Monatsarchiv: September 2012

Philosophie ist nur besoffen zu ertragen

Das Fazit der heutigen Philosophiestunde bei unserer allseits geschätzten Frau Blümchen (die heute zwar keine Blümchenhaarspange trug, aber immerhin eine mit Blumen drauf).

Die Doppelstunde begann mit der üblichen Verspätung von drei, vier Minuten, also nichts Außergewöhnliches. In der ersten Stunde erstellten wir in Gruppenarbeit ein Schaubild zu Ende und klebten unsere Ergebnisse an die Tafel. Wir behandeln gerade Aristoteles und sollten die Ideen aus einem Text herausziehen und eben als Schaubild darstellen. Mit rosa und babyblauen Zetteln. Ob es Absicht war, dass die beiden Mädelsgruppen die rosanen Karten bekommen hat und die Jungs die blauen?

Unsere Gruppe, bestehend aus Luna, Anouk und mir war als Letzte dran mit dem Vorstellen und wie auch schon beim letzten Mal wurden wir dazu angehalten, vorne stehenzubleiben, nachdem wir unseres vorgestellt hatten. Ich meine, wir wissen ja, dass wir dekorativ sind, aber den tieferen Sinn davon erkenne ich noch nicht so vollkommen. Nun gut, jedenfalls standen wir vorne, ich sehr schön zentral vor der Tafel und machten dann eben im Stehen Unterricht. Frau Blümchen stand währenddessen am Fenster (5. Etage, da gehen sie nicht auf, aber das wird nicht für diese Geschichte bedeutsam, sondern für eine andere 😉 ).

Schon zu Anfang hatte sie uns mitgeteilt, dass sie beabsichtigte, in der zweiten Stunde mit uns einen Film zu sehen oder zumindest den Ton davon zu hören. Ein Erzeugnis des Bayrischen Rundfunks, wie immer. Ob das damit zu tun hat, dass die PISA-Ergebnisse da so gut sind? Oder damit, dass Frau Blümchen Bayern München-Fan ist? Aber ernsthaft, Bayern 3 kann ich tatsächlich empfehlen, das ist ziemlich informativ.

Mit der Technik ist das an unserer Schule bekanntlich so eine Sache. Mal funktioniert sie nicht, mal bekommt man sie einfach nicht zur Verfügung gestellt. Und Technik und Frau Blümchen sind auch eher Gegensätze.

Allen Widrigkeiten zum Trotz schaffte Frau Blümchen es, ein Smartboard zu organisieren. Unsere Schule hat zwei davon. Eins ist kaputt. Aber, oh Wunder, wir hatten das funktionierende. Soviel Glück mit der Technik ist dann doch eher untypisch.

Luna half Frau Blümchen beim Verkabeln und Anschließen und Frau Blümchen schaffte es sogar Internet zu bekommen. Sie wollte uns den Film nämlich direkt über Internet zeigen, weil sie nicht wusste, wie man sich den herunterladen kann.

Da der Internet Explorer momentan bekanntlich nicht gerade die intelligenteste Art ist, ins Internet zu gehen (Virengefahr und so) unterhielten wir uns eben genau darüber und Calvin fragte Frau Blümchen, ob sie den Internet Explorer nutze.

Frau Blümchen guckte ein wenig verwirrt und meinte: „Was weiß ich denn, wie ich ins Internet gehe?!“

Schließlich stellte sich dann doch heraus, dass sie Firefox nutzt („Also, NICHT das blaue E anklicken…“ :D).

Der Browser von Frau Blümchen trug schon sehr zu meiner und Lunas Erheiterung bei, denn Frau Blümchen benutzt einen mit einem Krümelmonster im Hintergrund. Ein guter Anfang.

Schon beim ersten Blick auf den Laptop sah ich, dass der Akku schon sehr schwach war. Dementsprechend rechnete ich damit, was wenige Minuten später passierte…

Der Film lief auf Vollbild. Plötzlich kommt eine Fehlermeldung, die besagte, dass nur noch 5 Prozent Akku vorhanden seien und dass man nun die Wahl habe: Entweder man stöpsekt das Ladekabel in die Steckdose oder hat keinen PC mehr zur Verfügung. Frau Blümchen hatte sogar das Ladekabel dabei.

