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Freitagsfüller und Absturz

Ich will auch mal einen Freitagsfüller machen, schon alleine, weil ic heute nicht in der Schule war und deswegen nichts hochgradig Aktuelles berichte kann 😉

1.  Es könnte alles so einfach sein, wenn man es nicht unnötig verkomplizieren würde.

2.  Eigentlich eine perfekte FJ-Stelle in Sicht gehabt, aber es ist nicht so einfach. Naja, wenn man mich nicht haben will, wissen sie ja nicht, was sie verpassen 😉

3. Ich will jetzt nach vorne gucken. So what, shit happens, das nächste Mal klappt’s. Und eigentlich wieder Training haben mit den wundervollen Kleinen, die mich toll finden. Vor allem meine Lieblingsnervensäge… (Ich MUSS mal darüber schreiben <3). Und ich will auch, dass es jetzt Mai ist. Weil dann das Abi vorbei ist und ich ein Patenkind bekomme ♥

4.  Schwarzbrot mit geschmolzenem Feta esse ich gerne zum Frühstück. Wenn ich denn „richtig“ frühstücke, ansonsten brauche ich morgens immer Tee 😉

5.  Ein kleines Nickerchen ist manchmal nicht zu vermeiden. Highlight der Nickerchengeschichte bei mir: Auf einem Konzert auf dem Boden hocken und pennen (okay, ich war da aber auch noch klein…)

6.   Ich bin besser, als ich selbst annehmen würde, und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ganz viel „Werwolf“ spielen , morgen habe ich (wie immer) Training geplant und Sonntag möchte ich mir Mathe für die Langzeitklausur nächste Woche angucken !

 

So. Wie wahrscheinlich schon durchgeklungen ist, habe ich die Stelle leider nicht bekommen, sondern stattdessen gestern eine Absage. Ich war, ehrlich gesagt, ziemlich runter deswegen, weil genau diese Stelle die war, die ich seit zwei Jahren im Auge hatte. Die ich unbedingt wollte, die perfekt gepasst hätte. Für mich.

Scheinbar passte ich aber nicht. Als Grund wurde mir genannt, dass ich zu jung sei, dass es nicht daran läge, dass ich einen schlechten Eindruck gemacht hätte, im Gegenteil.

Ich glaube, dass sie schon vorher jemand anderen im Auge hatten. Oder will es zumindest glauben, denn ansonsten wäre es wohl so, dass meine Mutter und Katharina Recht hätten, damit, dass ich einfach nicht überzeugen kann. Dass ich zu still sei.

Direkt nach der Absage hatte ich gestern Training und das war das Beste, was zeitlich passieren konnte. Die Wertschätzung der Kinder ist riesig und es ist absolut niedlich, wie sie einen total toll finden (Zitat: „Mit dir schafft man alles, Muffin.“). Und die Gemeinschaft des Großteils der Trainer und Co-Trainer (mit einer gibt’s ein wenig Stress… aber die war erst eine halbe Stunde vor Schluss da) ist einfach nur klasse. Da fühle ich mich aufgehoben.

Jetzt bin ich so weit, dass ich – auch mit Rücksprache mit Nele (natürlich^^) – sagen kann, dass es einfach mal passiert und nicht unbedingt an mir liegt.

Ich habe noch so viele Chancen, irgendwas zu finden, was ich auch machen möchte. Und bei einer Stelle wird es dann klappen.

Ich danke euch dafür, dass ihr mir Glück gewünscht habt. Das war wirklich lieb und ermutigend.

 

Eure Muffin

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Berufsberatung

Heute war eine Berufsberaterin von der Bundesagentur für Arbeit bei uns an der Schule und hat uns berufsberaten. Mehr oder weniger. im Prinzip hat sie uns die möglichen Wege aufgezeigt, die wir nach dem Abi begehen könnten.

Was mich erschreckt hat: Nina und Valentina wollen ja nach diesem Jahr aufhören. Nina möchte pharmazeutisch-technische Angestellte werden. Auf Nachfrage, ob sie sich darüber denn informiert hätte, meinte sie nur: Nicht so richtig. Und Valentina sagte, dass sie sich noch nicht so auf eine Ausbildung festlegen möchte.

Das ist nicht einmal mehr ein halbes Jahr, bis sie damit anfangen sollten, ist ihnen das überhaupt bewusst?! Und es geht ja um die Zukunft, um ihre Zukunft. Um einen gewaltigen Schritt in ihrem Leben – und sie erscheinen mir völlig planlos… Na dann, gnade ihnen Gott…

 

Nach der Stunde mit dieser Berufsberaterin, fragte mich Calvin, was ich denn werden wolle. Ich sagte: „Eigentlich Lehrerin.“

Er grinste und fragte nach: „Eigentlich?“

Und ich nickte und sagte: „Ja, nach der Schule will ich erst einmal ein FSJ – nein, das ist ja ein FKJ – machen, in einer Schule. Und wenn ich nach diesem Jahr noch Kinder sehen kann, ohne dabei aggressiv zu werden, dann mach‘ ich das auch.“

Es ist ja absolutes Neuland, was ich betreten möchte. In meiner Familie gibt es keine Lehrer.

