissenschaft 6 SWS (4 SWS Vorlesung, 2 SWS Übung) und Literatur 6 SWS (2 SWS Vorlesung, 2 SWS Kurs zum Wissenschaftlich Arbeiten, 2 SWS Übung).
Englisch: 4 SWS, verteilt auf zwei Module: Englische Grammatik und Vokabular mit je zwei SWS.
Pädagogik: 4 SWS, davon sind 2 SWS Vorlesung undd 2 SWS Praktikumsbegleitung(was ich rein theoretisch nicht brauche, weil ich ja keines mache, aber das Belegen ist zumindest Pflicht – die Anwesenheit nicht. Aktuell muss ich da noch hin, um meine Reflexion zum FSJ angemessen schreiben zu können, aber danach…).
Also habe ich je nach Woche 34 bis 36 Stunden.

Deutsch habe ich in diesem Semester so viel, weil ich dann im nächsten Semester da kürzer treten will, d.h. nur ein Modul belegen möchte, um mehr Zeit für Englisch zu haben.
Viel sind in diesem Semester auch und vor allem die Übungen. Die werden mit der Studienzeit weniger, dafür gibt es dann Seminare o.Ä. .
Es ist im Prinzip wirklich nur dieses eine Semester – und eventuell das nächste -, das bei mir so voll ist.
In fast allen Modulen muss ich eine Klausur am Ende schreiben (bis auf Pädagogik, da ist es die Reflexion, die ich ja, sobald ich die genauen Anforderungen habe, schreiben und abgeben kann).

Außerdem habe ich Angst vor den ganzen Durchfallquoten, die uns um die Ohren gehauen werden. Wenn ich jetzt mehr mache, dann habe ich mehr Zeit, später etwas nachzuholen – so mein Gedankengang.
Klar, das ist viel. Und natürlich ist das nicht einfach. Aber es ist ein begrenzter Zeitraum (ein Semester, also bis Februar quasi – das sind nicht mal mehr vier Monate) und ich lerne daraus etwas für den Bau von zukünftigen Stundenplänen… und dass ich nun wirklich nicht überall immer hin muss.

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Liebe Mathematik

Liebe Mathematik,

Was ist denn los mit uns beiden? Wir haben uns doch immer so gut verstanden, uns gegenseitig unterstützt. Natürlich gab es gute und nicht so gute Zeiten. Ich habe dich auch stiefmütterlich behandelt, ich weiß, ich weiß. Ich habe andere Disziplinen vorgezogen, habe dich beiseite gelassen.
Zahlst du mir dies nun zurück?
Vielleicht liegt es an der ungewohnten Umgebung, vielleicht auch daran, dass wir uns während meines FSJ auseinander gelebt haben. Aber ich studiere dich nunmal – ich weiß, dass es dir gefällt, wenn man sich mit dir beschäftigt. Wieso machst du es dann meinen Mitstudenten und mir so schwer?

Vielleicht liegt es am Professor. Er ist so in dich vertieft und verliebt, wie man nur sein kann. Vielleicht will er dich – ganz eifersüchtiger Liebhaber – ganz für sich alleine haben? Dich nicht mit jungen Menschen teilen müssen? Oder höchstens mit wenigen Erwählten?
Sag mir, liebe Mathematik, hörst du das wirklich gerne, dass du trivial seist, offensichtlich, ganz einfach zu verstehen?
Oder ist das eine Geheimsprache zwischen dem Professor und seinen Auserwählten (jenen Studenten, die sich nicht nur mit der Schönheit der Linearen Algebra beschäftigen, sondern sich auch dem Studium der Analysis verschrieben haben vielleicht?)?

Ich bin ja auch nicht die Einzige, die unzufrieden ist mit dir. Vielleicht hast du ja gerade einen kleinen Durchhänger. Eine beginnende Winterdepression, sowas soll in den besten Familien vorkommen. Das ist nicht schlimm, wir verstehen das (im Gegensatz zu dem, was unser Professor von dir an die Tafel schreibt), wir sind ja auch nur Menschen! Dann wäre es aber wunderbar lieb, wenn du dich ein bisschen zusammenreißen könntest…

Wenn das nämlich so weitergeht, liebe Mathematik, sehe ich den Tag nahen, an dem sich unsere Wege trennen werden…

