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Perfekt vorbereitet.

In einer schon etwas länger zurückliegenden Philosophiestunde haben wir den bereits hier erwähnten Film zu Ende geschaut. Das heißt, zumindest wollten wir es…

Denn zu Stundenbeginn saßen wir Schüler vor dem verschlossenen Raum. Das übliche Geplänkel von wegen „Sie ist doch erst drei Minuten zu spät, überfordert sie nicht!“ ging natürlich mal wieder los… Frau Blümchen ist zwar wundervoll, aber ein Pünktlichkeitsgen hat sie nun wirklich nicht 😉

Da kam Herr Ostreidae den Flur entlang und man konnte so manches Augenpaar rollen sehen. Der Herr ist scheinbar ein Referendar und unterrichtet Mathe und Philosophie. Weswegen er eben bei uns in Philosophie rumsitzt. Und zwar wirklich nur rumsitzt. Mein persönliches Highlight mit ihm: Frau Blümchen kommt zwanzig Minuten zu spät und er ist die ganze Zeit da, sitzt am anderen Ende des Klassenraumes und starrt uns einfach nur an. Ich weiß nicht, ob man vergessen hat, ihm im Studium beizubringen, dass es später wirklich Schüler sein werden, mit denen er es zu tun hat…
Natürlich musste sich Marisa dann unbedingt über Abstürze a la „Und der war so besoffen…“ unterhalten. Bester Eindruck ever 😉

Aber darum geht es jetzt gar nicht.

Herr Ostreidae kam also den Flur entlang, guckte uns verwirrt an und fragte:

„Wieso sitzt ihr hier?“

Da unser Kurs halt unser Kurs ist, kamen zahlreiche ironische bis bissige Kommentare, aber kein „Die Tür ist abgeschlossen.“

Allerdings war das doch selbstverständlich, aus Spaß sitzen wir ja nicht auf dem Flur rum.

Einige Zeit verging, bis Herr Ostreidae dann wieder genügend Mut gesammelt hatte, um uns noch einmal anzusprechen.

„Ist der Raum zu?“, fragte er. Wir bejahten und wieder dauerte es ein Weilchen, bis Herr Ostreidae auf den Gedanken kam, dass ER ja den Raum aufschließen könne… Schließlich hat er’s auch gemacht. Aber gedauert hat das…

Ein bisschen später kam dann auch Frau Blümchen. Mit den Worten, sie sei bestens vorbereitet. Schon alleine diese Ankündigung machte mich ja eher skeptisch – zu recht, wie sich herausstellen sollte.

Das Smartboard musste geholt werden und Luna und ich erboten uns diesmal dafür. Wir haben wohl schon geahnt, was passieren würde…

Wir gingen auf den anderen Flur im selben Stockwerk und zum Raum mit dem Smartboard. Abgeschlossen.

Für den Raum hat Frau Blümchen natürlich auch keinen Schlüssel. Denn dieser Raum ist ein Naturwissenschaftsraum (Frau Rock benutzt das Ding wohl ganz gerne mal in ihrem Unterricht). Zu blöd.

„Soo… Wir müssen jetzt naturwissenschaftliche Menschen suchen.“, stellte Frau Blümchen fest und redete gleich weiter. „Wo findet man die denn normalerweise?“

Da wir zu einer Zeit Philosophie haben, in der kaum jemand Unterricht hat, zumindest nicht in dem Stockwerk, stellte sich diese Suche als Problem heraus. Wir versuchten es in der Bio- und Chemiesammlung (wobei wir da ja nur klopfen konnten, war auch abgeschlossen. Bestimmt haust da einer der Lehrer drin! O.O) und in anderen Klassenräumen. Einige waren zwar auf, aber leer.

Tja…

Frau Blümchen beschloss dann, im Lehrerzimmer, also unten, nach naturwissenschaftlichen Menschen zu fahnden, während wir vor dem Smartboard-Raum warten sollten. Sie würde sich auch beeilen…

Nach ein paar Minuten kam sie dann auch wieder und wir konnten das Smartboard herausholen und in unseren Raum verfrachten, während Frau Blümchen wieder runterlief, um den Schlüssel zurückzubringen.

