Archiv der Kategorie: Schulkram

Deutschabi, yoohoo

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Die Deutsch-Abitur-Klausur war die erste, die ich schreiben musste. Ihr sah ich allerdings mit relativer Gelassenheit entgegen, da ich das Thema, auf das ich mich spezialisiert hatte (die Weimarer Klassik) aus dem Effeff beherrschte. Inklusive Zitate aus Schillers kunsttheoretischen Schriften. Für eine Note im zweistelligen Bereich sollte das locker ausreichend sein.
Natürlich wussten wir vorher nicht, wie die Textgrundlage aussehen würde. Ich habe sooo oft die Aussage gehört: „Eigentlich will ich ja Klassik nehmen, aber wenn da ein Gedicht drankommt, nehme ich doch das andere Thema.“
Gedichte sind also sowas wie der Super-GAU der Abiturklausuren. Ich hatte schon vorher beschlossen, Klassik zu nehmen, komme, was da wolle (konsequenterweise habe ich die Lektüren zum anderen Thema auch nicht präpariert). Nachdem bei mir am Vorabend dann auch endlich mal der Groschen gefallen war, was denn nun männliche und weibliche, stumpfe und klingende Kadenzen sind, hatte ich sogar in Bezug auf Gedichte einen Optimismusflow.
Vor Beginn der Klausur verteilte Frau Neon an die Mitglieder ihres DeutschLKs Süßigkeitenbeutel. Den Inhalt könnt ihr ja auf dem Foto bewundern 😉
Wir schrieben mit dem anderen DeutschLK zusammen, die guckten dann schon etwas neidisch. Später, während des Schreibens verteilte dann aber auch ihr Lehrer was Süßes (sogar an uns, die wir nicht in seinem LK sind).
Kurz und gut: es war ein theoretischer Originaltext von Schiller, der uns vorgesetzt wurde. Ich kannte ihn nicht, er ließ sich aber recht gut bearbeiten. Insgesamt bin ich damit ziemlich zufrieden gewesen.
Auf das Ergebnis bin ich aber schon ziemlich gespannt. Korrigieren werden Frau Neon und Frau Blümchen. Vielleicht hat erstere es auch schon, wer weiß?

Heute Abend gehen wir neun Leutchen aus dem EnglischLK dann mit unseren „Haupt“lehrern essen, mit Ms. Smile, Frau Neon und Frau Blümchen also. Ich freue mich schon ehrlich drauf 😉

