Monatsarchiv: November 2012

Ernstzunehmender Biologieunterricht

Heute hatten wir mal wieder eine sehr anregende und lehrreiche Biostunde…

Moment mal, falscher Film. Bio bei Herrn Fabulant und ernstzunehmeneder Unterricht? Ich hoffe doch, dass mir das keiner abgekauft hat… 😉

So klingt mein Biounterricht:

Herr Fabulant: „Wo auf der Erde ist die Artenvielfalt am größten?“
Mändy: „Keine Ahnung.“
Herr Fabulant: „Na gut, dann nenn‘ mir mal ein paar Regionen und dann werden wir sehen, dass du doch ein wenig Ahnung hast.“
Mändy: „USA.“
Herr Fabulant: „Das ist ein Staat.“
Mändy: „Ja, äh… Was wollen sie denn hören? Kontinente?!“
Herr Fabulant: „Okay… Was für eine Region fällt dir denn in den USA ein?“
Mändy: „Los Angeles.“
Herr Fabulant: „Und eine andere Region?“
Mändy: „Keine Ahnung, Muffinstadt?“
Herr Fabulant: „Wo ist es denn artenreicher?“
Mändy: „Ich glaube mal Los Angeles.“
Herr Fabulant: „Warum?“
Mändy: „Weil da mehr Menschen leben.“

… Okay… Es folgten aber noch mehr eloquente Beiträge zum Unterricht. Zum Beispiel der hier:

Herr Fabulant: „Wie erkennt man denn Arten?“
Mändy: „Wenn sie gleich aussehen und das Gleiche tun?“

oder auch:

Herr Fabulant: „Wie unterscheidet man denn verschiedene Arten?“
Jobst: „Weil sie unterschiedliche Geräusche machen?“

oder:

Herr Fabulant: „Wo ist die Artenvielfalt denn nun am größten?“
Mändy: „In mitteleuropäischen Wäldern, dem Regenwald.“
Herr Fabulant: „Du hast da jetzt zwei Regionen genannt. Wo gibt es denn mehr Arten?“
Mändy: „Im Regenwald!“
Herr Fabulant: „Warum?“
Mändy: „Weil da mehr Tiere leben!“

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Ein Kommentar

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Geschützt: Elternsprechtag

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Die Parkplatzrebellen

Unsere Schule hat zwei Parkplätze. Der eine ist etwas abseits, man muss im Prinzip von hinten an die Schule heranfahren, in der Nähe der Turnhalle parken und dann noch einen relativ weiten Weg zum Hauptgebäude zurücklegen. Der andere Parkplatz ist direkt beim Hauptgebäude, viel besser erreichbar und eben mit einem deutlich kürzerem Weg verbunden.

Vor einigen Jahren gab es noch keine Oberstufe an meiner Schule und dementsprechend auch kaum ein Problem mit Parkplätzen, da die wenigsten volljährig und im Besitz eines Führerscheines waren. Es gab auf dem einen, dem näheren Parkplatz eine Stellfläche für die Roller der Zehntklässler und das reichte aus.

Mittlerweile hat sich das geändert. Alleine aus meinem Profil (ich erinnere: Wir sind zu neunt!) kommen vier Leute mit dem Auto zur Schule: Elli, Lorena, Tahmid und Teresa. Und natürlich sind diese bequem und parken lieber auf dem näheren Parkplatz – dem Lehrerparkplatz…

Das Parken ist dort allerdings für Schüler explizit verboten, eben weil es ein Parkplatz für die Lehrer sein soll. Der ist nämlich nicht so groß, als dass Schüler und Lehrer dort Platz zum Parken finden würden wie sie lustig sind.

Konsequenzen gab es bisher allerdings noch keine.

Bis heute.

„Die Schüler, deren Wagen die amtlichen Kennzeichen „X LZ 92“ sowie „X VI 56″ haben, bitte augenblicklich zu Mr. Suit.“, wurde durchgesagt.

Luna und ich saßen auf der Bank vor dem Lehrerzimmer und grinsten uns eins. Wir wussten nämlich nur zu genau, we das eine Kennzeichen zuzuordnen war… Unserer lieben Lorena. Lorena Z., geboren 1992.

Bald darauf kam sie auch und mit ihr ein Schüler des Matheleistungskurses.

Mr. Suit: „Sind das eure Autos?“
Lorena: „Ja klar, Lorena Z., 92 geboren.“

Sie grinste. Doch das verging ihr schnell wieder, denn Mr. Suit fand deutliche Worte.

„Umparken, sofort. Und nie wieder da parken. das ist für Schüler verboten. Beim nächsten Mal wird die Polizei geholt und ihr abgeschleppt. Das kann teuer werden.“

Lorena versuchte zu argumentieren, dass dort ja auch noch andere Schüler ständen. Mr. Suit meinte dazu nur, sie solle ihm die Kennzeichen geben und er würde denen dasselbe sagen.

