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Das Soziogramm

Wir sollten im Rahmen eines Seminargruppentreffens ein Soziogramm erstellen, das unsere Beziehung zu den Kollegen zeigt. Eine willkommene Gelegenheit, euch überhaupt mal vorzustellen, mit wem ich denn aktuell einen so großen Teil meiner Zeit verbringen darf/muss.
Beginnen wir mit jemandem, der eigentlich relativ viel Zeit mit mir verbringt. Frau X..
Frau X. ist unsere Sozialpädagogin. Allerdings hat sie in diesem Jahr reduzierte Stunden und ist nur noch an zweieinhalb Tagen in der Woche da. Sie ist total lieb und verköstigt mich mit Gewürzspekulatius, Obst und ähnlichem, weil sie der Meinung ist, dass ich zu wenig esse. Sie ist aber auch sehr in ihrem Ablauf verhaftet und hat ihre Regeln. Und die SIND, wie sie sind. Man kann gut mit ihr reden 🙂
Wenn Frau X. nun aber nicht mehr so oft da ist, wer kommt denn dann? Das fragt ihr euch sicher. Es handelt sich hierbei um Helen.
Helen ist jung, blond und hat unglaublich lange, stets perfekt manikürte Fingernägel. Am Anfang hatte ich den Eindruck, dass sie doof sei. Das hat sich aber alles relativiert. Mittlerweile mag ich sie wirklich. Man kann mit ihr einfach mal quatschen, auf der Heizung rumsitzen, weil man sonst friert, und einfach mal die Stille nach dem Ansturm von Dutzenden von Schülern genießen.
Wer mir auch häufig über den Weg läuft, ist Hannes.
Hannes ist eine persönliche Assistenz. Sein Junge ist ziemlich schwierig und soll eigentlich fast immer nicht am Unterricht teilnehmen, sondern bei ‚uns‘, also in den sozialpädagogischen Räumlichkeiten, seine Aufgaben erledigen. Dadurch sieht man sich eben häufig und kommt auch ins Gespräch. Hannes ist riesig und schon allein sein Auftreten kann einschüchternd wirken. Er ist jünger als ich – aber glaubt mir, das sieht man ihm absolut nicht an! Ich mag Hannes, auch wenn wir uns dauernd gegenseitig necken und ärgern. Es macht einfach Spaß 😉

Mit diesen Dreien ist nun der Anfang gemacht – und der Blog ein wenig aus dem Schlaf geweckt. Mal sehen, wie es hier weitergeht. Ich werde mir zumindest Mühe geben 🙂

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Eingeordnet unter Muffins FSJ

Warten

Wie oft wartet man im Leben auf etwas… Dauernd. Die Wartezeit kann man natürlich prima für andere Dinge nutzen, doch dieses Warten schwebt irgendwie über allem. Zumindest kommt es mir so vor.

Ich warte auf eine Reaktion. Ich hatte den Vorstellungstermin in der Schule, in der ich mein FJ machen möchte. Ich fand die Schule wunderbar (und so anders als meine Schule – positiv anders). Und es war schön, unsere alte Sekretärin wiederzutreffen, die inzwischen ja dort arbeitet. Wir haben uns, ehe ich wieder gegangen bin, noch ein wenig unterhalten, über Mr. Suit („Sei mal ganz ehrlich: Der ist doch schon so ein bisschen chaotisch, oder?“) und The Whale (O-Ton: „Man kann hier so entspannt arbeiten! Überleg‘ mal, woran das liegt.“) und über Frau Schick (O-Ton: „Sie wertet die Schule auf – äußerlich wie innerlich.“).

Die weltbeste Sekretärin 😉

Ich war eine Viertelstunde zu früh da, denn man ist besser zu früh als zu spät, denke ich. Was schon den ersten Dialog nach sich zog, mit den beiden Sekretärinnen. Mit einigen Anspielungen darauf, dass die Eine mich ja schon gefühlt ewig kannte 😉

Dann wurde es ernst. Der Schulleiter kam und bat mich in sein Büro. Dazu kamen noch eine Sozialpädagogin und die Verantwortliche für die Ganztagsbetreuung. Ich sollte zunächst etwas über mich erzählen, über meine schulische Laufbahn und so weiter. Dann kam es – unter anderem – auch dazu, dass der Schulleiter mich fragte, wie robust ich sei und ob ich auch sprachliche Entgleisungen aushalten könne. Er lieferte gleich ein Beispiel: „Du alte F*tze, hau ab!“

The Whale hätte sowas nie gemacht^^

Der aktuelle FJler zeigte mir dann noch die Schule und erzählte, was er so für Aufgaben hätte und alles.