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Kant und Konsorten

Ich bin frei. Für’s erste zumindest,  denn heute stand der letzte Teil des Abiturs für mich an – die mündliche Prüfung. Als Fach gewählt hatte ich hierfür Philosophie, weil ich letztes Jahr ja einigen Prüfungen beiwohnen durfte und mir die Gestaltung und der Aufbau der, von Frau Blümchen abgehaltenen, Prüfung mir am meisten zusagte.  Außerdem passte es wunderbar in meine Fächerkombination hinein.
Was soll ich sagen… der Text (von John Rawls) war ziemlich… schwierig. Ich fand ihn nicht unbedingt berauschend. Luna, die denselben Text und dieselben Aufgaben hatte, übrigens auch nicht.
Es gab drei Aufgaben. Die erste war eine einfache Zusammenfassung, die zweite ein In-Beziehung-Setzen und die dritte eine Stellungnahme zu dem Ansatz.
Die zwanzig Minuten Vorbereitungszeit brauchte ich wirklich und dann hatte ich noch nicht alles so fertig, wie ich es gern gehabt hätte. Aber Vorschrift ist ja Vorschrift…
Doch einmal von Anfang an:
Ich war den ganzen Tag schon extrem unruhig. Dementsprechend machte ich mich auch viel zu früh auf den Weg zur Schule, weil ich es Zuhause nicht mehr aushielt. Als ich bei der Schule ankam, müsste Luna gerade ihre Prüfung gehabt haben. Bei den Fahrradständern traf ich Ilvy (ihr wisst schon, die aus Spanisch) und ein Mädchen vob meiner Schule aus dem Mathe-LK. Von ihnen erfuhr ich dann auch, dass Timon vierzehn Punkte bekommen hatte. Ob ich das als gutes oder schlechtes Zeichen werten sollte, wusste ich nicht.
Mein Weg führte mich also hinein ins Gebäude und direkt zum Büro von Mr. Suit. Dort gab ich nämlich einige Dinge zurück, die Schuleigentum sind.
Mr. Suit kündigte an, dass er sich meine Prüfung anschauen würde. Ich sagte ihm zwar, dass dies unnötig sei, doch er blieb da bei seiner Meinung.
Danach stellte ich mich vor den Vorbereitungsraum. Ich hatte noch 25 Minuten Zeit (bis meine Vorbereitungszeit anfing), in denen ich mich ordentlich verrückt machen konnte. Nach zehn Minuten erschien der aufsichtführende Lehrer und verschwand im Raum. Ich blieb draußen. Ungefähr fünf Minuten später kam er wieder heraus und fragte, ob ich Muffin McSunshine sei. Ich bejahte und er fragte, ob ich nicht reinkommen wolle, meine Vorbereitungszeit liefe doch schon. Ihr könnt euch sicherlich mein Erschrecken vorstellen, als ich das hörte!
Es stellte sich aber dann doch heraus, dass dem nicht so war und dass meine Informationen diesbezüglich korrekt waren. Dann gab es die nächsten Unklarheiten, nämlich die, ob er mir die Aufgaben geben solle oder ob dies von jemand anderem übernommen werden würde.
Letztendlich konnte ich aber sogar pünktlich anfangen, was, wie schon erwähnt, absolut vonnöten war.
Nach zwanzig Minuten öffnete sich die Tür und The Whale höchstpersönlich holte mich ab. Sie fragte, ob alles in Ordnung sei, worauf ich ein „Mehr oder weniger…“ zustande brachte. Auf dem Weg zum Raum begegneten wir dann Frau Blümchen, die mich scheinbar auch abholen wollte und genau dieselbe Frage stellte.
Im Raum saßen dann noch Herr Ostreidae, Herr Brot und eben Mr. Suit.
Ich saß dann Frau Blümchen gegenüber und sah die anderen Anwesenden gar nicht. Zu Beginn war ich noch ziemlich holprig, zumindest hatte ich selbst das Gefühl, doch bei der zweiten Aufgabe packte mich die Euphorie, die mir Debatten, Vorträge und so weiter ermöglicht. Ich kam in einen wahren Redefluss und setzte Rawls Theorie in Beziehung zu Hobbes, Aristoteles, Rousseau und Locke.
Während ich sprach, sah ich Frau Blümchen beim Notizenmachen zu. Denkbar unruhig wurde ich bei den Zahlen, die sie sich aufschrieb. War das eine vorläufige Einschätzung?
Ebenfalls nervös machte mich Herr Brot, den ich aus dem Augenwinkel den Kopf schütteln und nicken sah.
Nach dem In-Beziehung-Setzen schlug Frau Blümchen mir vor, doch mit der dritten Aufgabe zu beginnen. Das passte mir ganz gut, weil ich da grad auf die Uhr gesehen hatte und schon bemerkte, wie mir die Zeit davonlief. Unter dem Zeitdruck verfiel ich in die Gewohnheit, unendlich lange Bandwurmsätze zu bilden, die dann kein vernünftiges Ende mehr fanden. Teils sah ich Frau Blümchen an und vermeinte, sehen zu können, wie sie mitdachte. Ich hoffte, dass ich mich einigermaßen verständlich ausdrückte, war mir dessen aber ganz und gar nicht sicher.
Schließlich begann ich damit, den Text zu kritisieren. Der Ansatz sei ja lobenswert, aber … Hier argumentierte ich dann sogar mit Kant, obwohl das nicht unseren gesetzten Schwerpunkten entsprach. Schließlich kam ich selbst zu einem relativ abrupten Ende, da ich schon sah, wie Frau Blümchen auf ihre Uhr guckte…
Dann stellte sie mir noch einige Fragen, ich beantwortete, so gut es eben ging und dann war es auch schon vorbei. Fragen von den anderen gab es glücklicherweise keine (davor hatte ich wirklich Angst!). Ich wurde hinausgeschickt, wo auch schon Luna auf mich wartete. Meine ersten Worte?
„Ich kotz‘ gleich!“
Wir unterhielten uns ein wenig, sie erzählte mir ihre Note… zwischendurch fing ich auch an zu heulen, einfach, weil’s vorbei war… Vom Gespräch, das drinnen stattfand, bekamen wir einige Bruchstücke mit.
Dann durfte ich wieder hinein.
Ich setzte mich wieder und Frau Blümchen bat zunächst The Whale darum, etwas sagen zu dürfen. Was sie dann auch tat.
Sie seien mittelschwer begeistert von dem gewesen, was ich abgeliefert hätte, wobei das mittelschwer ja schon wieder relativierend wäre, das stimme so nicht, sie seien wirklich begeistert gewesen. Sie ging auch noch auf das ein, was ich gesagt hatte, dass ich ja Anthropologie und Staatstheorie behandelt hätte und jeweils historisch eingeordnet hätte, darauf, dass ich sehr viel selbst geredet hätte, was ja aber auch richtig gewesen sei…
The Whale verkündete schließlich die Punktzahl: 15. Das maximal Mögliche… Ich konnte es gar nicht wirklich fassen, denn ich hatte mit weniger gerechnet, wesentlich weniger. Vielleicht zweistellig, aber eher im niedrigen Bereich. Aufgrund von Unverständlichkeit, schlechter Verknüpfung und fehlender Struktur, vor allem bei der letzten Aufgabe. Vielleicht kann ich mich einfach nur schlecht selbst einschätzen…
Denn… ich habe fünfzehn bekommen. Yeeeeeeah!