Tja.

Einige Zeit später, wir sitzen im Flur vor dem Raum, in dem wir den nächsten Unterricht haben, und Lorena regt sich auf. Aber ganz gehörig.

Tahmid, Elli und Teresa meinen, dass es kein Wunder wäre, dass gerade die beiden aufgerufen worden wären, weil sie in der Reihe parkten, die am nächsten am Schulgebäude dran ist. Die Reihe, in der die Lehrer bevorzugterweise parken.

Lorena sah das nicht ein und kündigte an:

„Ich werde mich da morgen wieder hinstellen. Und dann wieder. Und dann wieder. Bis ich abgeschleppt werden soll. Dann gehe ich dahin, die dürfen mich ja nicht abschleppen, wenn ich da bin. Und dann kann das mal schön Mr. Suit bezahlen!“

Elli echauffierte sich noch ein wenig darüber, dass die Schulleitung sich lieber um die Renovierung des Schulgebäudes und die Ausstattung der Toiletten mit Klopapier bemühen sollte, als um Parksünder.

Dann kam Herr Frettchen und Lorena war gerade wieder dabei, sich aufzuregen.

Er fragte sie, ob es ihr Auto gewesen sei. Sie bejahte und er erklärte, dass es vermutlich damit zusammenhänge, dass die Lehrer laut der Behörde für ihre Parkplätze bezahlen sollen. Lorena fragte nach, wieviel das denn koste und Herr Frettchen grinste und meinte nur:

„I don’t know. I never paid.“

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Pausenschnipsel

Schnipsel Nr. 1:

Ms. Smile kommt zum Lehrerzimmer und sieht uns (wie immer) dort auf der Bank sitzen. Wir grinsen sie an, sie grinst zurück und meint: „Wir können uns wohl nicht mehr normal begegnen.“
(Wer das nicht versteht, der lese hier nach 😉 )

Schnipsel Nr. 2:

Herr Hastig sieht uns auf der Bank sitzen und meint kopfschüttelnd und grinsend: „Irgendwann müssen doch bei euch Verwachsungen mit der Bank entstehen…“

Schnipsel Nr. 3:

Herr Waschbär sieht uns vor dem Lehrerzimmer, wir stehen gerade und setzen uns dann rasch auf die Bank. Er kommt zu uns und meint: „Ach, was soll ich nur machen, wenn ihr Abitur habt? Ihr könnt da auf der Bank ja was eingravieren lassen… Luna und Muffin-Gedächtnisbank vielleicht.“
Er geht zur Treppe und meint: „Wenn ich mich umdrehe und die Treppe runtergehe, dürft ihr wieder weggehen.“

Schnipsel Nr. 4:

Wir sitzen auf unserer Bank und Herr Hastig stürmt wutentbrannt aus dem Lehrerzimmer, mit den Worten „Entschuldige mal, das hätte man auch gestern klären können!“
Herr Otto erzählt uns, dass Herr Hastig sich nur dann so aufregt, wenn andere Kollegen ihm ihre Planänderungen erst zu spät mitteilen. Also fünf Minuten vor Stundenbeginn quasi anstatt am Tag zuvor.
Ich bin froh, dass Herr Hastig noch nie so wütend auf MICH war O.o

Schnipsel Nr. 5:

Herr Otto guckt Luna und mich an (wir sitzen an unserem Stammplatz) und meint: „Euch bewahrt auch nur der Tod vor dem Abitur.“
Wir unterhalten uns noch ein bisschen, unter anderem über vergangene mündliche Prüfungen, die er abgehalten hat, und darüber, dass man sich eigentlich gar nciht so errückt machen muss wegen des Abiturs.
Und natürlich auch darüber, wieviele Schüler unseres Jahrgangs wohl das Abitur schaffen. In dem Jahrgang, den Herr Otto als letztes betreut hat, dem über uns, ist der Matheleistungskurs mit ungefähr 28 Leuten gestartet, von denen dann am Ende elf Abitur gemacht haben.
Passend dazu ist auch das neueste Gerücht, dass eine Schülerin die Schule wohl endgültig verlassen hat, da sie das Abitur nicht schaffen kann. Es werden auch eifrig Gespräche geführt, wie wahrscheinlich die Zulassung noch ist. DAS Zitat dazu stammt von Mr. Suit: „Noch bist du nicht tot.“
Wie in einem Videospiel. So und so viel Unterkurse und du bist tot. Game over.