Ungefähr zwanzig oder sogar mehr Minuten nach Stundenbeginn konnten wir dann „anfangen“. Das Smartboard musste natürlich noch verkabelt werden, aber das ging einigermaßen.

 

Soviel zu „bestens vorbereitet“ 😉

 

Eure Muffin

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Philosophie ist nur besoffen zu ertragen

Das Fazit der heutigen Philosophiestunde bei unserer allseits geschätzten Frau Blümchen (die heute zwar keine Blümchenhaarspange trug, aber immerhin eine mit Blumen drauf).

Die Doppelstunde begann mit der üblichen Verspätung von drei, vier Minuten, also nichts Außergewöhnliches. In der ersten Stunde erstellten wir in Gruppenarbeit ein Schaubild zu Ende und klebten unsere Ergebnisse an die Tafel. Wir behandeln gerade Aristoteles und sollten die Ideen aus einem Text herausziehen und eben als Schaubild darstellen. Mit rosa und babyblauen Zetteln. Ob es Absicht war, dass die beiden Mädelsgruppen die rosanen Karten bekommen hat und die Jungs die blauen?

Unsere Gruppe, bestehend aus Luna, Anouk und mir war als Letzte dran mit dem Vorstellen und wie auch schon beim letzten Mal wurden wir dazu angehalten, vorne stehenzubleiben, nachdem wir unseres vorgestellt hatten. Ich meine, wir wissen ja, dass wir dekorativ sind, aber den tieferen Sinn davon erkenne ich noch nicht so vollkommen. Nun gut, jedenfalls standen wir vorne, ich sehr schön zentral vor der Tafel und machten dann eben im Stehen Unterricht. Frau Blümchen stand währenddessen am Fenster (5. Etage, da gehen sie nicht auf, aber das wird nicht für diese Geschichte bedeutsam, sondern für eine andere 😉 ).

Schon zu Anfang hatte sie uns mitgeteilt, dass sie beabsichtigte, in der zweiten Stunde mit uns einen Film zu sehen oder zumindest den Ton davon zu hören. Ein Erzeugnis des Bayrischen Rundfunks, wie immer. Ob das damit zu tun hat, dass die PISA-Ergebnisse da so gut sind? Oder damit, dass Frau Blümchen Bayern München-Fan ist? Aber ernsthaft, Bayern 3 kann ich tatsächlich empfehlen, das ist ziemlich informativ.

Mit der Technik ist das an unserer Schule bekanntlich so eine Sache. Mal funktioniert sie nicht, mal bekommt man sie einfach nicht zur Verfügung gestellt. Und Technik und Frau Blümchen sind auch eher Gegensätze.

Allen Widrigkeiten zum Trotz schaffte Frau Blümchen es, ein Smartboard zu organisieren. Unsere Schule hat zwei davon. Eins ist kaputt. Aber, oh Wunder, wir hatten das funktionierende. Soviel Glück mit der Technik ist dann doch eher untypisch.

Luna half Frau Blümchen beim Verkabeln und Anschließen und Frau Blümchen schaffte es sogar Internet zu bekommen. Sie wollte uns den Film nämlich direkt über Internet zeigen, weil sie nicht wusste, wie man sich den herunterladen kann.

Da der Internet Explorer momentan bekanntlich nicht gerade die intelligenteste Art ist, ins Internet zu gehen (Virengefahr und so) unterhielten wir uns eben genau darüber und Calvin fragte Frau Blümchen, ob sie den Internet Explorer nutze.

Frau Blümchen guckte ein wenig verwirrt und meinte: „Was weiß ich denn, wie ich ins Internet gehe?!“

Schließlich stellte sich dann doch heraus, dass sie Firefox nutzt („Also, NICHT das blaue E anklicken…“ :D).

Der Browser von Frau Blümchen trug schon sehr zu meiner und Lunas Erheiterung bei, denn Frau Blümchen benutzt einen mit einem Krümelmonster im Hintergrund. Ein guter Anfang.

