Monatsarchiv: November 2014

Was wurde eigentlich aus… [Schuledition]

Natürlich haben sich meine Mitschüler geändert, sie sind älter geworden, aus der Schule raus und in alle Winde zerstreut. Aber meine ehemalige Schule hat sich, und das finde ich erstaunlich, ebenfalls sehr gewandelt. Hier nun also die Schuledition.
Was wurde eigentlich aus…
Frau Schick?
Frau Schick, die beste stellvertretende Schulleiterin aller Zeiten, die stets ein offenes Ohr für die Sorgen der Schüler hatte. Zu der wir am liebsten gegangen sind, wenn etwas mit der Schulleitung zu klären war. Deren Bürotür immer offenstand und zu der man auch immer gehen konnte. Die ihren ganz eigenen Stil hatte, in deren Büro der Spruch „Kein Stress, nur Strass“ hing und zu der Luna stets meinte, dass ich absolut die rosarote Brille aufhätte, wenn es um sie ginge. Naja, vielleicht ein bisschen.
Frau Schick ist aus dem aktiven Schuldienst heraus- und in den Behördendienst hineingegangen. Ein Verlust für alle Schüler, die sie nun nicht mehr bekommen können. Aber symptomatisch dafür, dass an meiner alten Schule vieles schiefging (wie der geneigte Leser meines Blogs vielleicht noch weiß).
Frau Blümchen?
Unsere wunderbare ehemalige Philosophielehrerin. Oft ziemlich verpeilt, aber sehr liebenswert. Gelegentlich antwortet sie mir sogar auf E-Mails ;D
Auch sie ist nicht mehr an meiner alten Schule tätig, aber wirklich weit weg hat sie es (geographisch gesehen) nicht geschafft – sie unterrichtet jetzt an der Schule meines kleinen Bruders.
Ms. Smile?
Naaa, erinnert sich noch irgendwer an den Scherz, dass Ms. Smile schwanger sei?
Nun ja, schwanger ist sie nicht. Oder sollte ich besser „nicht mehr“ sagen? Sie hat mittlerweile ein Kind bekommen, einen kleinen Jungen (lustigerweise am Geburtstag meines kleinen Bruders^^).
Wem Ms. Smile nichts sagt: Das war die Lehrerin, die unseren EnglischLK nach viel Ärger gute zehn Wochen vor den Abiturprüfungen übernommen hat.
The Whale?
The Whale. Die Schulleiterin einer Schule, an der vieles so richtig, richtig schief gelaufen ist. Mittlerweile ist auch sie nicht mehr an der Schule.
Mr. Suit?
Auch unser Oberstufenhauptverantwortlicher mit gesundem Selbstbewusstsein hat die Schule verlassen und ist in ein anderes Bundesland gewechselt. Somit wurde die gesamte Schulleitung ausgetauscht.
Frau Rock und Herr Guetta?
Die beiden, die bei unseren Abiawards zum Lehrer-Traumpaar gekürt wurden, sind immer noch zusammen. Sie haben mittlerweile auch einen kleinen Sohn 🙂
Frau Neon?
Hach, Frau Neon. Der verlinkte Beitrag enstand ziemlich am Anfang unserer gemeinsamen Zeit, heute würde ich ihn ganz anders schreiben. Außerdem würde sie heute wohl auch einen anderen Namen verpasst bekommen, denn das mit der Warnweste wurde ihr in der Zwischenzeit eigentlich vollkommen abgewöhnt.
Sie war meine Tutorin und Deutschleistungskurslehrerin und ist eine derjenigen, die es noch an meiner alten Schule hält.
Mittlerweile sind wir übrigens per du, haben einander bei WhatsApp (Frau Neon. Bei WhatsApp. Seht ihr diesen Quantensprung im Verständnis moderner Technik?!) und ich habe bereits einmal einen Nachmittag bei ihr mit Teetrinken verbracht.