Schnipsel Nr. 6:

Luna und ich sind auf dem Weg zu unserer Bank, da begegnen wir Ms. Smile, die Aufsicht hat. Wir unterhalten uns sehr nett mit ihr, darüber, wie es uns jetzt geht, dass wir so froh sind, dass wir jetzt Herrn Frettchen haben und vernünftige Klausuren schreiben und wohl auch eine akzeptable Bewertung erreichen können, die vorige sei doch – hier suchte Luna nach einem passenden Wort und Ms. Smile hilft ihr: „Fragwürdig?“ – gewesen. Dann sprechen wir darüber, wo wir gerade bei unserem Thema sind und worüber wir die Klausur schreiben werden, da Ms. Smile ja den zweiten Englischleistungskurs macht und dort einen etwas anderen Ansatz gewählt hat, mit dem Stoff zu verfahren. Dann verabschieden wir uns mit einem großen Lächeln auf den Lippen und im Herzen und Ms. Smile fragt gut gelaunt: „Geht ihr jetzt zu eurer Bank?“

Schnipsel Nr. 7:

Frau Hood kommt die Treppe hinunter und sieht uns auf der Bank sitzen, schmunzelt und meint: „Ich sag’s doch, ich gehe die Damen auf der Bank besuchen…“

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Makaber, Tafelschreiber und Modekrankheit

Immer noch dieselbe Situation wie im letzten Blogpost 😉

Kurze Zeit später, wir hatten gerade angefangen wieder zu arbeiten, da fangen Elli und Lorena wieder an zu quatschen. Im Rahmen einer selbstgewählten Fünfminutenpause natürlich, nicht im Unterricht 😉

Es ging darum, dass Lorena gehört hätte, dass es eine neue Modekrankheit gäbe, bei der der Hals deformiert wird. Dies käme davon, dass man zu lange nach unten schaue, um auf sein Smartphone zu gucken. Lorena hatte dafür kein Verständnis.

„Ich halte mein Smartphone doch nciht hier unten hin!“, meitne sie und deutete an, wie sie das meinte. Ich mischte mich ein und meinte dazu nur:

„Naja, Lorena, aber wenn du im Unterricht draufschauen willst, dann musst du’s ja unter dem Tisch halten und so runtergucken…“

Frau Neon guckte mich entgeistert an.

„Muffin! Ich muss mich wohl verhört haben?!“

Lorena grinste. „Da sehen Sie’s, Muffin hat eben gar nicht gelesen…“

(wobei das nicht mal stimmt. Die meisten Leute lassen ihr Smartphone im Federmäppchen liegen und spielen dann da damit rum… 😉 )

Timon erzählte davon, wie sehr er sich auf den Film „Der kleine Hobbit“ freue und dass er am vorigen Tag gerade den Soundtrack hätte hören können. Er sei geschmolzen. Originalzitat 😉

Da gab es dann noch einmal eine kurze Diskussion über Harry Potter und darüber, ob die Filme gut gemacht seien. Irgendwann erwähnte Timon dann irgendetwas über den achten Film (also 7.2 quasi) und Frau Neon machte große Augen.

„Ich dachte, es gibt nur sieben Bücher?!“, fragte sie äußerst verwirrt. Wir klärten sie dann lebenswürdierweise auf und widmeten uns langsam wieder der Arbeit.

Bis Anouk und ich darüber diskutierten, ob Henry VIII nun sechs oder acht Frauen hatte. Anouk zählte die sechs auf und das sogar in der richtigen Reihenfolge – anhand des bekannten Abzählreimes „Annulled, beheaded, died, annulled, beheaded, survived“ konnten wir uns einigen 😉

Auf die Frage von Frau Neon, woher sie das wüsste, meinte sie nur grinsend: „Ich hab‘ Die „Tudors“ geguckt…“

Timon war mittlerweile fertig und Frau Neon fragte ihn, ob er denn auch etwas über die heutige politische Situation Schottlands wüsste. Wusste er nicht. Aber ich wusste, auf was sie abzielte… Die geplante Volksabstimmung, ob Schottland weiter zu Großbritannien gehören möchte. Frau Neon nannte dies lustig und meinte, dass die sich eh zu einem Verbleiben dort entschließen würden.

Ich murmelte vor mich hin, dass ich auch eine Volksabstimmung haben möchte, eine, ob Muffinhausen und Muffinlingen nicht zwei Städte/Dörfer bilden sollen. Zwischen diesen beiden Teilen gibt es nämlich immer so ein bisschen Gestänkere und es wird sich gnadenlos über den anderen Teil lustig gemacht.

Ich war so leise, dass man mich nicht verstehen konnte. Sollte auch besser niemand, denn sie hätten es wohl nicht verstanden. Frau Neon ist zugezogen und Elli und Anouk wohnen in Muffinburg, einem weiteren Teil, der da recht unbeteiligt von ist. Dementsprechend interessiert sie das nicht.

Frau Neon fragte aber nach, was ich gesagt hätte und ich meinte nur „Nichts.“

Woraufhin Lorena meckerte: „Das sagst du IMMER! Das regt mich voll auf und dabei rede ich nie mit dir!“

Öhm… Was? O.o

Timon fragte dann – sehr diplomatischer Zeitpunkt 😉 -, ob er denn sein Schaubild an die Tafel bringen solle. Er sollte und Anouk meinte, als sie ihn schreiben sah.