Mr. Suit meinte danach zu mir, dass er eine 15-Punkte-Prüfung sehen wollte und die auch gesehen hätte. Er hätte gewusst, dass das möglich sei…

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Warum meine Tutorin meinen Abiball verpasst

Wir haben einen Abiball. Es ist zwar noch nicht zu hundert Prozent sicher, aber es sieht gut aus. Das Suchen eines geeigneten Ortes gestaltete sich als schwierig, denn wir wollten nicht in die große Stadt in der Nähe fahren müssen, um unser Abitur zu feiern. Außerdem hatten wir noch weitere Ansprüche. Es durfte nicht mit der Abifahrt (Lloret) kollidieren und es sollte erst stattfinden, wenn wir auch sicher wüssten, dass wir alle unser Abitur bestanden haben.

Da unser Jahrgang mittlerweile nur noch aus 45 Personen besteht, war das ein zusätzliches Erschwernis. Denn dadurch sind wir zwar weniger Personen insgesamt, da ja auch weniger Begleitpersonen etc. kommen, aber dementsprechend haben wir auch weniger Kapital zur Verfügung.

Irgendwie hat es dann schlussendlich geklappt (wobei das auch noch nicht unterschrieben ist, aber ich will nicht unken). Der Abiball liegt auf dem Termin der Abiturzeugnisvergabe, was zusätzlichen Knatsch gab, denn The Whale wollte nicht, dass wir unsere Zeugnisse auf dem Abiball bekommen – was Mr. Suits Idee war. Ärger in der Schulleitung… wie immer.
Wie Frau Drama sich ausdrückte: „Na, das kann sie ja auch am Besten.“ (Es ging um The Whale und darum, dass sie „Nein.“ gesagt hat…)

Jetzt sieht es allerdings so aus, als würde das mit der Zeugnisvergabe auf dem Abiball klappen. Dummerweise kollidiert dieser Termin mit den Kursfahrten des Jahrgangs unter uns. Also zumindest fast. Denn eigentlich sind an dem Abend alle wieder da.
Bis auf den MatheLK, der in Schweden paddeln geht. Der kommt erst einen Tag später wieder.

Und genau diese Kursfahrt begleitet Frau Neon.

Gut, dass da der Abiball liegt, konnte sie nicht wissen. Aber der Termin für die Zeugnisvergabe stand schon vorher felsenfest. Na toll…

Ihre Reaktion auf die Mitteilung, sie werde dann den Abiball verpassen war übrigens:

„Aber ich hab‘ Herrn Jung doch schon einen Antrag gemacht!“

Herr Jung ist ja der Leiter des anderen DeutschLKs und die beiden sind ein Herz und eine Seele. Er sieht zu ihr, der erfahreneren Kollegin, auf (ihr müsstet mal sehen, was passiert, sobald sie in sein Blickfeld kommt: Absolute Aufmerksamkeit auf sie).

Irgendwie bin ich ein bisschen enttäuscht…

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The Whale

Oder: Herr Otto ist weg.

Nun ist es also soweit, Herr Otto ist in Rente gegangen. Leider Gottes.

Dementsprechend war heute auch, da für alle(außer uns) das Halbjahr geendet hat, Zeugnisausgabe und Verabschiedung. Es waren viele da, vor allem auch viele alte Gesichter. Mit alt meine ich richtig alt – zum Beispiel unser Mathelehrer Herr Fuchs zum Beispiel, der vor vier (oder fünf?) Jahren in Rente gegangen ist. Irgendwie ist der seitdem ein bisschen älter geworden^^
Auch unser anderer ehemaliger Mathelehrer Herr Hut war da.
Wer nicht da war (glücklicherweise) war Frau Rank. Ich weiß nicht, wie ich dieser Dame gegenübertreten würde. Leider nicht da war Herr Blume.

Ach, außer für Herrn Otto war es auch der letzte Tag für Herrn Frettchen. Man glaubt gar nicht, wie sehr der sich darüber gefreut hat 😉

Jedenfalls hatten Ari, Luna und ich relativ kurzfristig beschlossen, dass wir etwas für den Abschied von Herrn Otto machen wollen. Nach ein wenig Überlegen kamen wir dann auf die Idee, einige Szenen aus „Das Leben des Brian“ nachzuspielen. Zum Einen, weil das absolut den Humor von Herrn Otto trifft und zum Anderen, weil wir eben unter anderem die eine Szene nachgespielt haben, in der Brian „Römer geht nach Hause“ an eine Wand schmieren will und seine Grammatik dann von einer römischen Patrouille verbessert wird… Das passte einfach.