So, und da ich schon so schön dabei bin, in alten Geschichten zu kramen, gibt es demnächst unveröffentlichte Geschichten aus meiner Schulzeit und aus meinem FSJ (da gibt es ja einiges, was ihr nicht mitbekommen habt!). Alles zum 1000tägigen Jubiläum 😉

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Was wurde eigentlich aus… [Schüleredition]

Zum 1000tägigen Bestehen meines Blogs gibt es hier ein Update, waschen einige Menschen aus meiner Vergangenheit betrifft, die Einzug in diesen Blog gehalten haben. Ihr wollt doch auch wissen, was mit denen passiert ist, gebt’s doch zu 😉
Zu diesem Zweck habe ich ein bisschen recherchiert, da ich zu vielen nicht mehr wirklich Kontakt habe. Hier nun also:
Was wurde eigentlich aus…

Luna?
La Luna, die beste Freundin und der Cupcakemonstercookie. Luna, mit der ich immer vor dem Lehrerzimmer herumgelungert, gequatscht und auch viele andere Dinge (wie beispielsweise Sterben) gemacht habe. Erinnert ihr euch noch an sie? Wenn nicht: Hier habe ich meinen abgewandelten Abibuchtext über sie gepostet. Das Lunalein hat genauso wie ich ein FSJ gemacht und steckt nun in einer Ausbildung im medizinischen Bereich.
Timon?
Timon, der Filmfreak. Der einzige Junge in meinem Deutschleistungskurs. Sehr intelligent. Der studiert auf Lehramt. Soweit ich das mitbekommen habe, Englisch und Französisch. Lehrer, das passt irgendwie zu ihm.
Tahmid?
Tahmid, unser Dauerschwänzer aus Spanisch, der beinahe durch ebendieses Fach an der Abiturzulassung gescheitert wäre. Eigentlich wollte er mal Sportwissenschaft studieren, hatte davon aber nicht so recht die Ahnung. Jetzt studiert er etwas, was total nach „Ich will mal Chef werden“ klingt. So ein richtiger Manager-Studiengang.
Marisa?
Marisa, die freiwillig ein Jahr zurückgegangen ist, hat mittlerweile auch ihr Abitur und macht derzeit ein FSJ.
Elli?
Elli, ein weiteres ehemaliges Mitglied meines DeutschLKs. Elli hatte schon zur Abizeit DEN Plan und hat ihn auch durchgezogen. Sie wird Sozialpädagogin.
Calvin?
Calvin, unser Klassenclown,der immer einen Spruch auf Lager hatte (zum Beispiel wie hier). Die Sportskanone mit Humor. Nach seinem FSJ hat er nun eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich begonnen. Ich glaube, er kann jedem alles verkaufen, wenn man ihn nur lang genug reden lässt. Insofern eigentlich auch ganz passend.
Teresa?
Teresa, mit der ich die wichtigste und zermürbenste Gruppenarbeit meiner Schulzeit absolviert habe. Eine der beiden Mitschülerinnen, die schon mit meiner großen Schwester in einer Klasse waren. Eine notorische Zuspätkommerin. Sie studiert im Ausland, etwas mit Projektmanagement. Dass sie ins Ausland gehen würde, ist keine große Überraschung. Dass sie einen so klingenden Studiengang wählen würde, auch nicht. Nicht unbedingt wegen ihrer Vorlieben und Fähigkeiten – sondern wegen der Erwartungen ihrer Eltern.
Niobe?
Niobe hatte uns ja – wie Marisa – verlassen, um ein Jahr zu wiederholen. Auch sie ist mit dem Abitur fertig und studiert jetzt etwas mit Medien. Und Germanistik.
Lorena?
Hach, Lorena, die nie ein Blatt vor den Mund genommen hat. Eigentlich wollte sie ja auch Germanistik studieren. Jetzt studiert sie etwas mit Medien und Wirtschaft.

Sascha? Sascha eben. Er hat erst eine Ausbildung angefangen und diese dann geschmissen. Jetzt sucht er nach einer neuen.

Ich bin ehrlich gespannt, wie es mit uns weitergehen mag.

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Die Sache mit der Fächerwahl

Ja, also, nachdem sich jetzt einige gewundert haben, dass ich so viele Stunden habe… hier die – eigentlich ganz einfache – Erklärung. Ich studiere auf Lehramt, ja. Dass ich Deutsch und Mathe studiere, hat sich hier ja schon deutlich abgezeichnet. Allerdings ist das nicht alles – ich habe mir gleich zu Beginn ein Drittfach angelacht. Ich studiere neben Deutsch und Mathematik eben auch noch Englisch.
Klar, das klingt ziemlich verrückt und überehrgeizig. Aber ich wollte mich von Vornherein nicht mit zwei Fächern zufrieden geben und habe einen Antrag für das Drittfach gestellt. Der wurde, lustigerweise, genehmigt.
Lustigerweise, weil ich ständig Leute treffe, die mir erzählen, dass das gar nicht möglich sei, was ich da mache. Tja… Ich würde sagen, ich mache es einfach trotzdem.
Ihr dürft mich jetzt gerne für verrückt halten…