Allerdings schien sie die Warnung entweder noch nie gesehen zu haben oder nicht zu verstehen. Oder beides. Jedefalls schaltete sie den Film wieder auf Vollbildmodus an und machte nicht wirklich Anstalten, das Ladekabel in dem Sinne zu benutzen, für den es vorgesehen ist…

Ich: „Ähm, Frau Blümchen?“

Sie guckte mich an wie ein Reh, mit großen Augen. In der Hand hielt sie eine Tüte.

Frau Blümchen: „Is‘ doch gut so?“

Ich: „Ja, aber das geht gleich aus!“

Sie nimmt das Kabel aus der Tüte und hält es hoch.

Frau Blümchen: „Ja, hier…“

Ich: „Sie müssen sich auch beeilen…“

Jetzt kam etwas Bewegung in die Sache und sie beeilte sich tatsächlich.
Leider war sie nicht schnell genug. Der Laptop ging einfach aus.

Frau Blümchen: „Och nö, die zwei Sekunden…“

Teresa: „Das waren zweieinhalb Minuten…“

Jedenfalls bekam Frau Blümchen es dann mehr oder weniger elegant hin, den Laptop wieder anzumachen, anzuschließen und so weiter. Dabei verhedderte sie sich auch nur ganz geringfügig in den Kabeln 😉

Nach einer Weile stoppte dann der Film und begann, neu zu buffern.

Frau Blümchen: „Och nicht schon wieder, ich hasse manchmal Technik!“

Ich finde das süß ;D

Und um nun zu dem Fazit zu kommen…

Es ging in dem Film um Aristoteles. Genauer gesagt handelte es sich dabei um ein Gespräch zweier Männer auf einem hässlichen blauen Sofa vor lauter antiken Statuen. Einer der beiden ist Physiker. Es gibt ja so viele Schlüsse, die man aus der Physik in der Philosophie ziehen kann. Oder andersherum.

Jeder dieser Herren hatte nun ein Weinglas auf einem Tischchen neben sich stehen. Rotwein. Schon recht zu Beginn definierte der eine sein Weinglas als eben das. Und nach einem anstrengenden Diskurs über Metaphysik mussten sie „erstmal eine Grundlage schaffen“. Mit Alkohol.

Ergo ist Philosophie nur besoffen zu ertragen. Ob es gut ankommt, wenn ich diesen Ratschlag vor der nächsten Philosophieklausur in die Tat umsetze… ? ;D

 

Es grüßt
eure Muffin

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Der Schaden einer Frau Rank

Wieviel Schaden kann eine Lehrerin anrichten?

Meinen Notenschnitt hat sie mir runtergezogen, mir eins meiner Lieblingsfächer verleidet (was Herr Frettchen langsam umkehren kann) und im Abitur wird sie uns auch reinreißen können.

Was haben wir ihr denn getan, dass sie sich so absolut keine Mühe gibt?

Schon im letzten Jahr habe ich angemerkt, dass wir mit ihrem Unterricht die Abituranforderungen nicht erfüllen. Verpflichtend ist, sowohl ein Drama als auch einen Roman zu unserem Schwerpunktthema zu lesen. Tja. Haben wir aber nicht.

Wir haben uns an The Whale gewandt. Seltsamerweise wusste sie von den Problemen mit Frau Rank nichts. Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht oft genug bei Mr. Suit gesessen… Ich glaube, es tut der Schule ganz gut, dass er nicht da ist und einiges nicht mehr auf ihn zentriert läuft.

Jetzt überlegt The Whale, uns eine zusätzliche Stunde Englisch zu geben, damit wir unsere Defizite irgendwie aufholen können.

Das kommt spät. Und auch nur vielleicht.

Nötig wäre es aber.

Interessanterweise nimmt auch keiner eine schützende Haltung Frau Rank gegenüber mehr ein. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem uns endlich geglaubt wird, geglaubt wird, dass sie uns nicht gut vorbereitet hat.

An meinen Noten ändert das nichts mehr.

Aber vielleicht an meinen Chancen im Abitur.

 

Danke, Frau Rank. Danke für gar nichts.