So saßen wir denn also zu Beginn der „Dienstbesprechung“ im Lehrerzimmer. Erst einmal herrschte einiger Trubel, es wurden einige sehr interessante Gespräche geführt und wir konnten einige interessante Dinge beobachten…

Dann kam The Whale und hakte die ersten Punkte der Dienstbesprechung ab. Die Punkte, bei denen ich verstanden hätte, dass wir nicht dabei sein sollten. Dann ging sie über zur Verabschiedung und wir waren dran.

Dafür mussten wir in die Aula gehen. Am Ausgang vom Lehrerzimmer verteilte Ari dann Kreuze. Luna behauptete, sie müsse nicht zur Kreuzigung, sondern sei freigesprochen, gibt dann aber zu, dass das ein Scherz gewesen sei… Die Szene kennt man 😉
Am Eingang zur Aula hockte ich und bat um eine Spende für einen „Ex-Leprakranken“. Herr Otto spendete mir sein Kreuz (wie gemein, dann werde ich ja gekreuzigt^^).
Herr Guetta saß mittlerweile auf der Bühne und sollte ein Schild hochhalten, auf dem „Judäische Volksfront“ stand. Als Herr Otto das sah, freute er sich und meinte „Ich weiß, was auf dem anderen Schild steht!“
Luna und Ari setzten sich mit einigem Abstand neben Herrn Guetta und Luna begann, über diese „Sche*ß Volksfront von Judäa“ herzuziehen. Ari guckte sie daraufhin indigniert an und meinte, dass sie selbst doch die Volksfront von Judäa seien. Gleichzeitig hielt sie dann das Schild, auf dem ebendieses stand. Luna sah sie entgeistert an: „Was?! Ich dachte, wir wären die populäre Front!“, woraufhin Ari verneinte und auf  Herrn Otto zeigte. „Nein. Die steht da drüben.“ (wenn man den Film kennt, ist es umso lustiger, da der Vertreter der populären Front so ein alter, komischer Kauz ist…^^).
Dann kam ich und rief „Otternasen, frische Otternasen!“ und bot sie Ari und Luna an. diese ignorierten mich, woraufhin ich nur meinte, dass das Geschäft auch nicht mehr das sei, was es mal war und Herrn Otto die Otternasen in die Hand drückte (unsere Otternasen waren Lakritze 😉 ).
Dann schrieb Luna als Brian „Romanes eunt domus“ auf ein Bettlaken. Ich als römische Patrouille kam vorbei und korrigierte sie. Wobei es sehr lustig war, dass sehr viele Lehrer wie pubertierende Kiddies bei dem Wort „- anus“ gelacht haben – dabei ging es nur um die Endung von Romanus^^
Nachdem ich Luna dann aufgetragen hatte, den richtigen Satz hundertmal zu schreiben, richtete ich einige Worte an Herrn Otto.
Unter anderem fielen Sätze wie:
„Ich selbst habe ja jahrelang in Latein unter ihnen gelitten.“
„Sie haben ihre Lieblingsvokabel „vexare“ – für die Nicht-Lateiner „quälen“ – gelebt und immer authentisch rübergebracht.“
„Ich werde nie vergessen, wie sie sich mit Truman um einen Stuhl geprügelt haben, die Drei-Sekunden-Regeln, nach der man sie innerhalb von dre Sekunden zurückschlagen durfte, wenn sie uns geschlagen haben oder ihre diskriminierenden, sexistischen und sonstwie verletzenden Äußerungen. Aber keine Bange – Wir wissen ja alle, dass das alles genau so gemeint war, wie sie es gesagt haben.“

Das klingt vielleicht jetzt fies. Aber so ist er gar nicht. Man muss mit seiner Art klarkommen, natürlich. Aber er meinst es nicht so, das ist nur sein Humor.

Dann gab uns Frau Drama noch Tipps, was wir hätten verbessern können (typisch Darstellendes-Lehrerin^^) und ich wurde von mehreren Lehrern nach den sexistischen Äußerungen gefragt^^ (aber nicht so ernst, sondern eher so, dass sie sich drüber amüsieren wollten).

Danach ging es wieder ins Lehrerzimmer und The Whale – schmiss uns raus.

Ziemlich deutlich sogar. Anfangs sagte sie noch, dass wir jetzt nach Hause wollten (witzig, da Luna sowieso abgeholt werden musste und das frühestens eine Stunde später – wegen der Krücken -.-), dann, dass sie das „unter ihnen“ „im kleinen Kreis“ gerne weiterführen würde. Ahja.