Mein Stundenplan setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
Mathe: Insgesamt 8 bzw. 10 SWS, verteilt auf zwei Module: Lineare Algebra (4 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung) und Geometrie mit Computertechnik (2 SWS Vorlesung und 1 SWS Übung(d.h. die findet eben nur 14tägig statt)).
Deutsch: 18 SWS verteilt auf drei Module: Mittelhochdeutsch 6 SWS (2 SWS Vorlesung, 2 SWS Grammatikkurs und 2 SWS Übung), Sprachwissenschaft 6 SWS (4 SWS Vorlesung, 2 SWS Übung) und Literatur 6 SWS (2 SWS Vorlesung, 2 SWS Kurs zum Wissenschaftlich Arbeiten, 2 SWS Übung).
Englisch: 4 SWS, verteilt auf zwei Module: Englische Grammatik und Vokabular mit je zwei SWS.
Pädagogik: 4 SWS, davon sind 2 SWS Vorlesung undd 2 SWS Praktikumsbegleitung(was ich rein theoretisch nicht brauche, weil ich ja keines mache, aber das Belegen ist zumindest Pflicht – die Anwesenheit nicht. Aktuell muss ich da noch hin, um meine Reflexion zum FSJ angemessen schreiben zu können, aber danach…).
Also habe ich je nach Woche 34 bis 36 Stunden.

Deutsch habe ich in diesem Semester so viel, weil ich dann im nächsten Semester da kürzer treten will, d.h. nur ein Modul belegen möchte, um mehr Zeit für Englisch zu haben.
Viel sind in diesem Semester auch und vor allem die Übungen. Die werden mit der Studienzeit weniger, dafür gibt es dann Seminare o.Ä. .
Es ist im Prinzip wirklich nur dieses eine Semester – und eventuell das nächste -, das bei mir so voll ist.
In fast allen Modulen muss ich eine Klausur am Ende schreiben (bis auf Pädagogik, da ist es die Reflexion, die ich ja, sobald ich die genauen Anforderungen habe, schreiben und abgeben kann).

Außerdem habe ich Angst vor den ganzen Durchfallquoten, die uns um die Ohren gehauen werden. Wenn ich jetzt mehr mache, dann habe ich mehr Zeit, später etwas nachzuholen – so mein Gedankengang.
Klar, das ist viel. Und natürlich ist das nicht einfach. Aber es ist ein begrenzter Zeitraum (ein Semester, also bis Februar quasi – das sind nicht mal mehr vier Monate) und ich lerne daraus etwas für den Bau von zukünftigen Stundenplänen… und dass ich nun wirklich nicht überall immer hin muss.

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Mein durchgeplantes Studentenleben

Ja, ich bin ein kleiner Planungsfreak. Ich tue gerne sinnvolle Dinge. Und manchmal, da übernehme ich mich auch. Ich merke das meistens gar nicht sofort, aber irgendwann halte ich dann inne und denke mir, dass da doch was schief läuft.
Aktuell habe ich 36 Semesterwochenstunden Veranstaltungen in der Uni. In Zeitstunden sind das 27 Stunden. Da aber natürlich nicht alle Veranstaltungen nahtlos ineinander übergehen (ich habe z.B. regulär zwei Freistunden und alle zwei Wochen drei), bin ich länger außer Haus.
Einmal zusammengefasst sind das also tatsächlich ungefähr 36 Zeitstunden, die ich entweder mit dem Weg zu einer Veranstaltung, mit der Veranstaltung selber oder mit den Wegen zwischen den Veranstaltungen verbringe.
Das ist an sich schon eine ganze Menge Zeit. Damit aber nicht genug. Ich muss ja noch Hausaufgaben machen, Übungen erledigen, Lektüren lesen, Mittelhochdeutsch übersetzen und mich allgemein auf die Veranstaltungen vorbereiten. Da habe ich bislang keinen konkreten Wert, wie lange das dauert, damit werde ich mich demnächst beschäftigen.
Theoretisch müsste ich auch noch ein Praktikum absolvieren – dafür lasse ich mir aber mein FSJ anrechnen (hoffentlich klappt das auch…).
Was mache ich sonst noch (nur die regelmäßigen, d.h. wöchentlichen festen Termine mit einbezogen)?
Karate leider nur einmal in der Woche eineinhalb Stunden, das läuft über den Hochschulsport. Eigentlich möchte ich mir allerdings demnächst einen „richtigen“ Verein suchen, zumindest für eine zweite Trainingseinheit in der Woche.
Demnächst soll eine Lerngruppe für Mathematik starten, das wird bestimmt auch mindestens zwei Stunden in der Woche in Anspruch nehmen.
Dazu kommt das Ehrenamt, was ich mir in der Hochschulpolitik (das ist die beste Beschreibung dafür) angelacht habe (jaja, kaum an der Uni schon voll dabei…). Zeitaufwand: mindestens eineinhalb bis zwei Stunden pro Woche, eventuell alle zwei Wochen länger, das kann ich allerdings jetzt noch nicht so ganz abschätzen.