Es war eine nette Atmosphäre, die in dieser Schule herrschte. Eine Atmosphäre, in der ich arbeiten will. Ich will diese Stelle jetzt umso mehr…

Und ich warte auf die Rückmeldung und zerdrücke mir die Daumen, dass der Eindruck, den ich bei den Verantwortlichen dort hinterlassen habe, ebenso positiv ist wie der, den sie bei mir hinterlassen haben… Wünscht mir Glück…

 

Hoffnungsvolle Grüße

Muffin

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Eingeordnet unter Zukunft

Ariadne

Ariadne, oder auch kurz Ari genannt, ist echt eine Klasse für sich. Ich mag sie sehr.

Um sie kurz vorzustellen: In ihrem Kurs wird über die alten Römer gesprochen.

„Die alten Römer waren dekadent, selbstverliebt und hielten sich für Götter.“

„Ari, das klingt ganz nach dir!“ (Zwischenruf)

Ja, manchmal könnte man Ari wirklich Arroganz unterstellen. Mir aber auch (vielleicht verstehen wir uns ja deswegen?).

Ari liebt Schmuck, vor allem Ohrringe (das Mädchen hat (laut eigenen Aussagen) über 365 Paare! Sie könnte jeden Tag ein anderes Paar tragen – über ein Jahr lang!) und den Film Inception. Ich habe ihn jetzt schon mehrfach zusammen mit ihr geschaut und es kann durchaus passieren, dass wir ganze Gespräche mit Zitaten aus diesem Film führen.

Was wir auch gerne tun ist, über Fanfictions zu Inception zu reden oder über heiße Briten in dreiteiligen Anzügen allgemein. Oder Mombasa.

Ari ist ein Filmjunkie. Nenne mir irgendeinen Film und sie wird dazu etwas sagen können. Egal, ob Literaturverfilmung oder Liebeskomödie – für derlei Dinge hat sie ein fantastisches Gedächtnis.

In der Mathematik lässt ihr Gedächtnis sie jedoch im Stich. Im letzten Schuljahr war sie mit mir zusammen in einem Mathekurs, dann kam sie aber in einen anderen. Schade, denn die Mathestunden waren mit ihr mindestens fünfmal so kurz wie jetzt. Philosophie hatten wir auch zusammen und dabei zeigte sich eine weitere herausragende Eigenschaft von ihr: Die ihr eigene Logik.

Diese lässt sie in der Mathematik zwar häufig genug an Textaufgaben (ver-)zweifeln, da sie nicht einsieht, warum man denn ausrechnen solle, mit welcher Form und Größe man mit der vorgegebenen Drahtmenge den größtmöglichen Auslauf für seine Kaninchen erhält, anstatt einfach in den Baumarkt zu fahren und mehr Draht zu kaufen.

In der Philosophie aber war sie ganz in ihrem Element, vor allem, als wir einmal einen antiken Philosophen „auftreten“ lassen sollten (Text dazu schreiben etc.)… Ohne Lorbeerkranz ging da nichts! 😀 Was dazu führte, dass wir Grünzeug um ihren Haarreifen wickelten und diesen dann „falschherum“ aufsetzten.

Kreativ ist dieses wunderbare Mädel also auch noch.

In ihrer Freizeit spielt sie gerne Volleyball und arbeitet in dem hiesigen Theater als Mädchen für alles, was dazu führt, dass sie immer ein paar lustige Geschichten parat hat.

Beispiel gefällig?

Ari hat Probleme, das Geld für Theaterkarten vom Konto eines Herrn abzubuchen. Dieser hat eine Telefonnummer hinterlassen, also ruft sie dort an. Die Frau des Mannes meldet sich und Ari schildert das Problem und gibt die Kontonummer, die sie da hat, durch. Die überraschende Antwort der Frau: „Das Konto kenne ich gar nicht…“
Also gibt die Dame Ari die Handynummer ihres Mannes, damit sie das mit ihm klären kann. Ari ruft also dort an und schildert das Problem abermals. Und der Mann ganz locker:
„Ach, das ist das Konto für die andere Frau.“

So kann’s gehen. Was aus der/den Beziehung(en) geworden ist, weiß Ari leider nicht. Aber sie hat ja noch irgendwo die Telefonnummer… Man könnte ja mal nachfragen… 😀

Eine kurze Vorstellung, die natürlich in keinster  Weise ausreicht, um Ari in all ihren Facetten darzustellen. Aber zumindest ein bisschen 😉
Eure Sunshinemuffin

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Eingeordnet unter Anderes, Schüler

Herr Waschbär

Namensherkunft: Er hat nach eigener Aussage keinen Waschbrettbauch sondern einen Waschbärbauch. In früheren Jahren war er mein Deutsch- und Sportlehrer. Jetzt wieder in meinem Schulleben aufgetaucht als mein Pädagogiklehrer.

Fächer: Wie gesagt: Deutsch, Sport und Pädagogik

Sonstige Kennzeichen: Bekennender Last-minute-man. Nimmt oft seinen Laptop mit zur Schule.