Hätte ich verstehen können, wenn es dann um dienstliche Dinge gegangen wäre. Aber es war einfach nur weitere Verabschiedung, ein umgeschriebenes Lied für Herrn Otto, ein Loriot-Sketch von Frau Neon und Mr. Suit – und Herr Otto meinte zuvor zu uns, wir könnten gerne bleiben (später meinten auch andere Lehrer, sie hätten nicht verstanden, warum wir denn gehen mussten…). Mitbekommen haben wir trotzdem alles, da wir von draußen, wo wir dann gezwungenermaßen warteten, exzellent hören konnten.

Nach einer Stunde oder auch etwas mehr, kam The Whale auch raus (viele waren schon gegangen und hatten kurz mit uns gequatscht) und zu uns. Und ihr „Mitgefühl“ für Luna, das konnte sie sich dann echt schenken. Als wenn sie da irgendein Mitgefühl gehabt hätte… (es ging darum, dass wir ja soo lange warten müssten, bla)

 

Naja. Diese Schulleiterin weiß einfach nicht, was sie an uns hat.

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Kina und England

Wir behandeln in Geschichte gerade das nicht abi-relevante Thema China. Wobei Frau Neon das immer Kina ausspricht, eine Angewohnheit, an der sich einige im Kurs sehr stören. Schina und China ist beides gut und schön, aber Kina? Naja… Da merkt man wohl, wo Frau Neon herkommt 😉

Nun haben wir zwei Quellen gelesen, jeweils von einem Chinesen an den/die englische/n König/in geschrieben und zwar im zeitlichen Abstand von uuungefähr fünfzig Jahren. Daraus sollten wir schließen, was in der Zwischenzeit geschehen ist, aber auch, was später passieren wird.

Da ich aber bereits wusste, was passieren würde (die Opiumkriege) und dementsprechend schnell fertig war mit der Aufgabe – und meine Hände an Luna aufwärmte. Und vielleicht ein klitzekleines bisschen quatschte -, wurde mir eine Sonderaufgabe auferlegt: Eine zweite Möglichkeit, wie es weitergehen könnte, zu finden.

Also schrieb ich:

„Queen Victoria könnte sich in den Opium-Handel einmischen und die Vorschläge umsetzen, die Commissioner Lin ihr unterbreitet hat, unter anderem also die Zerstörung von Opium-Plantagen in Indien. Zusätzlich könnte sie finanzielle Hilfe für spezielle Krankenhäuser gewähren, in denen die Opiumsüchtigen von ihrer Sucht geheilt werden können. Um das Bedürfnis nach Opium zu ersetzen werden die Opiumsüchtigen zu einer Sucht nach Schokolade hingeführt. Natürlich keine Sucht nach Milchschokolade (aufgrund der hohen Laktoseunverträglichkeitsrate in China), sondern nach dunkler Schokolade.
Ihr bitterer Geschmack führt aufgrund chemischer Reaktionen im Gehirn zu einer Vebesserung der kognitiven Fähigkeiten. Weil die Engländer die Einzigen sind, die in der Lage sind, mit dieser dunklen Schokolade zu handeln, wird China von England abhängig.
Weil das den Chinesen nicht gefällt, entsenden sie ein Mädchen, Mulan, nach England. Dort stiehlt sie die Geheimnisse der Schokoladenherstellung.

Happy End für China.“

Zu meiner Verteidigung… Es sollte nicht realistisch sein^^

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Sonnige Smilestunden

Ich gebe zu, ich mag Ms. Smile. Sehr sogar. Bisher hatten wir sie zwar nur eine Woche á fünf Stunden Englisch und haben in einer Stunde besprochen, was nun vor uns liegt und in den beiden anderen Stunden einen Film (wobei die Technik auf Anhieb funktioniert hat, was Ms. Smile dann mit „Das explodiert bestimmt gleich.“ kommentiert hat. In unserer Schule funktioniert Technik doch nicht einfach so, ohne Weiteres 😉 ) geguckt.

Aber es macht einen vertrauenswürdigen Eindruck, das alles. Ich bin froh drüber…

Den Film, den wir geguckt haben, heißt „A time to kill“, auf deutsch (glaube ich zumindest) „Die Jury“ und es geht natürlich um den amerikanischen Süden beziehungsweise um Rassismus. Aber vor allem – meiner Meinung nach – um Gerechtigkeit.

Kurz zum Inhalt:
Zwei weiße Männer vergewaltigen die zehnjährige Tonya Hailey (die dunkelhäutig ist). Ihr Vater, Carl Lee Hailey, erschießt die beiden Männer im Gericht, als sie auf dem Weg zu ihrer Verhandlung sind, weil er befürchtet, dass sie wieder freigelassen werden könnten. Er wird verhaftet und vor Gericht gestellt. Sein Anwalt ist der Weiße Jake Brigance, der versucht, ihn freisprechen zu lassen. Brigances Gegenspieler ist der Staatsanwalt Buckley, der einen hohen Posten anstrebt und sich mit diesem Fall profilieren möchte.Der Fall erregt enormes öffentliches Interesse und die verschiedensten Menschen messen ihm große Bedeutung bei, beispielsweise die NAACP oder, als krasser Gegensatz, der Ku Klux Klan.