Und bevor ich anfange, das zu studieren und damit kreuzunglücklich werde, weil es doch einfach nicht zu mir passt, möchte ich das vorher „ausprobieren“. Mit dem Freiwilligen Jahr.

Das ist mein Plan A. An Plan B feile ich noch, auch wenn ein Freund mir gesagt hat, ich solle mir erst einen Plan B zulegen, wenn Plan A scheitert, sonst würde ich nicht mit ganzer Kraft dafür kämpfen. Aber ich brauche die Sicherheit, dass ich auch einen Ersatzplan habe.

 

Später, in der Pause nach der Berufsberatungsstunde, waren natürlich unsere Zukunftspläne Thema Nummer Eins. Und Tahmid zeigte sich ähnlich planlos wie Valentine und Nina. Na gut, planlos trifft’s nicht ganz. Einen Plan hat er – Sportwissenschaften studieren. Aber irgendwie hat er von nichts eine Ahnung. Er wusste beispielsweise nicht, dass man bei einem dualen Studium eine Ausbildungsvergütung bekommt. Und sonstige Dinge, die man einfach weiß, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt hat. Aber gut…

Einige haben schon einen recht genauen Plan, andere sind noch sehr ziellos.

 

Was wohl aus uns werden wird?

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Komischer Traum

Mal ehrlich, was hat Frau Rank bitteschön in meinen Träumen zu suchen?

Richtig: Gar nichts… aber trotzdem war sie da O.o

Von Anfang an:

Wir hatten Englisch. Nicht bei ihr, sondern bei irgendeinem anderen Lehrer, weil sie ja weg sei und haben darüber geredet, wie toll es doch wäre, Gewissheit zu haben und dass es ja schön wäre, dass sie schwanger sei.

Plötzlich stand Frau Rank dann im Raum. Mit einem Schwangerschaftsbauch aus dem mindestens siebten Monat. Der kam allerdings nur deswegen, weil sie einen Ball (wieso eigentlich?!) unter ihr Oberteil gesteckt hat, denn sie dann rausnahm. Dabei hielt sie uns einen Vortrag darüber, dass sie es unmöglich fände, wie wir in ihre Privatsphäre eingedrungen seien und dass es doch ihre Sache sei, ob und wann sie uns so etwas mitteilen würde. Mr. Fullstop habe anscheinend geplaudert, dem könne man also nicht vertrauen (Ehrlich, ich habe nicht den blassesten Schimmer, wer denn bitte „Mr. Fullstop“ sein soll O.o ).

Mittlerweile – Traumlogik – war der andere Lehrer  verschwunden. Frau Rank holte dann ein Gewehr von irgendwoher und beschoss Luna und mich dann mit Funken. Ähm, ja, ist klar… Ganz normal das alles.

Dann verteilte Frau Rank irgendwelche Karten mit Fantasywesen drauf – Fantasywesen aus einem Buch, das ich mithatte – und kommt zu mir. Währenddessen ist ein Mädchen aus meiner früheren Klasse aufgetaucht. Frau Rank sagte mir, dass ich zwar oft die coole Muffin geben würde, sie aber genau wisse, dass auch das Gegenteil in mir sei… Das Mädchen aus meiner früheren Klasse strahlte und meinte dann: „Coole Muffin.“

Und dann wünschte Frau Rank mir noch viel Spaß beim Lesen O.o

 

Ja… Meine Träume sind schon leicht (*hust*) bescheuert…

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Was willst du später machen?

Diese Frage geistert durch die Schule und scheint ansteckend zu sein. Kaum einer, der sie nicht stellt, mit neugierigem Gesichtsausdruck. Auch die Lehrer bilden bei diesem Phänomenen keine Ausnahme. Aber es fällt schwer, eine Antwort zu geben.

Psychologe, das hört man gelegentlich. Musicalschauspielerin (Traum seit Kindheitstagen), Regisseurin, Medizinerin. Zahnmedizinische Fachangestellte, Bürokauffrau, Architekt.

Und immer wieder: Lehrer. Für Englisch und Musik. Oder für Geographie und Englisch. Für Sport und Musik.

Es gibt so viele Möglichkeiten, dass man kaum weiß, was aus einem werden soll. Selbst wenn man sich eigentlich sicher ist, packt einen doch immer wieder der Zweifel, ob man damit nicht vielversprechende Chancen verstreichen lässt.

Oder man bekommt den Zweifel an’s Herz gelegt.

Seit Jahren ist es immer wieder der Lehrberuf, der mich anzieht. Lehrerin für Deutsch und Geschichte. Oder für Politik. Oder für Philosophie.

Eine Zeit lang spielte ich mit dem Gedanken, Ärztin zu werden. Aber ich habe eingesehen, dass das nichts für mich ist. Jura studieren, das habe ich auch schon erwogen. Doch mein Herz kehrt immer wieder zum Lehrberuf zurück.

Vor einigen Monaten hat meine Deutschlehrerin gefragt, was ich denn werden wolle. Ich antwortete mit „Lehrerin.“. Dann hat sie mir vorgehalten, welche Chancen ich dadurch verstreichen lassen würde, dass ich lieber etwas naturwissenschaftliches machen solle, da werden ja Fachkräfte gesucht, das könnte ich doch auch.

 

Und jetzt… bin ich wieder am Grübeln.

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