 

(Das musste jetzt einmal raus, der Geburtstagsbericht kommt morgen, der ist noch nicht fertig 😉 )

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Achtzehn

Jetzt bin ich erwachsen. Und fühle mich keinen Deut anders als vorher.

 

Gleich erst einmal Kuchen essen und Geschenke auspacken. Und hete Abend schreibe ich dann etwas über meinen ersten Tag als Erwachsene.

 

Eure Muffin

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Zu blöd für die Technik

Gestern hatten wir theoretisch die erste Doppelstunde in Pädagogik.

Über die Ferien hat sich irgendjemand Gedanken gemacht und beschlossen, dass unser Riesen-Kurs (über den ich hier schon einmal geschrieben habe) in zwei Kurse geteilt werden sollte. Das wurde auch umgesetzt, nur leider fehlte wieder einmal die Kommunikation und so gab es ein großes Rätselraten, wer denn nun den „neuen“ Pädagogik-Kurs übernehmen würde. Der neue Pädagogik-Kurs ist derjenige, der nicht mehr von Herrn Waschbär unterrichtet werden wird. In diesem Kurs bin ich drin.

Und die Lehrerin, die diesen Kurs übernehmen wird beziehungsweise übernommen hat, ist mir wohlbekannt, es handelt sich hierbei nämlich um Frau Lasch.

Frau Lasch ist eigentlich Latein- und Geschichtslehrerin und hat mich nie zuvor mit ihrem Unterricht beehrt. Allerdings hatte Katharina, meine große Schwester, sie in Latein und der Parallelkurs hatte sie vor zwei Jahren in Geschichte.

Und, wie soll ich es beschreiben…

Ich glaube, ich zitiere mal Katharina: „Die hat den Dreh einfach noch nicht raus, wie man mit Schülern umgeht.“

Sie ist zu lieb. Deswegen bekommt man auch stets zu hören: „Aaach, Frau Lasch, da setzte dich einfach in die erste Reihe und lächelst die lieb an, dann bekommst du gute Noten.“

Aha… Ich werde mir mal mein eigenes Bild machen.

Nun ja. Die erste Doppelstunde sollten beide Kurse zusammen haben und zwar im Filmraum. Da unser Thema ab jetzt ja Erziehung im Nationalsozialismus sein soll, war von Herrn Waschbär und Frau Lasch angedacht worden, den Film „Napola“ zu schauen, als Einstieg gewissermaßen.

So weit, so gut.

Frau Lasch hatte ihren Laptop dabei. Den schlossen Herr Waschbär und sie an einen der transportablen Beamer an und schon hatten wir ein Bild an der Wand. Aber leider keinen Ton.

Um diesen Missstand zu beheben, machte sich Herr Waschbär auf den Weg, Lautsprecher zu besorgen. Allerdings bekam er keine, das war an unserer Schule ja abzusehen.

Der zweite Versuch, uns den Film vernünftig zeigen zu können, involvierte den festen Beamer, der in dem Raum auf einer Halterung an der Decke steht. Eigentlich war dieser von Frau Lasch ausgeschlossen worden, weil sie den richtigen Anschluss dafür nicht besäße. Allerdings wies man sie dann auf das Kabel hin, das neben dem Anschluss lag…

Sie schlug sich an die Stirn 😉

Anouk durfte sich dann auf den Tisch stellen und versuchen, den Beamer anzumachen. Vergeblich. Der ging einfach nicht.

Anouk: „Also, der steht jetzt auf Strich. Muffin, ist Strich oder Null an?“

Ich: „Ähm… Strich.“

Frau Lasch: „Dann müsste der doch jetzt angehen?“

Ging er aber nicht. Also setzte Anouk sich wieder zu mir. Herr Waschbär fand dann aber den Schalter für die Stromzufuhr des Beamers. Also ging es für Anouk gleich wieder rauf auf den Tisch. Es klappte trotzdem nicht.

Der dritte und letzte Versuch war der, den Film mithilfe des USB-Anschlusses auf dem Fernseher zu zeigen. Das ging nach einigen Versuchen auch… Allerdings nur mit Ton und ohne Bild…

Daraufhin strichen sie die Segel. Dann überlegten sie laut, ob sie mit einer Karikatur einsteigen sollten (während die beiden Kurse schon nach der Freiheit geiferten).