Zitate: „Ihr müsst den Willen haben, die Elite Deutschlands zu werden!“
(zu Luna und mir): „Euch gibt’s auch nur im Doppelpack, oder?“

Mit Herrn Waschbär waren wir in der Mittelstufe eine Woche lang in England.

Ich mag ihn. Mit ihm haben wir Lektüren wie “Herr der Fliegen” (irgendwie sehr beklemmend), “Das Versprechen” (überraschendes und betrübliches Ende) oder “Die Räuber” gelesen. Wir haben ein Lyrikheft anfertigen müssen. Mit meinem habe ich zwei Tage vor Abgabe angefangen… meine Texte waren dann zwar trotzdem top, aber ich habe Minuspunkte für Nicht-Gestaltung bekommen… also, ich habe keine Bildchen dazu gemalt oder so. Eine Zeit lang gab es bei ihm auch Monatsaufgaben, d.h., dass wir jeweils am Monatsanfang eine Aufgabe bekommen haben und dazu dann etwas schreiben sollten. Leider ist das relativ schnell wieder im Sand verlaufen.

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir seine Vorträge darüber, dass wir den Willen haben müssten, die Elite Deutschlands zu werden. Es wirkte ziemlich überzeugend, denn man merkte ihm an, dass es ihm wichtig war, dies rüberzubringen. Man merkt ihm auch noch heute an, dass er sich bemüht. Leider ist unser Pädagogikkurs erstens der größte Kurs, den wir im ganzen Jahrgang haben, zweitens ein Kurs, dessen Mitglieder (natürlich nicht alle, nur relativ viele) einen Arbeitswillen zeigen, der so ziemlich unterirdisch ist. Aber Herr Waschbär tut sein Bestes.

Aktuell machen wir ein Experiment in Pädagogik. Wir versuchen, im Stile von Montessori zu arbeiten. Es gelingt uns mal mehr, mal weniger. Noch ist das Projekt nicht beendet. Einige haben es von vornherein als zum Scheitern verurteilt angesehen, da wir eben nicht in diesem Sinne groß geworden sind. Ich bin gespannt, welches Fazit wir daraus ziehen werden.

Und noch zu dem anderen, oben erwähnten Zitat:
Das sagte er zu Luna und mir, als wir vor dem Lehrerzimmer herumstanden. Woraufhin wir ihn fragten, was Luna denn in Pädagogik bekommen würde, sie müsste dann ja auch in dem Kurs sein… Ist sie natürlich nicht ;)
Herr Waschbär meinte dann, da sie die ganze Zeit schwänzt, null Punkte :D

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Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schulkram

Lehrernamen

Ich habe beschlossen, meine Lehrer fortan nicht mehr nach ihrem Fach zu benennen, sondern mit Namen. Denn es ist zwar auf den ersten Blick einfach, wenn ich nur meine aktuellen Lehrer nehme, allerdings möchte ich auch über Lehrer schreiben können, die ich entweder nicht mehr im Unterricht habe oder auch nie hatte.

„Meine ehemalige Frau Deutsch, also nicht die letzte Frau Deutsch und auch nicht die aktuelle, sondern die drei Jahre davor“ klingt einfach nicht so gut 😉

Deshalb hier nun eine kurze Erklärung zu den bisher genannten LehrerInnen:

Frau Blümchen: Meine Philosophielehrerin. Früher auch meine Deutsch- und Politiklehrerin. Absolut toll.

Herr Fabulant: Mein Biolehrer. Erzählt sehr interessante (und unglaubwürdige) Geschichten über seine (angeblichen) Abenteuer.

Frau Neon: Meine Deutsch- und Geschichtslehrerin. Trägt zum Fahrradfahren gern eine Warnweste.

Herr Hastig: Mein Mathelehrer. Bekennender Schokoholiker und immer in Bewegung.

Mr. Suit: Mein Politiklehrer. Kein Englischlehrer, trägt aber immer Anzüge.

Im weiteren werden nun eben alle Lehrer namentlich genannt und nicht nach ihren jeweiligen Fächern.

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Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit

Hallo Welt ;)

Ich bin eine ganz normale Schülerin mit ganz normalen Noten auf einer ganz normalen Schule in einer ganz normalen Stadt – und auf dem Weg zum Abitur. Was nicht immer so einfach ist, egal, ob es nun um Klausuren, Projektarbeiten oder Anordnungen aus der Bildungsbehörde geht.

Man muss sich mit so vielen Dingen herumschlagen – einigen davon werde ich mich in diesem Blog widmen. Doch nicht nur Schulisches wird auftauchen, auch andere lebenswichtige Dinge. Denn das Leben außerhalb von Schule existiert ja immer noch 😉

Ich freue mich, dass ihr mit dabei seid, auf meinem Weg zum Abitur.

Willkommen in der Welt einer Kreativchaotin mit Teeobsession. Einer Meist-alles-auf-den-letzten-Drücker-Macherin, die den Sonnenschein und Muffins liebt. Ich wünsche euch(und mir) viel Spaß mit diesem Blog.

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