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Radeln, Minigolf und Grillen

Den Vatertag/Christi Himmelfahrt habe ich zu einem Gutteil draußen verbracht.

Mit wem?

Na, mit meinem, zwar noch nicht offiziellen, aber doch neuem Verein… Eigentlich wäre ja heute Training gewesen, aber das fiel wegen des Feiertags aus.

Also hieß es heute um elf Uhr: Treffen zur Fahrradtour.

Es war natürlich freiwillig, darum fehlten auch mir bekannte Gesichter, mit denen ich etwas mehr zu tun habe, da ich sie schon länger kenne, eben „außer-vereinlich“. Etta, die eigentlich Henrietta heißt, zum Beispiel oder Tia.

Dafür war aber Lillith dabei, eins der verplantesten Mädels, die ich kenne (und das hat nichts damit zu tun, dass sie blond ist^^), was mich gefreut hat. Henry war ebenfalls dabei, ein Braungurt, der auf meine Schule geht (in die Klasse von Herrn Waschbär: So klein ist die Welt! 😀 ).

Besonders viele waren wir nicht. Einige wollten direkt zum Minigolfplatz, der das Ziel der Tour sein sollte, kommen.

Das wurde auch thematisiert.

„Wollte soundso nicht kommen?“

„Wer?“

„Na, der Orangegurt da… der Dienstags kommt.“

„Ähm… meinst du vielleicht XY?“

„Nee, so hieß der nicht.“

„Dann vielleicht ZR? Der ist aber Weiß-Gelb-Gurt.“

„Mensch, wir haben doch mehrere ZR…“

„Hä, welche denn?“

„Na, den Kleenen eben, und und und….“

Ein beispielhaftes Gespräch^^

Am Treffpunkt wurde auch noch über Bier gefachsimpelt und gleich das erste getrunken (also von drei Leuten^^). Einer davon, Jonte (der Donnerstags mit Rhea Training macht, also er übernimmt die Höhergraduierten), hatte sogar einen Bierflaschenhalter an seinem Fahrradlenker… Gute Vorbereitung ist eben alles 😉

 

Dann ging’s los. Über einen schrecklich holperigen Waldweg in der Nähe eines Militärübungsgeländes. Es begegneten uns auch „klassische“ Vatertagsbegeher, die besoffen und gröhlend durch die Gegend wankten… Aber es war trotzdem recht lustig.

Es wurden relativ viele Pausen gemacht (wegen ein paar Jammerbacken, die Bier trinken wollten^^) und es ging wegen des holprigen Weges auch eine Bierflasche zu Bruch.

That’s life, würde ich mal sagen 😉

 

Am Minigolfplatz angekommen, haben wir dann auch Rhea samt Familie, Ferris (wir haben mehrere davon, Achtung 😉 ), Leni, ein kleines Mädchen, mit ihrer Familie (zu der ebenfalls ein Ferris als Papa gehört) und die restliche Familie von Henry getroffen. Dessen Vater und Großvater war bereits bei der Fahrradtour dabei.

Jan, der quasi der Oberhäuptling bei uns ist, teilte dann die Mannschaften ein. Ohne Rücksicht auf Verluste, könnte man sagen. O-Ton: Wir brauchen keine Kindergruppe. (also durften auch keine gerade geschlossenen Freundschaften zwischen den Kiddies zusammenbleiben…)

Dieses Verhalten führte dann dazu, dass ein kleines Kind (Rheas Familie ;)), das genaue Alter weiß ich leider nicht, in einer Gruppe landete, in der es niemanden kannte. Rhea und ihr Lebensgefährte landeten ebenfalls getrennt voneinander. Das heißt, dass Rheas Familie auf alle drei Gruppen gestreut wurde. Was für ein Unsinn.

Darum haben Rhea und ich dann auch getauscht, schließlich geht das so nicht. Ein bisschen Rücksicht muss man eben nehmen.

Aber normalerweise hat man auch nicht so viel mit Jan zu tun. Schade drum ist’s nicht.

 

Das Spielen war ganz lustig und ich habe mich nicht so dämlich angestellt, wie ich befürchtet hatte 🙂

 

Schließlich ging’s zum Grillen. Jeder, der etwas essen wollte, sollte auch etwas mitbringen, logischerweise. Da ich ja Vegetarierin bin, hatte ich auch nichts Fleischiges zum Grillen dabei. Aber damit war ich nicht die Einzige… die anderen wurden aber auch mitverpflegt 😉

Wie so oft begann dadurch eine Diskussion über’s Vegetarier-Sein und Fleisch-Essen. Die wurde erstaunlich tolerant und konstruktiv geführt, was mich abermals für diesen Verein, für diese Menschen begeisterte. Damit habe ich nämlich auch schon sehr unangenehme Erfahrungen gemacht. Und ich habe einen neuen Begriff kennengelernt: Den des Sicht-Vegetariers 😀

Das war nun ein wirklicher Kurzabriss eines schönen Tages. Eine sich anbahnende Romanze und ein Altersschock wurden dabei noch verschwiegen… aber es ist abzusehen, dass ihr noch damit belämmert werdet 😉

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Veränderung

Mal was nicht-Schulisches:

Goodbye Taekwondo, hallo Karate.

Tja, es steht nun wohl endgültig fest, dass ich meinen Sport und meinen Verein wechseln werde. Irgendwie hab‘ ich den Leuten bei TKD gegenüber fast so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Immerhin war das die längste Vereinszugehörigkeit meines bisherigen Lebens, was ja aber auch nicht unbedingt viel heißen muss, jung, wie ich schließlich bin 😉

Aber seit Truman weg ist, ist es einfach nicht mehr dasselbe wie früher.

Ja, also nun, Karate. Meine kleinen Geschwister machen das schon seit Jahren, ich hab mich aber stets dagegen gesträubt, weil… Ja, warum eigentlich? Weil ich befürchtet habe, ich könnte im Vergleich mit ihnen nicht standhalten. Ich könnte schlechter sein.

Nun hatte ich im letzten Schulhalbjahr aber auch schon Karate als Kurs im Sportunterricht, bei Mr. Sporty. Taekwondo und Karate ähneln sich in gewissen Dingen sehr, deswegen wird mir die Umgewöhnung wohl nicht allzu schwer fallen, beziehungsweise fällt sie mir nicht allzu schwer. Denn ich war bereits ein paar Mal beim Karate-Training (und laut Rhea, die das Training macht, könnte ich sogar die nächste reguläre Prüfung nutzen, um meinen ersten Kyu zu bekommen 🙂 ).

Ich habe schon länger überlegt, mit Taekwondo aufzuhören. Vielleicht wieder mit Bogenschießen oder Badminton anzufangen. Aber so richtig gepackt hat mich nun Karate, vor allem die Atmosphäre, die dort herrscht. Offen und freundlich.

Ich freue mich schon auf das nächste Training.

Eure Muffin

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