Schlagwort-Archive: Verein

Karate-Turnier

Ich weiß, dass ich aktuell ziemlich wenig schreibe, Asche auf mein Haupt. Das liegt daran, dass ich momentan recht viel um die Ohren habe, das Schuljahr neigt sich ja nun auch langsam dem Ende zu. Heute in einer Woche wer ich übrigens in Italien weilen, wegen der Studienfahrt. Mal sehen, wie das wird, berichtet wird natürlich hinterher 😉

Aber ganz viel Zeit in Anspruch nimmt aktuell die Vorbereitung auf meinen aller-, allerersten Wettkampf. Einige wird es sicher wundern, dass ich jetzt schon an einem Wettkampf teilnehme(n darf), obwohl ich doch noch nicht einmal zwei Monate Karate mache und bisher auch noch keine Prüfung gemacht habe. Die Prüfung lege ich aber dann wohl im Juli ab, ich bin da recht zuversichtlich, dass ich das hinbekomme.

Eigentlich wollte ich aber gar nicht beim Wettkampf mitmachen, weil ich dachte, dass es zu früh wäre – andererseits ist das vielleicht meine letzte Chance in U18 zu starten^^

Nun ist es aber so, dass Tia und Lillith gerne nicht nur als Einzelperson, sondern auch als Kata-Team starten wollten. Dafür braucht es aber drei Personen. Eigentlich sollte ein Mädchen bei ihnen mitmachen, dass sie kaum beziehungweise gar nicht kennen, aber das ist dann abgesprungen, wegen Krankheit oder so. Und bei dem Training am Samstag, also vor acht Tagen, habe ich dann mit denen geübt, weil das von der Größe her ungefähr passt (ich bin etwas größer als die beiden, sehe aber scheinbar jünger aus, zumindest schätzte Lillith mich auf dreizehn – interessant, übrigens 😉 ). Also machte ich das. Die Kata, die die beiden laufen wollten, Heian Sandan, hatte ich bis dahin nur ein-, zweimal gelaufen, aber da ich mir Abläufe recht gut merken kann, habe ich mich ganz gut geschlagen. Dann, irgendwann im Training winkte Rhea, unsere Trainerin, mich zu sich und meinte einfach zu mir, dass sie mich nun für den Wettkampf aufgeschrieben hätte. Ich guckte sie an wie ein Auto, muss ich sagen, so überrascht war ich. Gleichzeitig bemerkte ich auch so ein aufgeregtes Kribbeln im Bauch und ein bisschen stolz war ich auch, dass mir das zugetraut wurde.

Also habe ich mich gleich auch noch überreden lassen, auch in Kata Einzel zu starten. Naja, da werden Tia und Lillith immerhin nicht Letzte 😉

Also übe ich jetzt brav zuhause meine Kata und vor allem meine Stände (speziell den Kibadachi), um Tia, Lillith und Rhea nicht zu enttäuschen.

Drückt mir mal feste die Daumen für den Wettkampf – wie er gelaufen ist, berichte ich dann auch irgendwann^^

5 Kommentare

Eingeordnet unter Anderes

Radeln, Minigolf und Grillen

Den Vatertag/Christi Himmelfahrt habe ich zu einem Gutteil draußen verbracht.

Mit wem?

Na, mit meinem, zwar noch nicht offiziellen, aber doch neuem Verein… Eigentlich wäre ja heute Training gewesen, aber das fiel wegen des Feiertags aus.

Also hieß es heute um elf Uhr: Treffen zur Fahrradtour.

Es war natürlich freiwillig, darum fehlten auch mir bekannte Gesichter, mit denen ich etwas mehr zu tun habe, da ich sie schon länger kenne, eben „außer-vereinlich“. Etta, die eigentlich Henrietta heißt, zum Beispiel oder Tia.

Dafür war aber Lillith dabei, eins der verplantesten Mädels, die ich kenne (und das hat nichts damit zu tun, dass sie blond ist^^), was mich gefreut hat. Henry war ebenfalls dabei, ein Braungurt, der auf meine Schule geht (in die Klasse von Herrn Waschbär: So klein ist die Welt! 😀 ).

Besonders viele waren wir nicht. Einige wollten direkt zum Minigolfplatz, der das Ziel der Tour sein sollte, kommen.

Das wurde auch thematisiert.

„Wollte soundso nicht kommen?“

„Wer?“

„Na, der Orangegurt da… der Dienstags kommt.“

„Ähm… meinst du vielleicht XY?“

„Nee, so hieß der nicht.“

„Dann vielleicht ZR? Der ist aber Weiß-Gelb-Gurt.“

„Mensch, wir haben doch mehrere ZR…“

„Hä, welche denn?“

„Na, den Kleenen eben, und und und….“

Ein beispielhaftes Gespräch^^

Am Treffpunkt wurde auch noch über Bier gefachsimpelt und gleich das erste getrunken (also von drei Leuten^^). Einer davon, Jonte (der Donnerstags mit Rhea Training macht, also er übernimmt die Höhergraduierten), hatte sogar einen Bierflaschenhalter an seinem Fahrradlenker… Gute Vorbereitung ist eben alles 😉

 

Dann ging’s los. Über einen schrecklich holperigen Waldweg in der Nähe eines Militärübungsgeländes. Es begegneten uns auch „klassische“ Vatertagsbegeher, die besoffen und gröhlend durch die Gegend wankten… Aber es war trotzdem recht lustig.