Währenddessen spielte Frau Lasch ständig mit ihrem USB-Stick herum, sie hat nämlich so einen zum Rausdrehen, dieser hängt an ihrem Schlüsselbund.

Schlussendlich machten wir dann aber doch Schluss, eine Schulstunde zu früh – und Frau Lasch hörte gar nicht mehr auf, sich zu entschuldigen. Das fand ich etwas merkwürdig. Ich meine, welcher Lehrer entschuldigt sich denn, wenn er eine Stunde zu früh Schluss macht, dafür, dass man so lange warten musste?

(Der Name dieses Artikels ist übrigens ein O-Ton von Frau Lasch 😉 )

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Pures Glück

Heute ist der allerschönste Tag der Welt.

Denn heute habe ich eine absolut einzigartige, faszinierende, begeisternde, fantastische, einfach unbeschreibliche Nachricht bekommen.

Eine Nachricht, über die ich mich so unglaublich sehr freuen kann, dass sie mir den ganzen Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.

Eine Nachricht, auf die ich so sehr gehofft habe.

Eine Nachricht, die Leben verändern wird.

Pures Glück.

Als ich die SMS bekommen habe, wusste ich, ohne sie gelesen zu haben, schon, was drin stehen würde. Doch als ich die Worte dann gelesen habe, war es sicher, war es eindeutig. Ich habe gleich angerufen und seitdem bekomme ich das Lächeln, das fast schon ein Grinsen ist, nicht mehr aus dem Gesicht. Ich bin so glücklich 🙂

Ich wünsche dir alles Glück der Welt, meine Liebe, aber das weißt du.

Danke.

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Muffins

Muffins2Muffins1Ich sage jetzt nur eines dazu:

LOUIS WIRD ELF! 🙂

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Klassenhund- und sprecherin

„Ich bin Klassensprecherin!“

Linnea kommt strahlend nach Hause.

Louis verschluckt sich fast an seinem Eis.

„Waahaaas? Dann muss ich ja schleunigst auch Klassensprecher werden. Oder Schülersprecher.“

„Ja, ich habe, ganz knapp gegen Floria gewonnen.“

„Gegen FLORIA?! Welcher Irre hat Floria gewählt?!“

Louis sieht aus, als würde er vor Entsetzen gleich sein Eis fallen lassen.

„Ich nicht. Ich hab‘ Lea W. gewählt. Glaub‘ ich. Oder doch Lea J.?“

Nachdenklich verzieht Linnea das Gesicht und legt den Kopf schief. Dann runzelt sie die Stirn und ruft aus: „Und ich glaube, Ben hat sich in mich verguckt! Wir sollten uns melden und jemanden vorschlagen und er hat sich gemeldet und MICH vorgeschlagen. Dabei beleidigt mich der normalerweise immer!“

Meine Mutter schmunzelt und fragt, wie viele Stimmen Linnea denn bekommen habe.

„Fünf! Fast alle wollten Klassensprecher werden.“

Meine Mutter guckt erstaunt.

„Ihr könnt doch nicht die ganze Klasse nomieren!“

„Dohoch! Und ich habe trotzdem gewonnen.“

Total süß.

Die letzten Tage hat Linnea sonst immer von Word erzählt, ihrem Klassenhund. Wördie hier, Wördie da, sie kannte gar kein anderes Gesprächsthema.

„Wegen Wördie habe ich jetzt mehr Begeisterung für den Fegedienst! Dann habe ich nämlich fünf Minuten alleine mit Wördie!“

„Um sein Geschäft zu machen, hat Wördie sich vor die Tür gesetzt und dann hat Frau Supertoll ihn auf den Arm genommen und die Treppen runtergetragen, weil der noch keine Treppen laufen darf.“

„Wördie hat meine Hand abgeschlabbert, das hat gekitzelt!“

„Wördie hat geschlafen, das war soooooo süß!“

„Wir sollen ihn Wördie nennen, weil der auf Wörd nicht hört.“

Das Projekt weckt Begeisterung 😉

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Chaos, Chaos, Chaos

Ich hatte heute erst zur zweiten Stunde und dann Englisch. Als Herr Frettchen kam, hatte ich meinen Stundenplan noch in der Hand (vielleicht habe ich gehofft, dass sich durch Draufstarren was dran verbessert?). Er blickte mir über die Schulter, fragte mich, ob das meiner sei und nahm ihn mir weg. Ich bejahte und nickte auch auf die Frage hin, ob er ihn mal ein paar Minuten haben könnte. Zum Stundenabgleichen. Leider ist sowas absolut nötig.