Deine Muffin

Ich mag Mathe eigentlich. Ich verstehe Mathe eigentlich. Mir fällt Mathe eigentlich leicht.
Zumindest war das mal so. Ziemlich genau bis ich mit dem Studium anfing. Wir haben zwei Mathematikmodule, das eine ist super, tolle Beispiele, gut erklärt. Und das andere… Naja, das ist ziemlich bescheiden und leider Gottes dasjenige mit dem größeren Stundenanteil…
Ich würde behaupten, dass es nicht zuletzt an dem Professor liegt. Er vermittelt es einfach nicht verständlich. Ab und zu verstehe ich, was er von mir will – den Rest der Zeit habe ich nicht einmal Zeit, darüber nachzudenken, was ich da eigentlich von den Tafeln abschreibe.
Dazu müssen wir wöchentlich Hausaufgaben abgeben und dort mindestens 50% richtig haben, um am Ende des Semesters zur Klausur zugelassen zu werden. Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Ich zweifle an mir selbst und meiner Fächerwahl. An meiner Eignung.
Ich weiß nicht, wie es weitergeht mit der Mathematik und mir. Ich habe mir nun ein Mathebuch besorgt („Lineare Algebra“ von Beutelspacher), vielleicht gelingt es mir damit, etwas Lich in das Dunkel zu bringen, das die Vorlesungen regelmäßig bei mir hinterlassen.
Hoffentlich…

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Abiturientin in spe

Das bin ich wohl immer noch. Mr. Suit hat uns sowohl in seiner E-mail als auch heute bei der Abholung der Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen als „Abiturientinnen und Abiturienten in spe“ angesprochen.
Heute sollten/mussten wir nämlich zu dem eben erwähnten spannenden Anlass in die Schule kommen. Der Termin war um 12:30 Uhr in unserer Aula. Wer (bisher) nicht bestanden hat und sich nachprüfen lassen muss, um das Abitur zu bestehen, wurde bereits gestern telefonisch informiert und hatte heute ein persönliches Gespräch mit Mr. Suit. Bei unserem Jahrgang, der jetzt tatsächlich noch 47 Mitglieder zählt, sind von diesen persönlichen Gesprächen 11 betroffen. Das ist fast ein Viertel und ziemlich traurig. Da diese elf dann auch beim Termin um 12:30 Uhr nicht dabei waren, können wir sehr genau sagen, um wen es sich dabei handelt. Da die meisten davon allerdings hier kaum Erwähnung fanden, verzichte ich auf eine Auflistung aller.
Einige davon haben auch schon erklärt, dass sie sich nicht nachprüfen lassen wollen.

Bei dem Termin stellte Mr. Suit sich natürlich erst einmal an das eigens herbeigetragene Rednerpult und erzählte eine Menge. Unter anderem fragte er, was „in spe“ denn bedeute, die „alten Lateiner“ müssten das doch wissen. Damit sprach er Luna und mich an, wir antworteten dann auch brav…Ehrlich gesagt fand ich diesen Monolog furchtbar. Ich war den ganzen Tag schon aufgekratzt wie sonst etwas und er zog das Ganze auch noch künstlich in die Länge.

Schließlich rief er uns dann in alphabetischer Reihenfolge auf und wir durften uns die Prüfungsergebnisse abholen.

Ari hat die geforderten 100 Punkte genau erreicht, das ist wirklich eine Kunst für sich. Jobst, der ja zuvor immer betont hatte, dass Timon, er und ich in Konkurrenz um das beste Abitur stünden, hat 1,8. Timon 1,5, ihn hat die Deutschklausur da echt runtergezogen. Die ist allgemein sehr schlecht ausgefallen…

Was Luna hat, das wird sie sicherlich selbst verraten wollen, ich bin aber stolz auf sie 😉

Und ich? Tja…

Dass ich eine Aufgabe in Mathematik gar nicht bearbeitet habe, das wusste ich ja nun schon. Dementsprechend war ich von den elf Punkten, die es dann doch noch geworden sind, sehr positiv überrascht.

In Deutsch hatte ich ja ein gutes Gefühl, als ich sie geschrieben hatte. Das hat sich dann auch bewahrheitet und mit 14 Punkte eingebracht.

Englisch konnte ich vor allem wegen der letzten Aufgabe sehr schwer einschätzen. Dass ich dann auch noch mitbekommen habe, dass Englisch relativ schlecht ausgefallen sein soll und da ich ja wusste, dass diese Klausur auch noch fremdkorrigiert wird (also von jemanden von einer anderen Schule), war ich da nicht so optimistisch. Dass ich den Überraschungserfolg der Vorabiklausur (die unglaublichen 15 Punkte) wiederholen könnte, habe ich nicht erwartet. Doch es ist so gekommen und das freut mich umso mehr. Fünfzehn Punkte, das ist sowas von cool 😉
(Ich bin auch stark versucht, meine Prüfungsergebnisse einzuscannen und an Frau Rank zu schicken, Englisch dabei natürlich schön rot eingekreist…)

Insgesamt komme ich so also auf 776 Punkte von 900 möglichen. Das ist ein Schnitt von 1,3. Das ist das beste Abitur meines Jahrgangs (obwohl ich natürlich bei 47 Leuten nicht sooo viel Konkurrenz hatte 😉 ).