Schon beim ersten Blick auf den Laptop sah ich, dass der Akku schon sehr schwach war. Dementsprechend rechnete ich damit, was wenige Minuten später passierte…

Der Film lief auf Vollbild. Plötzlich kommt eine Fehlermeldung, die besagte, dass nur noch 5 Prozent Akku vorhanden seien und dass man nun die Wahl habe: Entweder man stöpsekt das Ladekabel in die Steckdose oder hat keinen PC mehr zur Verfügung. Frau Blümchen hatte sogar das Ladekabel dabei.

Allerdings schien sie die Warnung entweder noch nie gesehen zu haben oder nicht zu verstehen. Oder beides. Jedefalls schaltete sie den Film wieder auf Vollbildmodus an und machte nicht wirklich Anstalten, das Ladekabel in dem Sinne zu benutzen, für den es vorgesehen ist…

Ich: „Ähm, Frau Blümchen?“

Sie guckte mich an wie ein Reh, mit großen Augen. In der Hand hielt sie eine Tüte.

Frau Blümchen: „Is‘ doch gut so?“

Ich: „Ja, aber das geht gleich aus!“

Sie nimmt das Kabel aus der Tüte und hält es hoch.

Frau Blümchen: „Ja, hier…“

Ich: „Sie müssen sich auch beeilen…“

Jetzt kam etwas Bewegung in die Sache und sie beeilte sich tatsächlich.
Leider war sie nicht schnell genug. Der Laptop ging einfach aus.

Frau Blümchen: „Och nö, die zwei Sekunden…“

Teresa: „Das waren zweieinhalb Minuten…“

Jedenfalls bekam Frau Blümchen es dann mehr oder weniger elegant hin, den Laptop wieder anzumachen, anzuschließen und so weiter. Dabei verhedderte sie sich auch nur ganz geringfügig in den Kabeln 😉

Nach einer Weile stoppte dann der Film und begann, neu zu buffern.

Frau Blümchen: „Och nicht schon wieder, ich hasse manchmal Technik!“

Ich finde das süß ;D

Und um nun zu dem Fazit zu kommen…

Es ging in dem Film um Aristoteles. Genauer gesagt handelte es sich dabei um ein Gespräch zweier Männer auf einem hässlichen blauen Sofa vor lauter antiken Statuen. Einer der beiden ist Physiker. Es gibt ja so viele Schlüsse, die man aus der Physik in der Philosophie ziehen kann. Oder andersherum.

Jeder dieser Herren hatte nun ein Weinglas auf einem Tischchen neben sich stehen. Rotwein. Schon recht zu Beginn definierte der eine sein Weinglas als eben das. Und nach einem anstrengenden Diskurs über Metaphysik mussten sie „erstmal eine Grundlage schaffen“. Mit Alkohol.

Ergo ist Philosophie nur besoffen zu ertragen. Ob es gut ankommt, wenn ich diesen Ratschlag vor der nächsten Philosophieklausur in die Tat umsetze… ? ;D

 

Es grüßt
eure Muffin

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Zu blöd für die Technik

Gestern hatten wir theoretisch die erste Doppelstunde in Pädagogik.

Über die Ferien hat sich irgendjemand Gedanken gemacht und beschlossen, dass unser Riesen-Kurs (über den ich hier schon einmal geschrieben habe) in zwei Kurse geteilt werden sollte. Das wurde auch umgesetzt, nur leider fehlte wieder einmal die Kommunikation und so gab es ein großes Rätselraten, wer denn nun den „neuen“ Pädagogik-Kurs übernehmen würde. Der neue Pädagogik-Kurs ist derjenige, der nicht mehr von Herrn Waschbär unterrichtet werden wird. In diesem Kurs bin ich drin.

Und die Lehrerin, die diesen Kurs übernehmen wird beziehungsweise übernommen hat, ist mir wohlbekannt, es handelt sich hierbei nämlich um Frau Lasch.