Kaum hatten wir uns alle hingesetzt, meinte er auch schon, dass der Plan so nicht funktionieren würde.

Meine trockene Erwiderung war, dass an dieser Schule gar nichts funktioniert.

Das Problem war beziehungsweise ist nämlich, dass wir laut seinem Plan Montags in der vierten Stunde eine Einzelstunde Englisch haben, die laut unserem Plan aber am Freitag in der zweiten Stunde liegt. Da hat Herr Frettchen aber schon anderen Unterricht.

Das muss geklärt werden. Blöderweise haben wir am Montag alle in ebendieser Stunde Zeit…

Blöderweise, weil unser Stundenraster zwei Pausen vorsieht, eine um 10:25 Uhr, die zwanzig Minuten dauert und eine um 12:20 Uhr, die 35 Minuten dauert. Also liegen sie jeweils nach der dritten und fünften Stunde. Hat man nun also in der vierten und fünften Stunde frei, hat man von 10:25 bis 12:55 Uhr frei, genug Zeit, um nach Hause zu fahren. Hat man aber nur in der fünften frei, lohnt sich das schon nicht mehr. Außerdem hätten wir dann am Freitag in der ersten Stunde Unterricht, dann eine Freistunde und danach wieder Unterricht…

Ein anderes Chaos hat sich geklärt. Nicht zufriedenstellend für manche, für mich geht’s aber.

Es geht um die Biokurse.

Die Kurse von Herrn Guetta und Herrn Fabulant wurden nämlich über die Ferien lustig gemischt…

Also stand bei einigen bio1 auf dem Stundenplan und bei anderen bio2, auch wenn sie vorher im selben Biokurs waren. Blöderweise ist ein solches Mischen überhaupt nicht praktikabel, weil wir das Thema, das der Guetta-Kurs jetzt haben wird, schon gemacht haben und umgekehrt. Herr Guetta hatte mit einigen Leuten aus seinem Kurs abgesprochen, dass sie sich treffen würden, wir Fabulant-Leute standen entweder im fünften oder im zweiten Stock und ziemlich dumm rum.

Es ist eine Tatsache, dass viele Leute lieber bei Herrn Guetta als bei Herrn Fabulant hätten und dementsprechend wurde einiges versucht, um sich doch noch in den anderen Kurs zu mogeln. Vergeblich, aber sehr offen.

Timon meinte dann auch leise zu mir, dass er es faszinierend fände, dass Herr Fabulant es scheinbar einfach nicht versteht, dass die ganzen Leute wegen ihm in den anderen Kurs wollen…

Jetzt haben alle alten Guetta-Leute bei Guetta und alle anderen bei Fabulant. Alles wie gehabt – hat auch nur eine halbe Stunde gedauert, das zu klären…

Ein weiteres Chaos betrifft nur den Englischleistungskurs. Wir sollten vor den Ferien eigentlich alle Bücher abgegeben haben, weil die über die Ferien codiert wurden, um besser feststellen zu können, wer seine Bücher auch wieder abgegeben hat. Beziehungsweise eher, wer sie nicht abgegeben hat.

Da wir vor den Ferien aber ziemlich informationslos waren, wurde uns das nicht gesagt. Nur Herr Hastig hat darauf bestanden, dass wir unsere Mathebücher  abgeben. Alle anderen haben wir noch. Tjaaaa…

Sascha hat mir schon vorgeschlagen, ich könne die Bücher, weil die ja nicht registriert seien, ja nach dem Abi verticken. Als wenn… -.-

Der morgige Tag wird anstrengend. Von zehn vor Neun bis zwanzig nach Sechs Schule. Da freue ich mich ja schon drauf – nicht.

Eure Muffin

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Stundenplan und Chaos

So, es ist soweit, das neue – mein letztes – Schuljahr hat begonnen… und zwar furchtbar.

