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Veränderung

Mal was nicht-Schulisches:

Goodbye Taekwondo, hallo Karate.

Tja, es steht nun wohl endgültig fest, dass ich meinen Sport und meinen Verein wechseln werde. Irgendwie hab‘ ich den Leuten bei TKD gegenüber fast so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Immerhin war das die längste Vereinszugehörigkeit meines bisherigen Lebens, was ja aber auch nicht unbedingt viel heißen muss, jung, wie ich schließlich bin 😉

Aber seit Truman weg ist, ist es einfach nicht mehr dasselbe wie früher.

Ja, also nun, Karate. Meine kleinen Geschwister machen das schon seit Jahren, ich hab mich aber stets dagegen gesträubt, weil… Ja, warum eigentlich? Weil ich befürchtet habe, ich könnte im Vergleich mit ihnen nicht standhalten. Ich könnte schlechter sein.

Nun hatte ich im letzten Schulhalbjahr aber auch schon Karate als Kurs im Sportunterricht, bei Mr. Sporty. Taekwondo und Karate ähneln sich in gewissen Dingen sehr, deswegen wird mir die Umgewöhnung wohl nicht allzu schwer fallen, beziehungsweise fällt sie mir nicht allzu schwer. Denn ich war bereits ein paar Mal beim Karate-Training (und laut Rhea, die das Training macht, könnte ich sogar die nächste reguläre Prüfung nutzen, um meinen ersten Kyu zu bekommen 🙂 ).

Ich habe schon länger überlegt, mit Taekwondo aufzuhören. Vielleicht wieder mit Bogenschießen oder Badminton anzufangen. Aber so richtig gepackt hat mich nun Karate, vor allem die Atmosphäre, die dort herrscht. Offen und freundlich.

Ich freue mich schon auf das nächste Training.

Eure Muffin

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Sport

Seit Wochen bete ich jeden Freitag, dass es doch regnen solle. Das klingt recht unverständlich? Ist’s aber nicht. Denn freitags habe ich Sport.

Wir dürfen ja unsere Sportkurse selbst anwählen und irgendetwas hat mich geritten, „Gesundheitsorientiertes Kraft- und Ausdauertraining“ anzuwählen. Na gut, eigentlich habe ich das nur wegen Mr. Sporty gewählt, den hatte ich letztes Halbjahr schon in Sport (und da hab‘ ich immerhin elf Punkte bekommen, obwohl ich wegen Fehlzeiten – ich hatte mir einen Handmittelknochen gebrochen – schon ein „Nicht benotbar“ befürchtet hatte 🙂 ). Damals hat er Karate gemacht. Und damit wurde der Satz geprägt: Judo ist Taekwondo, weil’s eigentlich Karate ist 😀

Aber gut, es geht um meinen jetzigen Sportkurs. Und um Regen.

Es ist nämlich so, dass ich keine gesteigerte Kust habe, den blöden Cooper-Test zu laufen und das auch noch draußen auf dem Kunstrasenplatz. Bisher bin ich auch drum herum gekommen, aber die Frage ist ja, wie lange das noch anhält^^

Der Gedanke an einen potentiellen Cooper-Test demotiviert mich immer so ein bisschen. Aber heute war Sport richtig klasse – wie eigentlich fast immer. Nur die Erwartungen, die man hat, sind düster. 😀

Letzteres ist ja auch kein Wunder, bei Aussagen wie „Wir sind ein gefühlter Leistungskurs, bei uns muss man was draufhaben.“ 😀

(Mein Kommentar dazu war übrigens: „Und was mach‘ ich dann hier?“^^)

Wir haben mit dem Spiel „Abwerfen Liegestütz“ oder wie man das auch immer nennen möchte angefangen. Dabei muss man sich gegenseitig abwerfen, wer getroffen wird, macht fünf Liegestütz (oder auch drei, nachdem wir die Regeln geändert haben). Mr. Sporty ist hochmotiviert und macht wie selbstverständlich mit, schmeißt sich auf den Boden, um Bällen zu entgehen, rollt da dann auch noch weg und wird trotzdem ziemlich oft getroffen.

Danach haben wir ein Zirkeltraining gemacht, das sich zwei Mitschüler ausgedacht haben (wir waren sowieso nur acht Leute. Und Mr. Sporty natürlich), das war auch ganz ok.

Später wollten wir dann Unihockey spielen. Zuvor wurden wir aber noch vom Gymnastikkurs (der heißt nur offiziell so, die machen tanzen^^) von Frau Rock (es gibt auch einen von Frau Rank, aber der ist an einem anderen Tag) animiert, mit denen zu „tanzen“. Was im Klartext heißt, dass wir in einem Kreis standen, uns alle an den Händen gefasst haben und dann im Takt der Musik (mehr oder weniger) immer ein paar Schritte nach vorne und zurück zu machen (und dabei nach rechts zu gehen). Mr. Sporty hatte seinen Spaß…

„Ihr müsst eure feminine Ader rauslassen, Jungs!“

„Tut mir ja leid, wenn SIE eine haben…“

Es war wirklich ein Anblick für Götter, wie Mr. Sporty das in’s Lächerliche gezogen hat… 😀

Danach haben wir dann Unihockey gespielt und meine Mannschaft hat gewonnen (aber garantiert nicht wegen mir 😀 Aber wir hatten Calvin, der spielt ja im Verein).

Und jetzt hoffe ich schonmal, dass wir nächste Woche keinen Cooper-Test laufen müssen 😀

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