Es wurden relativ viele Pausen gemacht (wegen ein paar Jammerbacken, die Bier trinken wollten^^) und es ging wegen des holprigen Weges auch eine Bierflasche zu Bruch.

That’s life, würde ich mal sagen 😉

 

Am Minigolfplatz angekommen, haben wir dann auch Rhea samt Familie, Ferris (wir haben mehrere davon, Achtung 😉 ), Leni, ein kleines Mädchen, mit ihrer Familie (zu der ebenfalls ein Ferris als Papa gehört) und die restliche Familie von Henry getroffen. Dessen Vater und Großvater war bereits bei der Fahrradtour dabei.

Jan, der quasi der Oberhäuptling bei uns ist, teilte dann die Mannschaften ein. Ohne Rücksicht auf Verluste, könnte man sagen. O-Ton: Wir brauchen keine Kindergruppe. (also durften auch keine gerade geschlossenen Freundschaften zwischen den Kiddies zusammenbleiben…)

Dieses Verhalten führte dann dazu, dass ein kleines Kind (Rheas Familie ;)), das genaue Alter weiß ich leider nicht, in einer Gruppe landete, in der es niemanden kannte. Rhea und ihr Lebensgefährte landeten ebenfalls getrennt voneinander. Das heißt, dass Rheas Familie auf alle drei Gruppen gestreut wurde. Was für ein Unsinn.

Darum haben Rhea und ich dann auch getauscht, schließlich geht das so nicht. Ein bisschen Rücksicht muss man eben nehmen.

Aber normalerweise hat man auch nicht so viel mit Jan zu tun. Schade drum ist’s nicht.

 

Das Spielen war ganz lustig und ich habe mich nicht so dämlich angestellt, wie ich befürchtet hatte 🙂

 

Schließlich ging’s zum Grillen. Jeder, der etwas essen wollte, sollte auch etwas mitbringen, logischerweise. Da ich ja Vegetarierin bin, hatte ich auch nichts Fleischiges zum Grillen dabei. Aber damit war ich nicht die Einzige… die anderen wurden aber auch mitverpflegt 😉

Wie so oft begann dadurch eine Diskussion über’s Vegetarier-Sein und Fleisch-Essen. Die wurde erstaunlich tolerant und konstruktiv geführt, was mich abermals für diesen Verein, für diese Menschen begeisterte. Damit habe ich nämlich auch schon sehr unangenehme Erfahrungen gemacht. Und ich habe einen neuen Begriff kennengelernt: Den des Sicht-Vegetariers 😀

Das war nun ein wirklicher Kurzabriss eines schönen Tages. Eine sich anbahnende Romanze und ein Altersschock wurden dabei noch verschwiegen… aber es ist abzusehen, dass ihr noch damit belämmert werdet 😉

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Muffins Sport

Veränderung

Mal was nicht-Schulisches:

Goodbye Taekwondo, hallo Karate.

Tja, es steht nun wohl endgültig fest, dass ich meinen Sport und meinen Verein wechseln werde. Irgendwie hab‘ ich den Leuten bei TKD gegenüber fast so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Immerhin war das die längste Vereinszugehörigkeit meines bisherigen Lebens, was ja aber auch nicht unbedingt viel heißen muss, jung, wie ich schließlich bin 😉

Aber seit Truman weg ist, ist es einfach nicht mehr dasselbe wie früher.

Ja, also nun, Karate. Meine kleinen Geschwister machen das schon seit Jahren, ich hab mich aber stets dagegen gesträubt, weil… Ja, warum eigentlich? Weil ich befürchtet habe, ich könnte im Vergleich mit ihnen nicht standhalten. Ich könnte schlechter sein.

Nun hatte ich im letzten Schulhalbjahr aber auch schon Karate als Kurs im Sportunterricht, bei Mr. Sporty. Taekwondo und Karate ähneln sich in gewissen Dingen sehr, deswegen wird mir die Umgewöhnung wohl nicht allzu schwer fallen, beziehungsweise fällt sie mir nicht allzu schwer. Denn ich war bereits ein paar Mal beim Karate-Training (und laut Rhea, die das Training macht, könnte ich sogar die nächste reguläre Prüfung nutzen, um meinen ersten Kyu zu bekommen 🙂 ).

Ich habe schon länger überlegt, mit Taekwondo aufzuhören. Vielleicht wieder mit Bogenschießen oder Badminton anzufangen. Aber so richtig gepackt hat mich nun Karate, vor allem die Atmosphäre, die dort herrscht. Offen und freundlich.

Ich freue mich schon auf das nächste Training.

Eure Muffin

4 Kommentare

Eingeordnet unter Muffins Sport