Wir kamen pünktlich zur Schule, zur ersten Stunde, die wie immer um acht beginnen sollte. Ein kurzer Blick auf den Vertretungsplan verriet uns, dass alle Oberstüfler (außer denen, die jetzt neu auf die Schule gekommen sind) in den ersten beiden(oder in den ersten dreien?) Unterricht bei ihrem Erst-LK-Lehrer haben sollten. Soweit, so gut.

Blöderweise wussten wir ja gar nicht, WER denn nun unser Lehrer sein würde! (wir erinnern uns… Frau Rank war schwanger…)

Dafür konnten wir dem Plan unseren Raum entnehmen. Beziehungsweise auch nicht, weil wir doppelt da standen, der andere Deutschleistungskurs aber gar nicht. Wir haben uns den Raum dann aber logisch erschlossen und warteten vor ebendiesem.

Zu neunt.

In unserem Englischleistungskurs sind jetzt noch Teresa, Elli, Anouk, Calvin, Timon, Lorena, Marisa, Luna und ich. Und Tahmid, der fehlte heute aber, weil er noch in Jordanien weilt (Hochzeit und so…).

Damit ergibt sich, dass wir in unserem Deutschleistungskurs nur noch fünf Leute sind. Stimmt so auch. Wir wurden nicht zusammengelegt oder sonst was. Wir sind zu fünft.

Jedenfalls standen wir also zu neunt vor dem Raum. Der Flur leerte sich allmählich und irgendwann standen nur noch wir da. Wie bestellt und nicht abgeholt. Lehrerlos.

Es wurde gewitzelt, dass wir ja uhrzeittechnisch bei Frau Blümchen haben könnten, die käme ja immer zu spät. Oder bei Frau Rank, die käme ja gar nicht erst (woraufhin einige klar und deutlich meinten, dass sie gehen würden, wenn wir Frua Rank wieder hätten). Luna erinnerte an die Paralellen zu der Situation vor den Ferien, als Herr Frettchen einfach nicht kam…

Nun ja. Die Minuten vergingen und noch immer war kein Lehrer in Sicht.

Um halb neun gingen Teresa, Luna und ich dann runter zum Büro von Mr. Suit. Der ist zwar nicht da, aber trotzdem.

Für mich ergab sich da eine Überraschung, denn Herr Otto, mein ehemaliger Lateinlehrer, macht die Vertretung für Mr. Suit. Er konnte uns leider nicht sagen, wen wir denn gehabt hätten. Dafür konnten wir schonmal einen Blick in unsere Stundenpläne werfen. Und was wir dort sahen, war der blanke Horror… doch dazu später mehr.

Inzwischen lief The Whale vorbei und ich fragte sie, wer denn jetzt unser Profil übernehmen würde.

Herr Frettchen.

Gut. Dann wussten wir wenigstens, wer uns versetzt hat.

Frau Schick verteilte uns dann unsere Stundenpläne.

Soll ich euch mal verraten, wie lange ich in der Schule sein darf?

Montags von 8-10:25 Uhr, dann zwei Freistunden, dann eine Doppelstunde Kunst – MOMENT mal, Kunst?! Das hatte ich doch abgewählt?! (steht aber scheinbar bei ziemlich vielen falsch drin), dann um 14:30 Uhr Schluss.

Dienstags von 8:50 bis 12:20 Uhr.

Mittwochs von 8:50 bis 16:10 Uhr.

Donnerstagmorgen in der ersten eine Stunde, dann zwei Freistunden, dann von 10:45 bis 16:10 Uhr.

Freitags von 8 Uhr durchgehend bis 14:30 Uhr.

Soweit wäre das ja noch vertretbar. Aber da fehlt noch etwas.

Spanisch nämlich, das haben die nämlich wieder mal nicht hinbekommen mit der Kommunikation zwischen den Schulen. Spanisch ist zwangsweise am Nachmittag, weil schulübergreifend. Also vier Nachmittagsstunden mehr. Nur wann?

Also ab zu Herrn Otto, fragen. Der schrieb sich das zunächst einmal auf, entschied dann aber, dass wir uns ja selber drum kümmern können und gab Luna und mir die Telefonnummern der jeweiligen Schulen. Juhu.

