Monatsarchiv: Oktober 2014

Liebe Mathematik

Liebe Mathematik,

Was ist denn los mit uns beiden? Wir haben uns doch immer so gut verstanden, uns gegenseitig unterstützt. Natürlich gab es gute und nicht so gute Zeiten. Ich habe dich auch stiefmütterlich behandelt, ich weiß, ich weiß. Ich habe andere Disziplinen vorgezogen, habe dich beiseite gelassen.
Zahlst du mir dies nun zurück?
Vielleicht liegt es an der ungewohnten Umgebung, vielleicht auch daran, dass wir uns während meines FSJ auseinander gelebt haben. Aber ich studiere dich nunmal – ich weiß, dass es dir gefällt, wenn man sich mit dir beschäftigt. Wieso machst du es dann meinen Mitstudenten und mir so schwer?

Vielleicht liegt es am Professor. Er ist so in dich vertieft und verliebt, wie man nur sein kann. Vielleicht will er dich – ganz eifersüchtiger Liebhaber – ganz für sich alleine haben? Dich nicht mit jungen Menschen teilen müssen? Oder höchstens mit wenigen Erwählten?
Sag mir, liebe Mathematik, hörst du das wirklich gerne, dass du trivial seist, offensichtlich, ganz einfach zu verstehen?
Oder ist das eine Geheimsprache zwischen dem Professor und seinen Auserwählten (jenen Studenten, die sich nicht nur mit der Schönheit der Linearen Algebra beschäftigen, sondern sich auch dem Studium der Analysis verschrieben haben vielleicht?)?

Ich bin ja auch nicht die Einzige, die unzufrieden ist mit dir. Vielleicht hast du ja gerade einen kleinen Durchhänger. Eine beginnende Winterdepression, sowas soll in den besten Familien vorkommen. Das ist nicht schlimm, wir verstehen das (im Gegensatz zu dem, was unser Professor von dir an die Tafel schreibt), wir sind ja auch nur Menschen! Dann wäre es aber wunderbar lieb, wenn du dich ein bisschen zusammenreißen könntest…

Wenn das nämlich so weitergeht, liebe Mathematik, sehe ich den Tag nahen, an dem sich unsere Wege trennen werden…

Deine Muffin

Ich mag Mathe eigentlich. Ich verstehe Mathe eigentlich. Mir fällt Mathe eigentlich leicht.
Zumindest war das mal so. Ziemlich genau bis ich mit dem Studium anfing. Wir haben zwei Mathematikmodule, das eine ist super, tolle Beispiele, gut erklärt. Und das andere… Naja, das ist ziemlich bescheiden und leider Gottes dasjenige mit dem größeren Stundenanteil…
Ich würde behaupten, dass es nicht zuletzt an dem Professor liegt. Er vermittelt es einfach nicht verständlich. Ab und zu verstehe ich, was er von mir will – den Rest der Zeit habe ich nicht einmal Zeit, darüber nachzudenken, was ich da eigentlich von den Tafeln abschreibe.
Dazu müssen wir wöchentlich Hausaufgaben abgeben und dort mindestens 50% richtig haben, um am Ende des Semesters zur Klausur zugelassen zu werden. Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Ich zweifle an mir selbst und meiner Fächerwahl. An meiner Eignung.
Ich weiß nicht, wie es weitergeht mit der Mathematik und mir. Ich habe mir nun ein Mathebuch besorgt („Lineare Algebra“ von Beutelspacher), vielleicht gelingt es mir damit, etwas Lich in das Dunkel zu bringen, das die Vorlesungen regelmäßig bei mir hinterlassen.
Hoffentlich…

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Ein wenig Zusammenhangloses

So, hier trage ich mal ein paar Sachen zusammen, die nicht umfangreich genug für einen eigenen Eintrag sind, aber trotzdem nicht in Vergessenheit geraten sollen.

