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Abiturientin in spe

Das bin ich wohl immer noch. Mr. Suit hat uns sowohl in seiner E-mail als auch heute bei der Abholung der Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen als „Abiturientinnen und Abiturienten in spe“ angesprochen.
Heute sollten/mussten wir nämlich zu dem eben erwähnten spannenden Anlass in die Schule kommen. Der Termin war um 12:30 Uhr in unserer Aula. Wer (bisher) nicht bestanden hat und sich nachprüfen lassen muss, um das Abitur zu bestehen, wurde bereits gestern telefonisch informiert und hatte heute ein persönliches Gespräch mit Mr. Suit. Bei unserem Jahrgang, der jetzt tatsächlich noch 47 Mitglieder zählt, sind von diesen persönlichen Gesprächen 11 betroffen. Das ist fast ein Viertel und ziemlich traurig. Da diese elf dann auch beim Termin um 12:30 Uhr nicht dabei waren, können wir sehr genau sagen, um wen es sich dabei handelt. Da die meisten davon allerdings hier kaum Erwähnung fanden, verzichte ich auf eine Auflistung aller.
Einige davon haben auch schon erklärt, dass sie sich nicht nachprüfen lassen wollen.

Bei dem Termin stellte Mr. Suit sich natürlich erst einmal an das eigens herbeigetragene Rednerpult und erzählte eine Menge. Unter anderem fragte er, was „in spe“ denn bedeute, die „alten Lateiner“ müssten das doch wissen. Damit sprach er Luna und mich an, wir antworteten dann auch brav…Ehrlich gesagt fand ich diesen Monolog furchtbar. Ich war den ganzen Tag schon aufgekratzt wie sonst etwas und er zog das Ganze auch noch künstlich in die Länge.

Schließlich rief er uns dann in alphabetischer Reihenfolge auf und wir durften uns die Prüfungsergebnisse abholen.

Ari hat die geforderten 100 Punkte genau erreicht, das ist wirklich eine Kunst für sich. Jobst, der ja zuvor immer betont hatte, dass Timon, er und ich in Konkurrenz um das beste Abitur stünden, hat 1,8. Timon 1,5, ihn hat die Deutschklausur da echt runtergezogen. Die ist allgemein sehr schlecht ausgefallen…

Was Luna hat, das wird sie sicherlich selbst verraten wollen, ich bin aber stolz auf sie 😉

Und ich? Tja…

Dass ich eine Aufgabe in Mathematik gar nicht bearbeitet habe, das wusste ich ja nun schon. Dementsprechend war ich von den elf Punkten, die es dann doch noch geworden sind, sehr positiv überrascht.

In Deutsch hatte ich ja ein gutes Gefühl, als ich sie geschrieben hatte. Das hat sich dann auch bewahrheitet und mit 14 Punkte eingebracht.

Englisch konnte ich vor allem wegen der letzten Aufgabe sehr schwer einschätzen. Dass ich dann auch noch mitbekommen habe, dass Englisch relativ schlecht ausgefallen sein soll und da ich ja wusste, dass diese Klausur auch noch fremdkorrigiert wird (also von jemanden von einer anderen Schule), war ich da nicht so optimistisch. Dass ich den Überraschungserfolg der Vorabiklausur (die unglaublichen 15 Punkte) wiederholen könnte, habe ich nicht erwartet. Doch es ist so gekommen und das freut mich umso mehr. Fünfzehn Punkte, das ist sowas von cool 😉
(Ich bin auch stark versucht, meine Prüfungsergebnisse einzuscannen und an Frau Rank zu schicken, Englisch dabei natürlich schön rot eingekreist…)

Insgesamt komme ich so also auf 776 Punkte von 900 möglichen. Das ist ein Schnitt von 1,3. Das ist das beste Abitur meines Jahrgangs (obwohl ich natürlich bei 47 Leuten nicht sooo viel Konkurrenz hatte 😉 ).

In die Nachprüfung werde ich nicht gehen. Ich bin also durch.

 

YEAH! 🙂

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Notenroulette

Wir haben ein Kommunikationsproblem. Zumindest konstatierte Lorena das in unserer Deutschstunde. Frau Neon weilte draußen auf dem Flur, um die mündlichen Noten mitzuteilen und zu besprechen.