„Die Schrift ist schöner als die von einigen Lehrern. Als die von Mr. Suit zum Beispiel.“

Frau Neon guckte Anouk an und meinte dann: „Sag doch, was du meinst. Sie ist schöner als meine. Das gebe ich auch zu. Dann wandte sie sich an Timon. „Timon, du wirst mein Tafelschreiber.“

Dann sah sie auf die Uhr und auf ihren Zeitplan, den sie ausnhamsweise einmal erstellt hatte.
„Oh, wir sollten schon seit zehn Minuten mit der Präsentation der Ergebnisse durch sein…“

Tjaaa… 😉

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Einstieg in die makabre Einheit

Wir haben heute mit unserer zweiten Deutschlektüre begonnen. Nachdem wir Goethes Faust I behandelt haben, war es nun ein Werk von Schiller – Maria Stuart.

Die Stunde begann damit, dass Frau Neon mehr oder wneiger schwungvoll hineinkam und meinte: „Es ist zum Heulen.“
Draußen auf dem Flur hatten nämlich Mittelstüfler gesessen und einer davon hat wohl irgendetwas kaputtgemacht, war Frau Neon mitbekommen hat. Dann wollte er ihr auch nicht seinen Namen verraten….
Das hat sie ziemlich aufgeregt (später ging sie dann auch noch einmal rüber und ließ sich den Namen vom unterrichtenden Lehrer nennen und gab den Fall dann an deren Klassenlehrer weiter.)

Sie entschuldigte sich bei uns für ihre schlechte Laune und wir fingen mit dem Unterricht an.

Wir machten zuerst einmal eine kleine Runde darüber, wie uns das Drama denn gefallen hätte und alle äußerten sich mehr oder weniger positiv. Frau Neon zeigte sich erstaunt und meinte, dass das ja noch nie vorgekommen wäre, dass wir alle eine Deutschlektüre gut finden. Lorena berichtigte sie: „Ich habe es nur mit den Lektüren verglcihen, die wir hatten. Es ist nicht schwer, spannender zu sein als Effi Briest.“

Da hat sie Recht 😉

Wir bildeten Gruppen (und Frau Neon bedauerte mal wieder, das wir zu fünft sind… da muss dann einer immer alleine arbeiten uns innerhalb dieser Gruppen ein Schaubild zu einem Teilthema des historischen Kontextes überlegen.

Elli und Lorena nahmen sich der Aufgabe an, die Bedingungen und den Verlauf ihres Lebens zu untersuchen, Timon kümmerte sich um die politische Lage in Schottland im 16. Jahrhundert und Anouk und ich beschäftigten uns mit den politischen Zielen Elisabeths und dem daraus resultierenden Verhalten gegenüber Maria.

Zu dem Text aus dem Anhang unserer Lektüre (wir arbeiten mit der Einfach Deutsch-Ausgabe) war ein Bild abgedruckt, das die Hinrichtung Marias zeigte. Anouk guckte sich das an und fragte dann:
„Warum haben die die denn in einem Raum geköpft?!“

Wir mutmaßten ein wenig, Frau Neon erinnerte daran, dass Hinrichtungen früher absolut angesagte Events gewesen seien, zu denen die Leute in Scharen geströmt seien und dann nannte Anouk den Grund, warum sie das so unmöglich fand…

„Das muss doch irgendjemand wegmachen, das ganze Blut. Das gibt doch eine Sauerei!“
„Ach so, Anouk denkt an die Putzfrauen.“, meinte Frau Neon.
Ich erwiderte: „Reinigungsfachkräfte…“, woraufhin Frau Neon erwiderte: „Ach ja… Also, Anouk denkt an die Room Manager…“

Dann diskutierten wir noch eine Weile über Hinrichtungsarten, denn es wurde in den Raum geworfen, dass sie Maria ja auch einfach hätten hängen können. Das Blutbad wäre somit vermieden worden.

Frau Neon: „Ja, aber das wäre ja bedeutend unangenehmer für Maria gewesen. Wenn ich zum Tode verurteilt werden würde, dann würde ich die Enthauptung vorziehen…“

Lorena war anderer Meinung.

„Ich finde, es ist eine schreckliche Vorstellung, meinen Kopf von meinem Körper abgetrennt zu wissen. Ich habe gehört, dass man, wenn man geköpft wurde. noch einige Augenblicke sehen kann…“
Frau Neon unterbrach sie: „Hast du das von Störtebecker?“
„Nein. Also, für einige Momente ist die Blutzufuhr ja noch da… Also könnte das durchaus möglich sein. Da würde ich lieber einen unangenehmeren Tod sterben und als Ganzes beerdigt werden, als in zwei Teilen…“

Irgendwie hat sie damit ja Recht.