1.) Pro-Tipp: Setzt euch in einer Vorlesung, die höchstwahrscheinlich – zumindest für eure Begleitung – langweilig wird, niemals (ich wiederhole: NIEMALS!) in die erste Reihe, selbst wenn nur noch da Plätze nebeneinander frei sind. Es ist nämlich ziemlich peinlich, von der Dozentin persönlich ermahnt zu werden, weil man geredet hat. In einer vollen Vorlesung (über 100 Studenten)…

2.) Es hilft übrigens auch nichts, hinten zu sitzen. Da wird man dann von Kommilitonen angesprochen, dass sie „mehr von uns hören als von da vorne.“ Aber wenn genau dieselben Helden dann fünf Minuten später eifrig am Smartphone zocken, kann man sich schon ein bisschen veralbert vorkommen…

3.) Versucht, die Stunden auf dem Stundenplan nicht zu verwechseln. Es kommt bei einem expressionistischen Kunstseminar nämlich nicht so gut an, wenn man da einfach reinplatzt, weil man zwar in demselben Raum hätte – nur eine Stunde später.

4.) Katzen gehen nicht einfach wieder von dir runter, wenn sie es sich erst bequem gemacht haben und man sie gestreichelt hat. Aber andererseits ist so eine schnurrende Katze erstens eine tolle Wärmequelle und zweitens das Beste, was man an Trost bekommen kann, wenn man mal nicht so gut drauf ist. Meine Anwendungsempfehlung: einmal am Tag etwa eine Stunde. Wirkt Wunder!

5.) Bauarbeiten sind laut und nervtötend!

6.) Eine Fußmatte mit Muffins drauf wertet leicht einen ganzen Flur auf.

So, das reicht für’s Erste… 😉

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Die Benrather Linie

Und dieser Eintrag widmet sich – schon wieder – dem Mittelhochdeutschen. Ich lerne aber auch noch anderes an der Uni, keine Sorge. Davon werde ich euch auch noch erzählen. Irgendwann 😉

Der Begriff Mittelhochdeutsch setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen, dem „Mittel“, dem „hoch“ und dem „deutsch“. Ersteres ist eine zeitliche Einordnung. Es gibt Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch. Mittelhochdeutsch liegt also zeitlich gesehen einfach zwischen den anderen beiden Sprachstufen. Das „deutsch“ bezieht sich auf die Sprache.
Und das „hoch“?
Das ist ein geographischer Aspekt. Die Benrather Linie ist eine gedachte Linie, die nach dem am Rhein gelegenen Ort Benrath benannt wurde und bezeichnet die geographische Trennlinie zwischen dem hochdeutschen und dem niederdeutschen Sprachraum. Sie verläuft ein gutes Stück unter Magdeburg. Im Süden wurde demzufolge Hochdeutsch, im Norden Niederdeutsch gesprochen (was sich mit der Reformation ja änderte).
Das heißt, dass zum Beispiel Sachsen, Thüringen und Bayern vor dem Norden des heutigen Deutschlands Hochdeutsch gesprochen haben.

Das habe ich auch meiner Mutter erzählt, woraufhin sie meinte:

„Ja, aber verstanden haben sie das bis heute nicht!“

;D

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Lieblingswort

Ich habe ein neues Lieblingswort. Es ist ein Wort aus dem Mittelhochdeutschen. Es klingt ziemlich lustig. Seid ihr bereit?
Hier kommt es:
Ouwe
Ich wünschte, ihr könntet mich hören, wenn ich dieses Wort ausspreche. Ich bekomme spontan gute Laune davon.
Dieses Wort kenne ich aus dem „Armen Heinrich“ von Hartmann von Aue. Es kommt gleich im Prolog vor:
„Ein ritter sô gelêret was
daz er an den buochen las
swaz er dar an geschriben vant;
der was Hartman genant,
dienstman was er ze Ouwe.“
Klingt das nicht faszinierend?
Ouwe ist im Übrigen das mittelhochdeutsche Wort für „Aue“.
Ich finde Mittelhochdeutsch ziemlich spannend. Dabei wurde mir schon gesagt, dass das einer der Kurse sei, die mich „ziemlich schnell zum Kotzen bringen“ werde. Noch ist das nicht der Fall, noch freue ich mich auf die Veranstaltungen dazu. Aber vielleicht ändert sich das ja noch?
Wenn ich mich für einen Kurs entscheiden, den ich zu meinem „Lieblingskurs“ küren müsste, dann wäre es Mittelhochdeutsch.
Natürlich ist das nicht unbedingt etwas, was ich später im Unterricht behandeln werde (beziehungsweise höchstens mal am Rande), aber von dieser Vorstellung soll man sich im Studium sowieso verabschieden. Nicht umsonst wurde uns gesagt, dass wir, wenn wir glaubten, dass wir im Studium das behandeln würden, was wir später im Unterricht brauchen würden. Außer vielleicht Pädagogik.
Es wäre ja auch langweilig, nur das wiederzukäuen, was wir bereits einmal gelernt haben 😉

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Liebster Blog-Award

Hey, da bin ich gerade erst wieder da, da bekomme ich schon eine Nominierung (und weil ich in der Vergangenheit schon öfter so etwas bekommen, mich gefreut und mir unbedingt vorgenommen hab, etwas dazu zu schreiben, was dann leider irgendwie untergegangen ist, antworte ich diesmal fast sofort darauf…)!
Die Nominierung stammt von der lieben Jezabel , deren Blog ich auch immer wieder gerne lese. Sie ist aktuell ein Ersti wie ich, allerdings sieht ihr Plan vor, Jura zu studieren (was für mich ja nicht in Frage gekommen ist 😉 ). Auf ihrem Blog schreibt sie über so wesentliche Dinge wie ihre persönliche Gestaltung des Semesterplaners (die ich übrigens sehr toll finde, weswegen ich glatt überlegt habe, für das nächste Semester auch so etwas in der Art zu basteln) oder die Dinge, die man als Erstsemester in der O-Woche so bekommt (was mir wiederum bekannt vorkommt, weil es bei mir sehr ähnlich aussah). Aber sie schreibt auch über ernste Themen, über Zweifel, … Reinschauen lohnt sich definitiv!

Ich kündige aber schonmal vorher an, dass ich hier erstmal niemanden verlinken werde. Ich bin gerade nicht kreativ genug, um mir schöne Fragen auszudenken 😉