Noten sind böse.

Sie zerstückeln eine Klassengemeinschaft in rivalisierende Gruppen (wir könnten das für Philosophie als Beispiel für Thomas Hobbes‘ Menschenbild anführen!). Noten so zu verteilen, das alle sich gerecht bewertet fühlen, ist scheinbar unmöglich.

Schon in Geschichte hatten wir unsere mündlichen Noten erhalten (die Klausur schreiben wir erst am Mittwoch). Diese reichten von einem bis hin zu dreizehn Punkten.

Ein Punkt, das ist ganz schön hart. „Für Anwesenheit“.

In Deutsch haben wir die Klausur zurückbekommen und sie ist furchtbar schlecht ausgefallen. Meine war mit elf Punkten noch am besten. Das ist schon traurig (und interessant… auf’m Rand sind überall +-Vermerke oder „sehr guts“… aber was soll’s…).

Die mündlichen Noten reichten hier von acht bis dreizehn. Immerhin ein nicht ganz so großer Unterschied, aber trotzdem nicht so prickelnd, wenn man bedenkt, dass wir nur fünf Leute im Leistungskurs sind: Timon, Lorena, Anouk, Elli und ich.

Es gibt Leute, die sich jetzt ungerecht bewertet fühlen. Die sagen, dass ich beispielsweise meine mündliche Note nicht verdient hätte, weder in Deutsch noch in Geschichte. Nicht im Vergleich.

Vergleiche sind sowieso nicht so toll, weil jeder ein wenig anders ist. Aber für eine Bewertung muss dieser Vergleich ja als Grundlage dienen, das ist mir natürlich auch klar. Früher habe ich oft genug mündliche Noten bekommen, die mit der Qualität meiner Beiträge gerechtfertigt wurden. Jetzt stehe ich einmal auf der anderen Seite. Teresa hat dieselbe Note wie ich, weil ihre Beiträge eloquenter sind.

Ich weiß, wie es denen geht, die eine Note bemängeln. So wie mir bei Frau Ranks Benotungen. Man fühlt sich ohnmächtig gegenüber diesen aburteilenden Zahlen.

Gibt es überhaupt die Möglichkeit einer objektiven Benotung?

„Du hast dich ja ganz schön mit der angefreundet.“ – das war der Kommentar meiner Mutter zu meinen mündlichen Noten.

Beruht das wirklich alles auf Subjektivität..?

Die Englischklausur ist geschrieben, Herr Frettchen jetzt nicht in der Schule (krank?). Die spielpraktische Probe in Darstellendes ist über die Bühne gegangen und ich habe halbwegs verständlich gesprochen.Die Bioklausur bekommen wir wohl morgen wieder. Geschichte und Mathe schreiben wir noch. In Philosophie haben wir eine „erweiterte Hausaufgabe“. In Politik haben wir einige Aufgaben, die wir als Mappe abgeben müssen.

Heute wäre eigentlich Spanisch als Klausur dran gewesen. Aber als ich zu der Schule kam, in der wir Unterricht haben, hieß es: Nichts ist. Senor Enano hat scheinbar vergessen, die Klausur jemandem zu hinterlegen… und jetzt ist er in Schottland. Tja… 😀

Das Notenrad dreht sich unaufhaltsam weiter und weiter…

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Ergebnisse

Die Ergebnisse für die Arbeit haben wir gestern bekommen. In drei Kategorien wurde bewertet, 40 Prozent zählte das Produkt, 40 die Prüfung/Vorstellung/wie man es auch nennen mag und die restlichen 20 Prozent wurden von der Reflexion ausgemacht.

Meine Teilnoten sind folgendermaßen:

Produkt – 13
Reflexion – 14
Präsentation – 9

Damit ist meine Endnote 12. Und das auch noch knapp (wenn man nachrechnet sind’s 11,6).