Dann gab es noch Unklarheiten wegen den Biokursen, die sind nämlich entweder falsch eingetragen oder neu zusammengewürfelt worden. Dummerweise kann man unsere beiden Biokurse nicht neu mischen, weil der andere das Thema, was wir bereits hatten, noch machen muss und umgekehrt. Aber gut, wir werden sehen.

Unser riesiger Pädagogikkurs wurde aufgeteilt. Anouk und ich sind in demselben, allerdings wohl nicht in dem, den Herr Waschbär weiterhin macht. Angeblich wird jemand Neues unseren Kurs übernehmen. Man darf gespannt sein.

Zwischenzeitlich kam auch Frau Rock, Lunas Biolehrerin, vorbei und meinte fröhlich: „Das Schuljahr fängt an, wie es aufgehört hat – mit Luna vor dem Lehrerzimmer!“

Auch Herr Frettchen kam irgendwann.

Ich: „Herr Frettchen, wir hätten Sie eben gehabt – Profilleiterunterricht in den ersten beiden Stunden.“
Herr Frettchen: „Ach, behalte ich euch? Das war Freitag noch nicht ganz klar.“

Oh mann. Diese Schule kennt das Wort Organisation auch nur aus dem Fremdwörterlexikon, oder?

Er meinte dann aber, er würde dann aber morgen zu den beiden Englischstunden kommen.

Teresa meinte daraufhin: „Ähm danke.“, sah mich mit großen Augen an, „Diese Schule kennt auch keine Arbeitsmoral…“

Nun waren die ersten beiden Stunden um und wir hatten noch eine Stunde Unterricht in unserem zweiten Leistungskurs. Also Deutsch bei Frau Neon.

Wir haben beschlossen, dass wir eine Wochenendfahrt nach Weimar machen werden, darauf freue ich mich schon. Und sie meinte, sie würde uns in Anbetracht unserer Kursgröße und Stundenpläne wohl keine Hausaufgaben aufgeben und freute sich darüber, dass wir ihr Kopierkontingent nicht sehr belasten würden.

Nach dieser Stunde hatten wir dann Schluss und ich fuhr bei der Schule, in der wir Spanisch haben, vorbei, um mich vor Ort zu erkundigen, engagiert und motiviert, wie ich bin…

Nun ja, was soll ich sagen.

Zu den schon aufgeführten Stunden kommen Montags ab 14:45 Uhr und Mittwochs ab 16:25 Uhr noch jeweils zwei Stunden Spanisch hinzu. Ich darf mich also beamen, innerhalb von fünfzehn Minuten von einer Schule zur anderen. Mit dem Fahrrad komme ich dann vielleicht nur fünf Minuten zu spät, das ist gar nichts, letztes Schuljahr überschnitten sich meine Stunden ja und ich durfte immer eine Viertelstunde zu spät kommen. Aber wenn ich mal Bus fahren sollte… Da kann ich schon fast die erste Spanischstunde knicken.

 

Jetzt darf ich übrigens mein Leben umplanen, danke, liebe Schule.

Und Mr. Suit behauptet noch, wir bekämen dieses Schuljahr einen besseren Stundenplan…

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Schulanfang

So, damit sind meine letzten „richtigen“ Sommerferien wohl vorbei.

Morgen beginnt die Schule wieder. Mal sehen, wie groß das Chaos wird…

Es ist dann ja nur noch ungefähr ein halbes Jahr, was ich noch habe. Dann ist schon Abitur.

Das letzte halbe Jahr an der Schule, in der ich seit sieben Jahren unzählige Stunden mehr oder weniger sinnvoll verbracht habe.

Ob unser Deutschleistungskurs weiter besteht und was mit unserem Englischleistungskurs passieren wird, das ist eine große Frage. Ob wir doch wieder einen Lehrerwechsel haben werden, wer denn im nächsten Schuljahr schwanger werden wird, wie der Stundenplan aussehen wird, darauf werde ich schon morgen Antworten bekommen.

Und in einem halben Jahr bin ich dann raus.

Das kann ich mir nur furchtbar schlecht vorstellen, aber ich denke, dass das vielen so geht.

Aber egal, erst einmal habe ich ja noch Schule.

Und ihr könnt euch freuen: Ab morgen gibt es wieder regelmäßige Geschichten aus der Schule 😉

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