Aber nun zu den mir gestellten Fragen:
1) Das letzte Buch das du mit Freude gelesen hast?
Ich lese viel und ich lese gerne. Aktuell etwas mehr für das Studium, aber auch das macht mir Freude. Ich entscheide mich also für zwei Bücher (einmal gelesen für’s Studium, einmal für’s Privatvergnügen):
a) Studium: Horribilicribifax Teutsch von Andreas Gryphius
b) Privat: Schöne Scheine von Terry Pratchett (Scheibenweltromane! <3)
2) analoges Buch oder lieber digital?
Analog. Definitiv analog. Ich hab‘ nicht mal sowas wie einen Ebookreader. Wobei das eigentlich auch mal eine interessante Anschaffung wäre, dann müsste ich nicht immer Bücher mit mir herumtragen (muss ich ja auch so nicht, mache ich aber. Man muss einfach Bücher dabei haben!)
3) Wie überwindest du deinen inneren Schweinehund?
Den überwinden? Öhm… gar nicht? Wenn der nicht will, will er halt nicht. Aber ich halte ihn eigentlich ganz gut, der will meist gar nicht aufbegehren (trotz Unibeginn um 7:30 Uhr). Dafür darf er am Wochenende auch mal faul rumliegen und das lesen, worauf er Lust hat (bei dem Wetter jetzt eingekuschelt in eine warme Decke und mit einer Tasse Tee daneben). Ihn für Karate zu begeistern, das ist gar nicht schwer. Er weiß, dass mir das gut tut. Wir sind beide sehr vernünftig.
4) Pizza oder Pasta?
Eine schwierige Frage. Ich entscheide mich ganz spontan für Pasta.
5) Was schätzt du, wie viele Bücher stehen bei dir im Regal – ungelesen?
Die Frage ist (noch) einfach zu beantworten. Von den Büchern, die ich mitgenommen habe beim Auszug ist keines ungelesen. Aus der hiesigen Bücherei habe ich noch drei ungelesene Bücher und dann gibt es da die Bücher für das Studium, die ich noch nicht gelesen habe, das sind schon ein paar (vor allem Reclamausgaben)… 20? 25?
6) Der perfekte Tag läuft für dich wie ab?
Den EINEN perfekten Tag gibt es gar nicht. Und selbst wenn, ich habe lieber viele kleine perfekte Momente an verschiedenen Tagen. Wenn mein Patenkind mir mal zwei Knutscher gibt oder mit mir spielen will. Wenn meine kleinen Geschwister und ich irgendetwas zusammen spielen. Wenn ich Training habe und mir etwas gut gelingt. Wenn ich eine neue Teesorte ausprobiere. Wenn ich einen Menschen umarmen kann, an dem mir etwas liegt. Wenn ich etwas neues, Interessantes verstehe. Die Liste könnte ich noch lange weiterführen…
7) Welche Eigenschaft an dir gefällt dir, welche nicht?
Hu, Selbsteinschätzung. Ich mag sowas ja eigentlich gar nicht. Aber, exklusiv für euch:
Ich mag an mir, dass ich mich für vieles interessiere und mich auch dafür begeistern kann. Das klingt vielleicht etwas nach Geschwafel, aber es ist so. Wissen begeistert mich, deswegen fühle ich mich jetzt an der Uni auch so wohl.
Ich mag nicht an mir, dass ich ein sehr perfektionistischer Mensch bin. Entweder mir gelingt etwas perfekt oder es ist meiner Meinung nach nicht gut genug. Ich versuche, daran zu arbeiten, zu verstehen, dass 80% auch mal reichen und es nicht 100% sein müssen (überhaupt sein können), aber das fällt mir schwer.

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Vom heldenhaften Studenten

Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes erzählen, davon wie lustig Mittelhochdeutsch sein kann, dass ein riesiger Kanon bei genauerer Betrachtung gar nicht so schlimm ist und warum ich überlege, mir das Buch ‚Lineare Algebra für Dummies‘ zu kaufen.
Aber das werdet ihr jetzt nicht erfahren, denn ich muss euch von demjenigen erzählen, der mir meinen Tag rettete.
Ich hab‘ ja jetzt Uni und bin dementsprechend nicht immer Zuhause. Eigentlich ist das für die Paketabgabe gar kein Problem, da es hier im Haus eine Sammelstelle gibt, bei der die Pakete abgegeben werden können.
Was natürlich nicht für Nachnahmepakete gilt…
Ich habe Stühle bestellt. Von Ikea. Und eben die sollten eigentlich an einem Tag ankommen, an dem ich nicht zur Uni musste. Kamen sie aber nicht. Genauso wenig wie am Tag danach. Oder danach.
Irgendwann kam ich dann aber heim und entdeckte einen Zettel im Briefkasten. Auf diesem stand drauf, dass man mir das hätte zustellen wollen, aber dass das nicht möglich gewesen sei, weil ich ja nicht da war. Also sollte ich es bei der nächstgelegenen Postfiliale abholen.
Das wollte ich dann auch tun und ging fröhlich am nächsten Tag nach der Uni zur Post.
Die Frau hinter dem Schalter guckte mich kritisch an und fragte, ob ich denn auch gut gefrühstückt hätte heute.
Da hätte mir das Problem schon klar sein müssen…
Jedenfalls bekam ich ein ziemlich großes Paket ausgehändigt und wie das bei den meisten großen Paketen so ist, war das ziemlich schwer.
Von der Filiale bis zu mir nach Hause ist es auch noch eine recht weite Strecke (zumindest zu Fuß mit einem schweren Paket…).
Ich kämpfte mich also ab, machte immer wieder Pausen… dazu wurde ich auch noch neugierig angestarrt.
Nachdem ich vielleicht ein Viertel des Weges geschafft hatte, sprach mich ein junger Mann an (ungefähr mein Alter würde ich schätzen). Ob er mir helfen solle.
Zuerst meinte ich, dass es schon ginge, aber als er dann nochmal nachfragte, gestand ich mir ein, dass ich alleine noch eine ganze Weile an dem Paket schleppen müsste. Und da er mir versicherte, sowieso in die selbe Richtung zu müssen…
Er half mir also. Zusammen ging es viel leichter und nebenbei konnte man sich auch noch nett unterhalten.
Er trug das Paket mit mir bis vor meine Wohnungstür und verabschiedete sich dann.
Und dann, als er weg war, fiel mir ein, dass ich seinen Namen gar nicht wusste. Wie ärgerlich!
(Dafür weiß ich, wo er wohnt und was er studiert^^)
Er hat mir jedenfalls den Tag gerettet.