Wie der Film ausgeht, das verrate ich euch nicht, ich fand ihn jedenfalls sehr sehenswert. Ich möchte hierzu gerne Lorena zitieren, die meinte, dass das der interessanteste Film sei, den sie je in der Schule geschaut habe.

Was Ms. Smile noch sympathischer macht, ist zum Einen die Tatsache, dass sie für nächste Woche einen Kinobesuch für ihre Kurse anbieten („Django“, sie meinte, sie könne das ja unmöglich als Unterrichtsinhalt verkaufen, was sollte sie denn sagen, wenn The Whale fragen würde, wer denn dieser Tarantino sei. Es käme vielleicht nicht so gut, wenn sie ihr dann von „From Dusk til Dawn“ erzählen würde… 🙂 ), an dem ich leider nicht teilnehmen werde, da es an einem Donnerstagabend ist. Und donnerstags bin ich ab diesem Jahr viereinhalb Stunden in der Halle – I ♥ Karate.
Und natürlich, dass sie, als ich am Dienstag Muffins mithatte und sie verteilt hab, nach der üblichen Frage („Hast du Geburtstag?“) meinte: „I’m glad you’re in my class.“

Ich bin also zufrieden mit der jetzigen Lösung, obwohl es natürlich so ist, dass Ms. Smile jetzt mehr Stunden hat und darunter eben zwei LKs. Dazu haben Herr Ostreidae und Frau Blümchen in der Philosophiestunde ja ein interessantes Gespräch geführt, von wegen Überlastung…

Aber egal, daran will ich gar nicht denken. Ich freue mich einfach, dass es ist, wie es ist und es wird sowieso alles gut 🙂

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Wieder Schule und ein Sieg

Heute war wieder Schule angesagt. Absolut erfreulich, natürlich, wer freut sich da nicht drüber?

Aber es war eigentlich ganz gut.

In der ersten Stunde hatten wir Geschichte und sollten Flüsse malen. Also nicht irgendwelche Flüsse, sondern wir sollten die Biografien von Menschen aus der DDR-Zeit als Flüsse darstellen. Ich glaube, Frau Neon sind die Ferien nicht so gut bekommen…

Dann gab es Berufsberatung und allgemeines Chaos, weil niemand irgendetwas wusste (ob wir dahin sollen und wenn ja, ob ein oder zwei Stunden…) und der Herr von der Berufsberatung war, glaube ich, ein wenig am Verzweifeln. Aber etwas Sinnvolles haben wir dabei sowieso nicht gelernt. Das Thema war Zeitmanagement und wir haben gelernt, dass man Prioritäten setzen soll… Etwas ganz neues.

Und dann… Dann hatten wir ENGLISCH. Bei MS. SMILE. OHNE den anderen EnglischLK!

Ich bin vor Freude fast im Quadrat gesprungen, das könnt ihr mir glauben 😉

 

In Darstellendes habe ich mich dann aber ein bisschen blamiert. Wir mussten einen inneren Monolog aus Frühlings Erwachen von Wedekind vortragen und ich hab’s total versemmelt. Trotz Probe vor dem Lehrerzimmer 😉 Naja, man kann nicht alles haben und eigentlich lief der Tag doch ganz gut.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und verabschiede mich in die Küche, Muffins backen, aus Freude über die Nicht-Zusammenlegung 🙂

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Kranke Augen

Ich war die letzten vier Tage von Samstag an (eigentlich schon von Freitag an… :/ ) krank, erkältet. Blöderweise tränt bei mir bei einer Erkältung automatisch ein Auge und das, als hätte man da drin einen Wasserhahn aufgedreht (wer’s nicht glaubt, möge bitte Senor Enano fragen, ich hab nämlich trotzdem am Montag Spanisch geschrieben).

Dementsprechend war ich dann auch Montag und Dienstag nicht in der Schule bzw. nur für die Spanischklausur da.

Heute war ich dann aber wieder voll dabei (unter anderem, weil wir ja heute Geschichte geschrieben haben – was ich verhauen habe… -.- ) und weil heute der Infoabend für neue Oberstufenschüler war. Da wollten wir, so die Planung, Kuchen verkaufen. Für unsere Abikasse. Das haben wir an Nikolaus schon einmal gemacht, vielleicht schreibe ich da auch noch etwas zu.

Nach meinen zehn Stunden machte ich mich also auf den Weg zurück zu meiner Schule und setzte mich zu Ari und Luna. Wieder war an Engagement nur der Englishcleistungskurs beteiligt, aber das wundert ja wohl niemanden…

Das Programm war mäßig, der Umgang mit der Technik teilweise echt grottig. Es gab viel zu kommentieren und wer mich kennt, weiß, dass ich das mit Vorliebe tue… Wenn zum Beispiel gesagt wird, dass wir eine familiäre Oberstufe haben, assoziiere ich das natürlich mit den vielen Schwangerschaften!