In die Nachprüfung werde ich nicht gehen. Ich bin also durch.

 

YEAH! 🙂

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Känguru der Mathematik

Ich weiß nicht, wer schon einmal von diesem Wettbewerb gehört hat.

Wie der Name schon sagt, ist es ein Mathematikwettbewerb. In der Grundschule habe ich daran teilgenommen, dieses Jahr meine beiden kleinen Geschwister. Ach, und der Matheleistungskurs aus meinem Jahrgang.

Ich will mich auch gar nicht so sehr über den Wettbewerb an sich auslassen, sondern kommentieren, was es dieses Jahr für die Teilnehmer gab. Ein Kubra nämlich. Laut der Internetseite des Wettbewerbs sind die Dinger auch als Rubik’s Snake (wie in Rubik’s Cube, das „coole“ Wort für Zauberwürfel), Puzzle-Schlange oder magische Schlange bekannt.

Dieses Kubra besteht aus lauter Dreiecken, die man drehen kann. So soll man dann bestimmte Formen damit bilden können, in der Ebene und auch räumliche, leichtere und schwere. Und, was soll ich sagen… das macht total Spaß 🙂

Das Kubra meiner kleinen Schwester ist leider schon kaputt gegangen, so wie auch das einiger anderer Grundschüler. Ich vermute, sie haben’s überdreht und deswegen ist es gebrochen. Aber mein kleiner Bruder hat seines ja noch und gnädigerweise hat er mich damit „spielen“ lassen… bis er es dann wiederhaben wollte und ich gerade dabei war, den Ball zu machen…

„Ooah, das ist doch voll einfach! Gib’s wieder her, Muffin, dann zeig ich dir das.“

„Neinneinein, ich hab’s doch gleich, guck, ich bin schon fast fertig…“

(drei Minuten später)

„Siehst du, du bekommst das nicht hin!“

Und dann nahm er mir das Kubra weg 😦

Aber gelegentlich darf ich dann doch noch damit spielen. Und den Ball und das Herz hab‘ ich mittlerweile auch geschafft.

Linus, ein MatheLKler, spielte mit seinem Kubra sogar im Politikunterricht herum… das so etwas so faszinierend sein kann.

Aber Luna kann davon auch ein Lied singen, immerhin hat sie sich das Kubra ihrer kleinen Schwester unter den Nagel gerissen ;P

 

Und nun noch etwas anderes Amüsantes zu diesem Wettbewerb. Ein Mitschüler, Jakob, fand im Pädagogikunterricht, da wir uns aufgrund von Gruppenarbeit auf verschiedene Räume aufteilten, ein Aufgaben- und Lösungsheft von Känguru der Mathematik und nahm’s einfach mit. Als wir dann wieder in unserem regulären Raum waren, versuchte er, die Aufgaben zu lösen… und scheiterte schon an einigen der 3. und 4. Klasse 😀
Das ist natürlich traurig 😉

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Mathe ganz normal

Letzten Freitag, Mathestunde.

Alle sitzen im Raum, quatschen, lachen. Pausenstimmung. Es ist ja auch Pause. Dann, der Gong. Die Schritte von Herr Mathe. Eilig, wie immer. Da ist er auch schon im Raum, legt er seine Tasche auf dem Lehrerpult ab, ein Stoffbeutel landet daneben und es wird durchgezählt. Nachdem ermittelt wurde, wer abwesend ist (drei Leute, wegen Unterricht an anderem Ort (Kino)), nimmt Herr Mathe ein Stück Kreide zur Hand.