Was ich noch gerne dazu machen würde:
Eine weitere Karatetrainingseinheit.
Anfangen, Laufen zu gehen (positiv: nicht zeitgebunden).
Ein weiteres ehrenamtliches Engagement.
Wieder mit dem Gitarrespielen anfangen (was leider finanziell gerade höchstens im Selbststudium geht).
Und noch so vieles mehr…

Irgendwie hat meine Woche bei weitem nicht genug Tage, um das alles dort hinein zu quetschen… Dabei habe ich schon ein echtes Händchen dafür, mein Leben durchzuplanen.

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995.

Eben habe ich unter Mollys Beitrag über die Statistikfaszination von Bloggern kommentiert und dabei erwähnt, dass ich jetzt im dritten Jahr blogge. Ich musste erst noch einmal überlegen,ob das denn auch so stimmt – aber ja. Ich habe im Februar 2012 mit dem Bloggen begonnen. Oder, um es mit Tagen auszudrücken: Vor 995 Tagen. Das sind ja fast 1000…

In der Zeit ist viel passiert.
Als „Meilensteine“: Mein Abitur, mein FSJ, mein Auszug, mein Studienbeginn.
Ich weiß nicht, wer von euch wie lange hier mitliest. Am Anfang hatte dieser Blog auch noch eine andere Url, bei dem Umzug habe ich einige Leser verloren.
Ich lese immer noch sehr gerne Blogs und muss sagen, dass ich es schade finde, wie viele Blogs doch verschwunden sind, die ich gerne gelesen habe. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich noch da bin. Weil ich es selbst schade finde, wenn Blogs verschwinden und mit ihnen die Menschen, die sie geschrieben haben.
Mittlerweile habe ich ein paar Blogger persönlich treffen dürfen. Das ist eine ganz spannende Sache. Ein bisschen wundertütenmäßig. Schließlich weiß man ja, dass man die Schreibweise derjenigen mag (sonst würde man sich ja nicht treffen), aber das sagt ja nicht unbedingt etwas über die Sympathie im realen Leben aus.
Ich muss sagen, dass ich da bislang Glück hatte, egal, ob es sich um ein geplantes Treffen handelte oder um ein „Aaaaah, ich hab‘ genug Hinweise gesammelt, ich WEISS jetzt, wer dieser Blogger im realen Leben ist. Ich geh da einfach mal hin und spreche ihn darauf an.“ (was übrigens ziemlich lustig war. Ich wäre an der Stelle des besagten Bloggers ja vermutlich vor Schreck tot umgefallen^^).
Bloggen bereichert einfach.

So, jetzt möchte ich aber mal etwas von euch wissen:
Wie lange lest ihr hier schon mit und was gefällt euch an meinem Blog? 🙂

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Die Auszeit

Ich bin Studentin. Ich bin pflichtbewusst. Nicht da zu sein, wo ich sein müsste, macht mir Bauchschmerzen.

Aber trotzdem bin ich jetzt eine Woche wieder bei meinen Eltern und nicht in der Uni.

Um es mit den Wise Guys zu sagen:
„Ich bin raus, ich mache blau und eins weiß ich genau: Ihr seht mich garantiert so schnell nicht wieder!“

So ungefähr jedenfalls. Klar, ich studiere erst ein paar Wochen. Aber der Hauptgrund für meine Auszeit ist ja auch eine bestimmte Veranstaltung in relativer Nähe zu meinem Heimatort und nicht der Wunsch nach Freiheit.

Wobei… 😉

Ich werde trotzdem von mir hören lassen. Vielleicht kommen die Mathematik und ich uns auch wieder ein wenig näher. Und Mittelhochdeutsch übersetzen und literarische Werke lesen muss ich sowieso.

Mal sehen, wie viel Erholung übrig bleibt.

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