Frau Neon saß neben unserem Kuchentisch und grinste manches Mal sehr amüsiert über meine Sprüche. Als sie gekommen war, meinte sie ja erst einmal zu mir, dass ich ins Bett gehöre und dass sie es ja gut fände, dass ich trotzdem für Geschichte da war, andere würden sich da ja lieber einen Arzttermin geben lassen (Lorena. Den hat sie auch gar nicht erst mit Frau Neon abgeklärt, sondern gleich mit Mr. Suit 😉 ).

Später, als es fast schon vorbei war, kam Frau Schick zu uns – nicht ohne vorher durch die Aula zu verkünden, dass ich ins Bett gehöre, dass sie das ja schon von hier (=anderes Ende der Aula) sehen könne. Sie legte mir dann auch gleich die Hand auf die Stirn, um zu schauen, ob ich Fieber habe (hatte ich natürlich nicht).
Später meinte sie auch noch, dass ich keinen Tishc tragen solle, ich sei ja krank… O.o

Auch The Whale fragte, ob ich erkältet sei. Ich bejahte und sie meinte, dass ich sie dann wohl angesteckt hätte. Sehr lustig.

Luna meinte, dass man das an meinen Augen sehen könnte.
Ich sehe da nichts. Weil ich eben wieder gesund bin! Mensch, versteht das doch… -.-

Auch schön war Frau Blümchen, die uns erstmal mit einer großen Taschenlampe anleuchtete und meinte, dass sie uns auf den ersten Blick erkannt hätte…

Und zum Abschluss des Tages haben Luna und ich noch Smileys, Herzen und Sterne in den Schnee auf Frau Schicks Auto gemalt. Und reingeschrieben: „Fr. Schick ist toll!“. Stimmt ja auch 😉

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Hassliebe und Gerüchteküche

Die Gerüchteküche ist wieder am Brodeln und ich befürchte, dass, wenn sie überkocht, fatale Flecken hinterlassen werden könnten.

Die Gerüchteküche an meiner Schule ist ziemlich oft eine zuverlässige Quelle. Meistens sind es nur halbgare Informationen, natürlich. Aber einen wahren Kern haben sie oft.

Worum geht es diesmal, was brodelt, was wird getuschelt und vor allem, warum rege ich mich darüber so auf?

Es geht um Herrn Frettchen.

Es geht um Herrn Frettchen und darum, dass er die Schule verlassen will. Zum Halbjahr. Vor den Abiturprüfungen.

Das ist das Gerücht.

Natürlich bemüht man sich dann darum, es zu verifizieren oder ein Dementi zu bekommen. Wie damals schon, als die Sache mit Frau Rank aktuell war, wir gehofft und gebangt haben, belogen wurden und schließlich die erlösende Nachricht erhielten, dass sie nicht wiederkommen würde.

Wie als wir nicht wussten, wie es weitergehen sollte, ob wir zusammengelegt werden würden oder nicht. Als wir dann schließlich die Nachricht bekamen, dass wir Herrn Frettchen bekommen würden. Die Erleichterung.

Und jetzt das.

Luna und ich haben mit Ms. Smile und Frau Schick gesprochen. Mit Ms. Smile, weil Timon mir erzählt hatte, dass Juliet ihm erzählt hätte, dass Ms. Smile da was gesagt hätte… Und dass Mr. Suit da auch eine Andeutung in die Richtung gemacht hätte…
Ms. Smile sagte uns, sie wisse es nicht, rechne aber stark damit. Die Gerüchte würde sie seit vor den Sommerferien kennen (was erklärt, warum bis zuletzt nicht klar war, ob wir Herrn Frettchen bekommen würden…). Das Datum im Gerücht wechselte, immer zu den nächsten Ferien sollte es sein. Und es liefe nun schon so lange… Sie versprach uns auch, noch einmal bei Herrn Frettchen nachzufühle. Und meinte, sie bereite sich seit dem Sommer seelisch darauf vor, dass wir zusammengelegt werden würden.

Danach waren wir bei Frau Schick.
Diese wusste nichts, sie konnte uns nichts sagen (und ich glaube ihr, dass sie nichts wusste, denn sie hätte uns einen Wink gegeben…). Sie konnte also auch nicht dementieren. Und das tat ihr auch leid.
„Luna, du bist errötet und du, Muffin, bist blass geworden und ich hab eben schon in deinen Augen gesehen, dass du fast geweint hättest… und das will ich doch auch nicht, aber ich möchte hier ja nicht die Pferde scheu machen oder euch in Seligkeit wiegen und nachher kommt doch alles ganz anders…“

Eine absolut besch… Situation… 😦

Ich glaube, dass Herr Frettchen einen Antrag auf Versetzung gestellt hat und noch keiner weiß, wie die Behörde entscheiden wird. Ob. Und Wann.