Also… falls ihr mal jemanden seht, der offensichtlich Hilfe gebrauchen könnte – dann bietet eure Hilfe an! Der/diejenige wird euch sicher dankbar sein.
Und wenn du das hier zufällig mal lesen solltest… nochmals vielen vielen Dank!

Übrigens ist das mit dem Nichtvorstellen und dann den Namen nicht wissen ein ziemlich weit verbreitetes Ärgernis in der Uni, wie ich festgestellt habe. Man kommt ins Gespräch, vielleicht weil man sich gemeinsam über einen Dozenten lustig machen kann, weil man etwas nicht verstanden hat oder einfach, weil man zufällig in der Nähe sitzt. Man unterhält sich nett und nach der Vorlesung geht man wieder getrennte Wege – ohne sich vorgestellt zu haben…

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Endlich Internet!

So, meine Lieben,

jetzt habe ich ENDLICH wieder WLAN. Internet also. Uni ohne Internet (bzw. die Möglichkeit zum Drucken) kann ganz schön unangenehm sein.
Denn ich bin jetzt schon in meiner zweiten Uniwoche. Davor war natürlich die Orientierungswoche und der „richtige“ Umzug. Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll, es euch zu erzählen.
Auf jeden Fall bin ich wieder zurück in der Blogosphäre und freue mich sehr darüber.
Irgendwie habe ich das doch vermisst.

Heute also nur ein kurzes Jubelzeichen, die Tage wird es dann wieder richtig losgehen hier 😉

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Zuhause.

Ich bin Zuhause.
In meinem ganz eigenen Zuhause. Es gehört nur mir und niemandem sonst. Ich muss niemanden hineinlassen. Es ist mein absoluter Rückzugsort.
Niemand reißt einfach meine Tür auf und schließt sie nicht hinter sich.
Niemand läuft mal eben dadurch, weil er an den Drucker möchte oder aus dem Fenster schauen will.
Aber es fragt mich auch niemand, ob er an meinem Computer Sims spielen darf oder ob ich Lust habe, Zug um Zug zu spielen.
Meine kleinen Geschwister, die mir sehr am Herzen liegen, sind quasi am anderen Ende von Deutschland.

Es ist einerseits ein einfach geniales Gefühl, andererseits bin ich sehr traurig.

Dabei fahre ich heute noch wieder heim. In meinem neuen Zuhause bleibe ich erst ab dem Wochenende endgültig…

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