Frau Lasch ist eigentlich Latein- und Geschichtslehrerin und hat mich nie zuvor mit ihrem Unterricht beehrt. Allerdings hatte Katharina, meine große Schwester, sie in Latein und der Parallelkurs hatte sie vor zwei Jahren in Geschichte.

Und, wie soll ich es beschreiben…

Ich glaube, ich zitiere mal Katharina: „Die hat den Dreh einfach noch nicht raus, wie man mit Schülern umgeht.“

Sie ist zu lieb. Deswegen bekommt man auch stets zu hören: „Aaach, Frau Lasch, da setzte dich einfach in die erste Reihe und lächelst die lieb an, dann bekommst du gute Noten.“

Aha… Ich werde mir mal mein eigenes Bild machen.

Nun ja. Die erste Doppelstunde sollten beide Kurse zusammen haben und zwar im Filmraum. Da unser Thema ab jetzt ja Erziehung im Nationalsozialismus sein soll, war von Herrn Waschbär und Frau Lasch angedacht worden, den Film „Napola“ zu schauen, als Einstieg gewissermaßen.

So weit, so gut.

Frau Lasch hatte ihren Laptop dabei. Den schlossen Herr Waschbär und sie an einen der transportablen Beamer an und schon hatten wir ein Bild an der Wand. Aber leider keinen Ton.

Um diesen Missstand zu beheben, machte sich Herr Waschbär auf den Weg, Lautsprecher zu besorgen. Allerdings bekam er keine, das war an unserer Schule ja abzusehen.

Der zweite Versuch, uns den Film vernünftig zeigen zu können, involvierte den festen Beamer, der in dem Raum auf einer Halterung an der Decke steht. Eigentlich war dieser von Frau Lasch ausgeschlossen worden, weil sie den richtigen Anschluss dafür nicht besäße. Allerdings wies man sie dann auf das Kabel hin, das neben dem Anschluss lag…

Sie schlug sich an die Stirn 😉

Anouk durfte sich dann auf den Tisch stellen und versuchen, den Beamer anzumachen. Vergeblich. Der ging einfach nicht.

Anouk: „Also, der steht jetzt auf Strich. Muffin, ist Strich oder Null an?“

Ich: „Ähm… Strich.“

Frau Lasch: „Dann müsste der doch jetzt angehen?“

Ging er aber nicht. Also setzte Anouk sich wieder zu mir. Herr Waschbär fand dann aber den Schalter für die Stromzufuhr des Beamers. Also ging es für Anouk gleich wieder rauf auf den Tisch. Es klappte trotzdem nicht.

Der dritte und letzte Versuch war der, den Film mithilfe des USB-Anschlusses auf dem Fernseher zu zeigen. Das ging nach einigen Versuchen auch… Allerdings nur mit Ton und ohne Bild…

Daraufhin strichen sie die Segel. Dann überlegten sie laut, ob sie mit einer Karikatur einsteigen sollten (während die beiden Kurse schon nach der Freiheit geiferten).

Währenddessen spielte Frau Lasch ständig mit ihrem USB-Stick herum, sie hat nämlich so einen zum Rausdrehen, dieser hängt an ihrem Schlüsselbund.

Schlussendlich machten wir dann aber doch Schluss, eine Schulstunde zu früh – und Frau Lasch hörte gar nicht mehr auf, sich zu entschuldigen. Das fand ich etwas merkwürdig. Ich meine, welcher Lehrer entschuldigt sich denn, wenn er eine Stunde zu früh Schluss macht, dafür, dass man so lange warten musste?

(Der Name dieses Artikels ist übrigens ein O-Ton von Frau Lasch 😉 )

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Vortragsstunden

Wieder einmal sollten wir Vorträge in Philosophie und in Englisch hören, mit letzteren sind wir ja noch nicht mal zur Hälfte durch.