Und ich glaube auch, dass ich ausrasten werde, wenn er wirklich geht und uns hängen lässt.

Ich hasse diese Schule. Ihre Organisation. Ihr Versteckspiel mit wichtigen Informationen.
Aber irgendwie liebe ich sie auch. Warum auch immer, denn viel Grund dafür gibt sie mir nicht. Darauf werde ich in einem der nächsten Artikel wohl eingehen. Jetzt bin ich dafür zu enttäuscht. Zu sauer. Und zu traurig.

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Die Parkplatzrebellen

Unsere Schule hat zwei Parkplätze. Der eine ist etwas abseits, man muss im Prinzip von hinten an die Schule heranfahren, in der Nähe der Turnhalle parken und dann noch einen relativ weiten Weg zum Hauptgebäude zurücklegen. Der andere Parkplatz ist direkt beim Hauptgebäude, viel besser erreichbar und eben mit einem deutlich kürzerem Weg verbunden.

Vor einigen Jahren gab es noch keine Oberstufe an meiner Schule und dementsprechend auch kaum ein Problem mit Parkplätzen, da die wenigsten volljährig und im Besitz eines Führerscheines waren. Es gab auf dem einen, dem näheren Parkplatz eine Stellfläche für die Roller der Zehntklässler und das reichte aus.

Mittlerweile hat sich das geändert. Alleine aus meinem Profil (ich erinnere: Wir sind zu neunt!) kommen vier Leute mit dem Auto zur Schule: Elli, Lorena, Tahmid und Teresa. Und natürlich sind diese bequem und parken lieber auf dem näheren Parkplatz – dem Lehrerparkplatz…

Das Parken ist dort allerdings für Schüler explizit verboten, eben weil es ein Parkplatz für die Lehrer sein soll. Der ist nämlich nicht so groß, als dass Schüler und Lehrer dort Platz zum Parken finden würden wie sie lustig sind.

Konsequenzen gab es bisher allerdings noch keine.

Bis heute.

„Die Schüler, deren Wagen die amtlichen Kennzeichen „X LZ 92“ sowie „X VI 56″ haben, bitte augenblicklich zu Mr. Suit.“, wurde durchgesagt.

Luna und ich saßen auf der Bank vor dem Lehrerzimmer und grinsten uns eins. Wir wussten nämlich nur zu genau, we das eine Kennzeichen zuzuordnen war… Unserer lieben Lorena. Lorena Z., geboren 1992.

Bald darauf kam sie auch und mit ihr ein Schüler des Matheleistungskurses.

Mr. Suit: „Sind das eure Autos?“
Lorena: „Ja klar, Lorena Z., 92 geboren.“

Sie grinste. Doch das verging ihr schnell wieder, denn Mr. Suit fand deutliche Worte.

„Umparken, sofort. Und nie wieder da parken. das ist für Schüler verboten. Beim nächsten Mal wird die Polizei geholt und ihr abgeschleppt. Das kann teuer werden.“

Lorena versuchte zu argumentieren, dass dort ja auch noch andere Schüler ständen. Mr. Suit meinte dazu nur, sie solle ihm die Kennzeichen geben und er würde denen dasselbe sagen.

Tja.

Einige Zeit später, wir sitzen im Flur vor dem Raum, in dem wir den nächsten Unterricht haben, und Lorena regt sich auf. Aber ganz gehörig.

Tahmid, Elli und Teresa meinen, dass es kein Wunder wäre, dass gerade die beiden aufgerufen worden wären, weil sie in der Reihe parkten, die am nächsten am Schulgebäude dran ist. Die Reihe, in der die Lehrer bevorzugterweise parken.

Lorena sah das nicht ein und kündigte an:

„Ich werde mich da morgen wieder hinstellen. Und dann wieder. Und dann wieder. Bis ich abgeschleppt werden soll. Dann gehe ich dahin, die dürfen mich ja nicht abschleppen, wenn ich da bin. Und dann kann das mal schön Mr. Suit bezahlen!“

Elli echauffierte sich noch ein wenig darüber, dass die Schulleitung sich lieber um die Renovierung des Schulgebäudes und die Ausstattung der Toiletten mit Klopapier bemühen sollte, als um Parksünder.

Dann kam Herr Frettchen und Lorena war gerade wieder dabei, sich aufzuregen.

Er fragte sie, ob es ihr Auto gewesen sei. Sie bejahte und er erklärte, dass es vermutlich damit zusammenhänge, dass die Lehrer laut der Behörde für ihre Parkplätze bezahlen sollen. Lorena fragte nach, wieviel das denn koste und Herr Frettchen grinste und meinte nur:

„I don’t know. I never paid.“

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