„Wenn jetzt keine Fragen mehr zur analytischen Geometrie bestehen, möchte ich jetzt mich euch, wie angekündigt, eine schnelle Einheit Wahrscheinlichkeitsrechnung machen, die Erfahrung zeigt, dass die Vorkenntnisse dort immer sehr unterschiedlich sind, während die einen das alles aus dem Ärmel schütteln, wissen die anderen nur, dass acht und drei wahrscheinlich elf sind. So, ich lasse jetzt ein Stück Kreide fallen.“
Wohlgemerkt, dies war in einem derartigen Tempo gesprochen – wow.
Gesagt, getan, er ließ das Stück Kreide zu Boden fallen, es zerbricht und er hebt’s nicht wieder auf. Anschließend holt er Würfel aus seinem Beutel, wirft die ebenfalls (wobei er erklärt, dass ein Zwanzigflächner als Ikosaeder und ein Zwölfflächner als Dodekaeder bezeichnet wird) und holt dann eine Reißzwecke und wirft sie (wobei sie auf den Boden fällt und er sie nicht mehr sieht, der Kurs aber schon und ihm dann mithilfe von „Heiß.“ und „Kalt.“ Hilfestellung bei der Suche gibt). Als vorerst letzten Zufallsversuch nimmt er ein Kartenspiel mit 52 Karten und zieht eine (den Herz-Buben).

Derart anschaulich ist der Matheunterricht sonst nur bei dreidimensionalen Koordinatensystemen. Die baut Herr Mathe dann mit Stiften nach(manchmal auch mit einem richtigen Unterrichtsanschauungsding – ich weiß nicht, wie man das sonst nennen soll, vielleicht moderne Kunst, das könnte man sich durchaus ins Wohnzimmer stellen 😉 ), stellt sie auf einem Tisch auf und ein paar Leute versuchen dann immer, sie umzupusten *unschuldig schau*

Ich muss sagen, ich mag den Unterricht bei Herrn Mathe, einfach, weil er authentisch ist. Er liebt sein Fach und das merkt man ihm an(in Vertretungsstunden in der Mittelstufe hat er immer Taschenrechnerfußball mit uns gespielt). Und es ist ihm ein echtes Anliegen, uns die Geheimnisse der Mathematik näher zu bringen. Das schätze ich sehr an ihm. Außerdem bringt er eine solche Energie dafür auf… Beeindruckend. (wobei wir ja vermuten, dass das damit zusammenhängt, dass er eine Tafel Schokolade pro Tag isst, aber wirklich nicht danach aussieht – irgendwo muss er die Kalorien ja lassen!)

Die Stunde ging munter weiter, unter anderem mit einer kurzen Diskussion, ob man nun besser 1 durch n sagt oder ein entel…
„Mögen Sie etwa keine Enten?“
„Doch, schon, aber die Wahrscheinlichkeitsrechnung hat ja nichts mit Enten zu tun.“

Sowie einer Diskussion darüber, ob man nun sagen kann, dass die Wahrscheinlichkeit, bei der Geburt einen Jungen zu bekommen 50% beträgt, obwohl statistisch bewiesen ist, dass eine Jungsgeburt etwas wahrscheinlicher ist (ganz zu schweigen davon, dass es ja auch Geburten gibt, bei denen es nicht eindeutig ist, Stichwort Intersexualität).

Ich muss schon sagen, ich mag Mathe 😉

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So leer…

… erlebt man Schule selten.

Heute nach der dritten Stunde ging es los. Lehrer und Schüler kehrten dem Schulgebäude scharenweise den Rücken. Eine Personalversammlung für Lehrer. Nahezu das gesamte Kollegium nimmt teil. Zurück bleiben nur die ganz Hartgesottenen. Herr Bio („Das ist doch nur eine Schreiveranstaltung, alle schreien und niemand hört dem Anderen zu.“) beispielsweise.

Und Herr Mathe.

Die Pause nach der dritten Stunde. Ein Lehrer kommt vorbei, schon halb im Aufbruch, allerdings auf der Suche nach seinem Federmäppchen, und sieht uns, den Mathekurs.

„Habt ihr etwa noch Unterricht?“, fragt er verwundert.

„Nee, wir verbringen unsere Freizeit nur so gern in der Schule!“

Der Kurs lacht.

Einige Minuten später auf dem Flur. Stille. Kein Mensch zu sehen, der nicht zu unserem Kurs gehört. Beinahe erwartet man, einen Steppenläufer durch den Flur wehen zu sehen.

Herr Mathe, sonst stets überpünktlich, ist für seine Verhältnisse spät dran.

Es wird sich gefragt, ob es doch ausfällt. Es wird über die menschenleere Schule gesprochen. Irgendwo im Gebäude werden Vorabiklausuren geschrieben. Ein Blick aus dem Fenster zum Lehrerparkplatz zeigt, wie viele Lehrer abwesend sind.

Schließlich kommt Herr Mathe.

Zwei Stunden Ebenengleichungen, Normalenvektoren und Winkel. Es herrscht eine andere Arbeitsamosphäre als sonst, aus den Nebenräumen dringt keinerlei Geräusch.

Fast vermisse ich die Mittelstüfler.

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