Ich warf ein: „Es könnte auch schief gehen und dann ist man wie der fast kopflose Nick.“
Lorena grinste: „Okay, ich habe mich umentschieden, damit habe ich eine reelle Chance, nach Hogwarts zu kommen.“

Einige Augenblicke später fügt sie noch hinzu: „Ach, mein Brief kommt noch. Wenn ich mein Abi habe. Dumbledore wartet ab, bis ich einen vernünftigen Abschluss hier bei den Muggeln habe…“
Timon: „Dumbledore ist tot.“
Lorena: „SSSSSCHT! Der tut nur so!“

Dazu fiel dann Frau Neon auch noch etwas ein: „Also, die eine Schülerin, die bei mir Geschichte geschrieben hat, die kam nach der Arbeit zu mir und meinte, sie hätte die Arbeit mit Wissen bearbeitet, das sie von Harry Potter hat…“
(Frau Neon sprach „Harry“ total merkwürdig aus. Nicht Härry sondern Haaari…^^)

Lorena wandte sich an Elli.

„Siehst du und du machst dich immer darüber lustig, dass ich Team Potter bin!“
Elli: „Ja… Durchschnittsalter zwölf Jahre…“
Lorena: „Im KOPF schon!“

Bei den letzten Worten deutete sie auf ihren Kopf. Den meinte sie wohl damit 😉

 

Wie es weiterging, erfahrt ihr morgen 😉

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Lorena und Frau Neon

Ganze zwei Leute haben Frau Neon als Tutorin gewählt. Das sind Lorena und ich. Das heißt, eigentlich haben alle damals Frau Rank als Tutorin gewählt, die die Wahl zwischen ihr und Frau Neon hatten, einfach, weil Frau Neon eine Unbekannte darstellte, neu an der Schule und in der ersten Stunde als langweilig und farblos eingeschätzt… ein Fehler, den ich mitten in der Rank-Krise korrigiert habe. Mit einer Tutorenumwahl. Also dem Wechsel von Frau Rank zu Frau Neon. Das stellte für mich einen symbolischen Akt dar, der unbedingt getan werden musste.

Sonst hat das keiner getan. Als dieses Schuljahr begann und sich herausstellte, dass Herr Frettchen zukünftig unseren Leistungskurs betreuen würde, entschied Lorena sich dafür, Frau Neon ebenfalls als Tutorin zu wählen, da Frau Rank nun ja endgültig abgeschrieben werden konnte. Warum sie das tat, ist mir nicht so ganz klar. Eigentlich kann sie nicht mit ihr.

Lorena hat in Geschichte eine mündliche Mitarbeitsnote von einem Punkt bekommen. Begründung: „Weil du da warst.“ Das ist echt hart und dementsprechend negativ ist Lorenas Einstellung Frau Neon gegenüber.

Das heißt, das ist sie natürlich nicht erst seit dem.

Frau Neon ist manchmal ein wenig anders. Sie hat eben ihre Ansichten und diese sind manchmal einfach nicht schülerkonform. Ich schätze sie trotzdem, aber ich denke, das merkt man auch, oder?

Ein Mal hat sie beispielsweise in Geschichte zwei verschiedene Texte lesen lassen, einen von Truman und einen von Shdanow. Der Truman-Text war dreiseitig, während der Shdanow-Text zweiseitig war. So weit, so gut.
Nun teilte sie die Texte zu. Auch das ist akzeptabel und sinnig. Allerdings kann ich die Art und Weise nicht gutheißen. Sie meinte nämlich, dass die guten und schnellen Leser den Truman-Text bekommen sollten, betrieb also ganz klar eine Leistungsdifferenzierung.
Lorena bekam den Shdanow-Text und Frau Neon hatte sich wirklich unglücklich ausgedrückt.
Dementsprechend begann Lorena natürlich mit ihr zu disktieren, ob sie sie für blöd halte und warum sie das denn so vor allen breittreten müsse.
Frau Neon argumentierte, dass man ja sowieso selbst recht gut einschätzen könne, wo man in einem Kurs stünde und dass sie, wenn sie draußen auf dem Flur mündliche Noten verteilt auch immer mitbekommt, dass alle, sobald sie wieder reingehen, ihre Note verkünden.
Das Letztere stimmt größtenteils, aber ich kann mich dieser Argumentation trotzdem ncht anschließen und möchte das auch gar nicht.

Lorena hat Frau Neon dies sehr übel genommen und beklagte sich mit bitterbösen Worten über sie.