Zu dem Philosophievortrag gibt es nicht viel zu erzählen, denn er war eigentlich nur eins: Furchtbar. Sich vorne hinstellen und einen Text ablesen… Nun ja, immerhin hat er überhaupt gehalten. Luiza und Valentina sind gar nicht erst zu Philosophie gekommen und haben darum jetzt null Punkte kassiert. Schließlcih kamen sie entweder nicht oder konnten nicht halten. Zu Darstellendes waren beide aber scheinbar wieder topfit, zumindest meinte Luna, dass sie sie gesehen hat und das glaube ich unbesehen. Schließlich suchen die beiden sich die Stunden aus, zu denen sie kommen. „Philosophie? So what, ich schaffe das Jahr eh nicht.“  scheint die Devise zu sein.

Da waren die Englischvortragsstunde doch deutlich unterhaltsamer.

Da unser eines Whiteboard kaputt ist, sind wir von unserem regulären Raum in den einen Computerraum gewechselt. Kurz, nachdem wir dann dort drin waren, kam Herr Fabulant herein (wobei ich mich natürlich frage, wenn er da war, wieso ist dann Biologie ausgefallen?) und meinte, dass er regulär in diesem Raum Unterricht hätte. Frau Rank war verwirrt, scheinbar hatte sie falsch geschaut, als sie sich für den Computerraum eintrug. Her Fabulant ließ sich aber doch erweichen und wir durften eine Stunde unserer Doppelstunde im Computerraum bleiben.

Da unsere Schul-PCs ziemlich veraltet sind und wir ja auch nicht wissen, ob wir mit Whiteboard, Beamer oder im Computerraum vortragen müssen, nimmt immer jemand einen Laptop mit. Heute waren es Luna und Lorena. Beide sollten halten, ebenso Elli. Rein theoretisch auch Teresa und Nina, beide sind jedoch direkt vor Englisch nach Hause gegangen… Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 😉

Elli sollte anfangen, da wir im Computerraum Lautsprecherboxen haben und sie uns einen Film zeigen wollte. Sie wollte Lorenas Laptop benutzen und es stellte sich heraus, dass Elli auf totalem Kriegsfuß mit der Technik steht. Dies sei ihre erste PowerPoint-Präsentation und sie sei eher für das klassische Referat mit Plakat und Karteikarten. Luna, unser Klassentechnikfreak, stellte ihr alles richtig ein, schloss alles an etc. .

Das Referat an sich war gut, der Inhalt des Referates schon bekannt (was daran liegen könnte, dass Elli in Philosophie und Englisch das gleiche Thema hatte 😉 ).

Das nächste Referat kam von Lorena, immerhin war ihr Laptop bereits angeschlossen. Auch dieses Referat war ganz in Ordnung. Da ein Aktivitätsanteil gefordert war, hatte sie sich ein Thema für eine Debatte überlegt und vier Leute ausgelost, die debattieren sollten. Die Positionen waren festgelegt, das Thema war „Sollte Betty Friedan den Nobelpreis für Literatur bekommen?“. Die Debattanten waren Calvin und Marisa (dafür) und Timon und Luna (dagegen).

Fakt ist: Der Nobelpreis darf nur an Lebende vergeben werden. Betty Friedan ist tot. Dagegen kann man nicht argumentieren. Doch der Contra-Seite wurde dieses Argument einfach abgesprochen, ebenso das, dass sich dann ja die Frage stellen würde, wer denn das Preisgeld bekäme. Lorena hat sich eingemischt und gemeint, es ginge um die Symbolik. Meinetwegen. Der Nobelpreis darf trotzdem nicht an Tote verliehen werden. Es war dann eine sehr kurze Diskussion…

Luna hielt ihr Referat als letztes, wir waren inwischen in unserem regulären Raum und hatten einen Beamer, der an den Laptop angeschlossen wurde.

Ich saß so, dass ich Frau Rank gut sehen konnte. Ihr Handy lag auf dem Tisch, ab und zu schaute sie darauf. Um die Uhrzeit festzustellen, denke ich. Und um SMS zu bekommen und zu lesen. Eine ziemlich lange sogar 😉

Wie war das nochmal mit „Wir Oberstüfler sollen unsere Handys nicht vor den Mittelstüflern benutzen, weil wir ihnen Vorbilder sein sollen“?

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