Im Prinzip könnte ich damit ja zufrieden sein, bin ich aber nicht. Denn es könnte meiner Meinung nach besser sein. Dass es das nicht ist, laste ich den Schwierigkeiten in meiner Gruppe an (und der mangelnden Kreativität für’s Vorstellen… aber wie stellt man eine Facharbeit kreativ vor? Waldorfschulenmäßig den Text vortanzen? Obwohl… die Idee hat was :D). Und ich muss zugeben, ein klitzekleines bisschen ärgert es mich auch, dass ich gleich viele Punkte habe wie Teresa. Nina hat sieben Punkte und sagt selbst, dass sie damit zufrieden ist. Na, wer weiß, ob das stimmt…

Aber gut. Passiert ist passiert und ändern kann ich daran eh nichts mehr. Aber für irgendwelche nächtens Gruppenarbeiten merke ich mir: Auf eine Gruppenharmonie achten. Von Anfang an, die muss einfach stimmen, sonst geht’s den Bach runter…

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Rank

Es ist nichts neues, dass Luna und ich nach Englischstunden Kopfschmerzen haben. Neu ist aber, dass die Zahl derer, die nach Stunden mit Frau Rank Kopfschmerzen haben, drastisch ansteigt…

Einige haben heute die Noten für unsere Vorträge bekommen. Ich zum Beispiel. Dass ich gegenüber Frau Ranks Benotung gewisse Bedenken habe, habe ich ja schon hier geäußert:

http://wp.me/p2dcKQ-3k

Sagen wir es so: Ich durfte mich heute darin äußerst bestätigt fühlen. Sieben Punkte. In „normalen“ Noten: Eine Drei Minus.

Das ist meine halbe schriftliche Note… und das dann für das Zeugnis, mit dem ich mich vielleicht mal irgendwo bewerben muss/möchte…

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Vortrag und Notengebung

Heue musste ich dann auch mal – endlich – meinen Vortrag in Englisch halten. Mein Thema war Virginia Woolf und ich war eigentlich recht gut vorbereitet. Nur nervös war ich. Sehr sogar, denn Frau Ranks Notengebung ist… nun ja, sagen wir mal, zweifelhaft. Unverständlich. Tahmids Klausurersatzleistung aus dem letzten Halbjahr war ebenfalls ein Vortrag, ebenfalls mit PowerPoint. Und ihm sagte sie dann, dass ihr Mann das besser könne. Der macht das scheinbar beruflich. Wieso will sie uns mit ihrem Mann vergleichen?

Und von dieser Note hängt viel für mich ab.

Da hilft es nicht, dass wir nach unserem jeweiligen Vortrag einen Zettel bekommen und darauf uns selber bewerten sollen. Frau Rank selbst hat genau denselben Zettel und notiert sich unten drauf während der Vorträge etwas.

Es gibt verschiedene Kategorien. Hand-out, Content, Language and Use of media.

Es tut mir Leid, aber ich kann nicht sagen, ob meine Betonung gut war oder ob ich zu schnell gesprochen habe. Ich höre mich zwar selber, aber doch nicht aus der Perspektive eines Zuhörers. Ich kann nicht sagen, ob ich Dinge einleuchtend erklärt habe, sodass alle in der Lage waren, es zu verstehen. Es ist mir nicht möglich, zu beurteilen, ob meine PowerPoint-Präsentation gut herübergekommen ist.

Dieser Zettel ist absoluter Unfug. Denn er basiert einfach auf der Voraussetzung, dass man den Vortrag gehört hat, nicht dass man ihn selbst gehalten hat.

Ich habe ihn dennoch ausgefüllt, musste ich ja. Mit Rücksprache mit Luna. Dennoch fürchte ich die Notengebung. Vor allem, da sie selbst meinte, sie hätte nicht alles lesen können, da ich im Weg gestanden hätte. Nun… was kann ich dafür, wenn sie sich so weitab von dem restlichen Kurs setzt und dann auch noch in einem nicht ganz günstigen Winkel zur Wand? Und vor allem, wieso sagt sie mir das nicht? Gelegenheit dazu hätte sie ja gehabt, während meines Vortrages wurde ich mehrfach davon unterbrochen, dass jemand hineinkam (Valentina beispielsweise. Oder Frau Schick).

Ich verstehe sie nicht…

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