Ein anderes Mal unterhielt sich Lorena mit Marisa darüber, dass sie sich ein Tattoo stechen lassen wollte. Frau Neon bekam das Gespräch mit und fragte nach. Lorea anwortete, dass sie sich gerne die Jahreszahl tätowieren lassen würde, in dem ihre Eltern geboren sind und Frau Neon begann ihr davon abzuraten. Es wirkte sehr skurril, denn ihre Argumentation war sehr darauf eingeschossen, ihre Meinung durchzusetzen.

Demtensprechend begeistert reagierte Lorena. „Was will die eigentlich?!“ und „Das geht die doch nichts an!“ waren da die harmlosesten Sprüche zu dieser Einmischung.

Bei jeder Gelegenheit beschwert sie sich über Frau Neon. Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen.

 

Ich beneide Luna trotzdem um ihre Tutorin. Wirklich. Frau Rock ist cool. Und bei ihr gibt es auch Tutandentreffen (das erste auf dem Weihnachtsmarkt… Neid!)… Was nicht heißt, dass ich mir das wünschen würde – ich kann mir wahrlich Besseres vorstellen, als mit Frau Neon und Lorena zusammenzuhängen O.o

(Meine Traumtutorin wäre ja Frau Schick ;D )

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Goodbye Marisa

Nur, um euch auf dem Laufenden zu halten: Marisa ist nicht mehr Mitglied meines Jahrgangs. Sie wiederholt freiwillig.

Das finde ich ziemlich schade.

Jetzt sind wir nunmehr nur noch neun Leute im Profil. Gestartet sind wir damals zu acht und von diesen „Gründungsmitgliedern“ sind noch drei da. Timon, Elli und ich.

Zwischendurch waren wir fünfzehn.

Wir hatten eine große Menge an Leuten, die mal da waren und dann gegangen sind.

Luiza ist auf einer anderen Schule und dort scheinbar genauso selten da wie sie es bei uns war. Sie wiederholt dort, ist also im Jahrgang unter meinem. Ob sie es dort schaffen wird? Ich weiß es nicht und wage es zu bezweifeln.
Niobe und Marisa sind beide im Jahrgang unter meinem an derselben Schule geblieben. Sie haben auch noch denselben Leistungskurs: Englisch.
Valentina mach ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Krankenhaus, nachdem sie die Schule abgebrochen hat. Einen großen Unterschied zu früher gibt es nicht. Sie war sowieso fast nie da.
Nina ist jetzt an einer Grundschule und wird nach diesem Jahr dann wohl ihr Fachabitur haben. Ich denke, dass das gut zu ihr passt, das Arbeiten mit Kindern.
Truman ist ja nach Singapur ausgewandert. Das ist so schade…

Dann gab es noch das Mädchen aus Spanien, das fälschlicherweise in unserem Jahrgang gelandet war und dann an eine andere Schule gegangen ist, weil sie bei uns in meinem Jahrgang hätte bleiben müssen. Mittlerweile hat sie ihr Abitur.
Ganz zu Anfang hatten wir auch noch eine Vierundzwanzigjährige, die ihr Abitur bei uns nachmachen wollte. Irgendwann ist sie einfach nicht mehr gekommen. Gerüchte rankten sich darum, doch mittlerweile ist  sie in Vergessenheit geraten, es ist ja schon lange her.
Wir hatten auch noch ein Mädchen bei uns, die aber mittlerweile in den Matheleistungskurs gewechselt ist.
Ein anderer ist auf eine andere Schule gewechselt, einfach so.

Wer ist außer uns dreien (also Elli, Timon und ich) noch da und wann sind sie gekommen?

Calvin ist auch schon recht lange dabei, wenn auch nicht von Beginn an: Er war anfangs kurze Zeit im Deutschleistungskurs.
Luna war das erste halbe Jahr im Matheleistungskurs.
Anouk und Teresa sind zu Beginn der Q-Phase zu uns gestoßen.
Lorena kam eine Woche später dazu.
Tahmid kam erst zu uns, als wir schon die erste Englischklausur bei Frau Rank geschrieben haben. Wenn ich mich nicht irre, sogar am selben Tag.

 

Ich habe übrigens die Lehrer- und Schülerliste ein wenig aktualisiert 😉

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Lustiges Ostreidaeboykottieren III

Mittlerweile gab es Wortmeldungen aus dem Kurs dazu wie „Jetzt sag’s doch nochmal, wir bitten dich doch so lieb.“…

Da Herr Ostreidae nicht gewillt schien, auf meine Aussage zu reagieren, spulte ich also nochmal genau das ab, was ich ein paar Minuten zuvor schon geäußert hatte.

Als ich damit fertig war, meinte Luna zu mir: „Das hättest du bei Frau Blümchen nie gebracht.“

Das Verweigern der Antwort meinte sie. Ich stimmte ihr zu. Das hätte ich wirklich nicht bei Frau Blümchen gebracht, nie im Leben. Luna ergänzte dann aber auch: „Das hättest du bei ihr aber auch nie gemusst.“

Was wiederum stimmte. Ich habe so eine Situation noch nie erlebt. Mein Redebeitrag war offensichtlich richtig, zumindest merkte Herr Ostreidae nicht an, dass irgendetwas davon inkorrekt war. Er stellte nur komische Fragen, Fragen von der Art, wo man als Schüler normalerweise gleich den Eindruck hat, dass das Gesagte einen Haken haben muss.

Das Unterrichtsgespräch ging noch ein wenig so weiter, ich wurde nicht mehr drangenommen, selbst wenn ich mich meldete (also dann, wenn meine Mitschüler einfach nicht zum Punkt kamen…). Schließlich gab es eine Aufgabe beziehungsweise mehrer. Die hatte Herr Ostreidae schon einmal raffinierterweise an die Tafel geschrieben und diese dann zugeklappt. Er öffnete sie mit den Worten: „Also, das sind die Fragen, die meiner Meinung nach noch offen geblieben sind…“

Ich las sie mir durch und hob die Augenbrauen. Die ersten beiden der fünf Fragen waren exakt durch meinen Redebeitrag beantwortet worden. Außerdem stießen mir die Rechtschreibfehler sauer auf. Es ist nun keine Hexerei, richtig zu schreiben, oder?

In der Mitte der Tafel notierte er dann die Seiten unseres Philosophiebuches, in denen die Lösung stehen sollte. Fünf Seiten waren es, ich überflog diese rasch und bemerkte, dass ich mindestens drei davon gar nicht zu lesen brauchte, um die Fragen zu beantworten. Eine beschäftigte sich mit Hobbes‘ Biographie, eine halbe mit einem Gedankenexperiment, das wir schon durchgeführt hatten und zwei weitere halbe Seiten beinhalteten Texte, die nicht zum Thema passten. Dann gab es auch noch Bilder. Also reduzierte sich der Arbeitsaufwand schon einmal auf zwei Fünftel.

Herr Ostreidae fragte uns, wie lange wir wohl dafür brauchen würden. Wir behaupteten natürlich erst einmal pauschal bis zum Ende der Stunde. Er guckte uns zweifelnd an und sagte, er würde uns zwanzig Minuten Zeit geben: „Für jede Seite fünf Minuten.“

Öhm, was?! Der Kerl unterrichtet Mathe! Zwanzig durch fünf sind vier und nicht fünf… Aber gut.

Dann wollte er wissen, wie wir denn vorgehen würden, um einen solchen Text zu lesen.

„Also, ich lese von links oben nach rechts unten…“, meinte ich dazu nur, woraufhin Herr Ostreidae meinte: „Abgesehen vom Zusammenziehen der Buchstaben zu sinnvollen Worten…“

Calvin beschrieb seine Technik folgendermaßen: „Also, ich guck‘ mir die wichtigen Wörter an und verstehe den Zusammenhang.“
 (Ja, klar, Calvin… Das will ich erstmal sehen 😉 )

„Aha, du bist dann also sowas wie Nummer fünf. Kennt ihr den Film? Nummer Fünf lebt?“

Nein. den kannten wir nicht. Scheinbar geht’s darin um einen Roboter, Nummer Fünf, der sich das Wissen aus Büchern so aneignen kann, indem er sie einfach einmal schnell durchblättert.

Tahmid schoss dann aber den Vogel ab, indem er eine der lehrbuchmäßigen Methoden (alles wichtige rausschreiben etc.) beschrieb und Herr Ostreidae ihn dann fragte, ob er das auch bei diesem Text so machen würde. Tahmid erwiderte: „Nein, ich hab‘ nur geraten.“

Es ist ja offensichtlich, dass Herr Ostreidae auf so etwas abzielte.

Irgendwann fingen wir auch mal an, zu arbeiten. Nach einiger Zeit stand Luna auf und machte einige der offenen Fenster zu. Später auch den Rest. Herr Ostreidae kommentierte das, indem er meinte: „Du bist schuld, wenn wir alle an Grippeviren erkranken.“

(Luna wird wohl auch noch einmal diese Stunde thematisieren, deshalb verzichte ich jetzt mal darauf, näher auf ihre Reaktion auf diesen unqualifizierten Kommentar einzugehen… 😉 )

Irgendwann ging ihm dann auch auf, dass wir einen der von mir schon auf den ersten Blick als überflüssig klassifizierten Texte gar nicht zu lesen brauchten und meinte dann, dass wir für die Seite nur zweieinhalb Minuten bekämen. Ich wies ihn dann auf seinen vorhergehenden Rechenfehler hin. Seine Antwort: „Ja, aber da ist ja auch ein Bild…“ (Nee, echt?)

Irgendwann fingen wir dann auch an, unsere Ergebnisse zu vergleichen. Das schafften wir leider, leider nicht mehr ganz (trotz der geliebten Stoppuhr von Herrn Ostreidae… Traurig.). Wir bekamen dafür eine Hausaufgabe.

„Formulier eine kurze Stellung, warum aus Hobbes Perspektive der Staat nur auf diese Weise funktionieren kann.“

Öhm, okay. Erklärt mir jemand, was eine Stellung in diesem Zusammenhang sein soll? 😉

 

(Von Frau Blümchen haben wir danach noch die mündlichen Noten bekommen. Ich hab‘ dreizehn 😀 )

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Lustiges Ostreidaeboykottieren II

Wie schon erwähnt, sollten wir dann also dieses Gedankenexperiment auf Hobbes übertragen.

(Natürlich, nachdem aus jeder Gruppe jemand vorgestellt hatte. Herr Ostreidae merkte übrigens an, dass in Saudi-Arabien gerade diskutiert würde, ob man Frauen das Autofahren erlauben sollte… Woraufhin Lorena dann die frage in die Runde warf, ob das Auto dann auch verschleiert sein muss… 😉
Herr Ostreidae meinte dazu dann auch noch, dass es ja Gründe dafür und dagegen gäbe, was ihn in meinen Augen etwas unsympathisch erscheinen ließ – wie kann man denn ernsthaft der Auffassung sein, dass es gut sei, wenn Frauen nicht Autofahren dürfen?! Albernes Machogetue -.-)

Hierfür sollten wir dann erst einmal kurz erläutern, worin Hobbes‘ Theorie denn bestand. Anouk und Elli sagten etwas dazu, aber nichts Wesentliches. Also nicht das, was er hören wollte.

Ich erbarmte mich dann und meldete mich (ich muss mich ja selbst in solchen Stunden einmal beteiligen). Er guckte mich an und grinste, sagte aber nichts. Also sagte ich auch nichts, ich fühlte mich ja nicht drangenommen. Dann nickte er mir aber zu und ich musste wohl oder übel annehmen, dass er dies für eine adäquate Art und Weise hielt, Leute aufzurufen… Ob er meinen Namen nicht weiß? Das kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Er fragte auch nicht nach meinem Namen, wie er es bei anderen schon getan hat.

„Thomas Hobbes‘ Leviathan bietet insofern Schutz für die Angehörigen dieses Staates, da sie miteinander einen Gesellschaftsvertrag eingehen, der besagt, dass man seine eigene Freiheit aufgibt und dafür Sicherheit bekommt, sofern das alle anderen auch tun. Das heißt, die Sicherheit besteht in diesem kollektiven Einverständnis, dass man nicht angegriffen werden wird und daher auch kein Zwang zum Präventivangriff da ist  anders als im Naturzustand nach Hobbes.
Die Machtübertragung auf den Staat funktioniert so, dass alle ihren Willen quasi an eine höhere Ebene abgeben, dies kann sowohl eine Einzelperson oder auch eine Gruppe sein, die herrscht. Auf dieser Ebene wird dann aus den vielen Willen ein einziger. Diesem einen Willen müssen sich dann alle Individuen unterordnen, auch wenn ihr eigener Wille eigentlich nicht damit übereingestimmt hätte.“

So beziehungsweise so ähnlich klang mein Unterrichtsbeitrag. Anscheinend zu viel für Herrn Ostreidae, der bereits zuvor Calvin bitten musste, seine Stellungnahme zu wiederholen, weil er sich nur an einen von insgesamt drei Punkten erinnern konnte…

Er konzentrierte sich dann auf den Punkt mit der Gruppe, die laut meiner Aussage ebenso in Hobbes‘ Theorie passte wie der einzelne Herrscher, und stellte dazu Nachfragen an den Kurs. Nachfragen, die so klangen, als sei meine Aussage falsch gewesen (dass sie es nicht war, wusste ich zwar, aber trotzdem…).
Nach spärlichsten Aussagen dazu, forderte er mich auf, meinen Beitrag noch einmal zu wiederholen.

Ich fühlte mich vorgeführt. Hatte ich etwas falsches gesagt und Herr Ostreidae wollte mich nun einmal schön vorführen? Anders konnte ich mir das kaum erklären, denn normalerweise wird doch jemand anderes aufgefordert, die Aussage zu wiederholen, in eigenen Worten, damit diejenigen, die die Aussage von mir nicht verstanden haben, die Chance bekommen, dieselbe Aussage noch einmal anders formuliert zu hören.

Ich wollte also nicht und dementsprechend tat ich es auch nicht (wobei er mich immer noch nicht mit Namen ansprach -.-). Zumindest erst einmal. Ich sagte, dass ich es nicht verstünde, warum ich das jetzt noch einmal wiederholen solle und wollte eigentlich eine Aussage dazu hören. Bekam ich aber nicht. Er guckte mich nur an und wartete. Ich guckte ihn an und wartete auch.

Teil Drei gibt’s auch heute noch 😉

 

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