Monatsarchiv: März 2013

Geschützt: Der Mini-Muffin

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Eingeordnet unter Anderes

Päckchen

Jeder hat sein Päckchen zu tragen, wie man so schön sagt.
Oft wird dieser Ausspruch genutzt, um auszudrücken, dass man es ja selber schwer habe und sich deswegen nicht auch noch um anderer Leute Probleme kümmern könne.

Dabei gibt es davon so viele. Man muss nur einmal genau beobachten. Ich nenne jetzt bewusst keine Namen, nicht die richtigen, nicht die im Blog. Ich möchte nicht, dass ihr diese Beschreibungen den Menschen zuordnet, deren Bild ich für euch zeichne. Luna wird sie natürlich erkennen. Aber das ist etwas anderes.

Da ist das Mädchen, das aus einer etwas zerrütteten Familie kommt, und ihre eigenen Fähigkeiten ständig anzweifelt. Das Mädchen, das einem Ideal entsprechen möchte, weil es nur so ein wenig Anerkennung von seinem Vater bekommen kann. Das Mädchen, das ständig im Schatten seines Bruders steht – von Geburt an.

Oder das Mädchen, das niemals etwas Ungesundes isst. Das verschlossen wird, wenn man darüber spricht. Das deswegen schon Ärger mit ihrer Familie bekommen hat (deutete sie an). Das dennoch lang und breit über Rezepte reden kann. Das sehr sportlich ist.

Oder das Mädchen, das gut verbergen kann, wie es ihr geht und dass manchmal ziemlichen Unfug macht und nicht auf sich aufpasst. Das Mädchen, um das ich mir momentan die größten Sorgen mache, für das ich aber nichts wirklich tun kann. Das Mädchen, was eindeutigerweise abgenommen hat und was deswegen schon mehrfach von Lehrern angesprochen wurde. Das Mädchen, das nun schon mehrere Male beinahe zusammengeklappt ist in der Schule.
Ich mag dieses Mädchen. Ich weiß auch, dass es für sie daheim nicht einfach ist…

Ich mache mir einfach Gedanken und würde gerne etwas tun, irgendetwas… Aber das kann ich nicht wirklich. Und das macht mich traurig.

 

Es ist besonders in diesem Falle so, aber auch in den anderen Fällen. Und in noch mehr.
Doch meist kann ich eben nichts tun. Weil die Umstände es nicht erlauben, weil die Reaktion Einigelung ist, weil … Es gibt viele Gründe.

Das ist ein Teil meines Päckchens und wird es wohl immer sein.

 

(Wer sich jetzt fragt, ob dieser Text einen tieferen Sinn hatte, dem sei gesagt, dass ich diese Gedanken nur einmal loswerden wollte…)

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Eingeordnet unter Muffins Schulzeit, Schüler

Ein letztes Mal Ostreidae

Herr Ostreidae hatte uns vor einiger Zeit an einem Mittwoch schon einmal angesprochen. Frau Blümchen war nicht da und darauf bezog er sich, als er meinte, er hätte gedacht, dass wir schon weg seien, weil Frau Blümchen ja ausfiele. Wir hatten danach aber ja noch Unterricht, aber das konnte er ja nicht wissen. Jedenfalls meinte er, dass er uns sonst heute (also an dem Tag) Kuchen mitgebracht hätte. Diesen hatte er anscheinend auch mitgebracht, denn jetzt hätte er ihn schon an jemand anderen verschenkt.

Wir waren ein bisschen verwirrt, weil wir ja im Unterricht nicht so gut mit ihm ausgekommen waren.

Am vergangenen Mittwoch kam er nun mit Frau Blümchen zusammen in die Klasse und hielt in den Händen ein Backblech mit Kuchen darauf.

Es sei mittlerweile eine Art Tradition, dass „sein“ Kurs, also unser Parallel-Philosophiekurs bei Klausuren Kuchen bekäme. Wir hätten mit ihm ja keine Klausur geschrieben und er hätte ja während unserer Unterrichtszeit nun auch selber Unterricht, aber er wolle uns dennoch auch Kuchen machen.

Tobias rief gleich darauf rein: „Na, Frau Blümchen, das ist Tradition, wir wollen von Ihnen auch Kuchen!“

Schade nur, dass wir keine Philosophieklausur mehr schreiben werden 😉

Dann kam die Idee auf, dass es ja auch Tradition werden könnte, dass man zu Beginn jeder Stunde vom Lehrer Kuchen bekäme, woraufhin Teresa meinte, dass man sie dann zum Abitur rollen könnte.

Woraufhin der unvermeidliche Spruch kam „Zu BEGINN jeder Stunde, Teresa…“ 😀
Sie kommt schließlich erst im Verlauf der Stunde… (eine nette Anekdote: Wir haben in Englisch den Raum gewechselt, sind also nicht in dem, in dem wir laut Plan wären. Nach einer halben Stunde klopft es und Teresa kommt hinein und meint vorwurfsvoll, sie hätte jetzt fünfzehn Minuten gesucht. Lorena guckt auf die Uhr und meint dann ganz stumpf: „Teresa… dann wärst du trotzdem eine Viertelstunde zu spät!“)

Jedenfalls war es eine nette Geste von Herrn Ostreidae.

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Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Unterrichtsgeschehen

Freitagsfüller und Absturz

Ich will auch mal einen Freitagsfüller machen, schon alleine, weil ic heute nicht in der Schule war und deswegen nichts hochgradig Aktuelles berichte kann 😉

1.  Es könnte alles so einfach sein, wenn man es nicht unnötig verkomplizieren würde.

2.  Eigentlich eine perfekte FJ-Stelle in Sicht gehabt, aber es ist nicht so einfach. Naja, wenn man mich nicht haben will, wissen sie ja nicht, was sie verpassen 😉

3. Ich will jetzt nach vorne gucken. So what, shit happens, das nächste Mal klappt’s. Und eigentlich wieder Training haben mit den wundervollen Kleinen, die mich toll finden. Vor allem meine Lieblingsnervensäge… (Ich MUSS mal darüber schreiben <3). Und ich will auch, dass es jetzt Mai ist. Weil dann das Abi vorbei ist und ich ein Patenkind bekomme ♥

4.  Schwarzbrot mit geschmolzenem Feta esse ich gerne zum Frühstück. Wenn ich denn „richtig“ frühstücke, ansonsten brauche ich morgens immer Tee 😉

5.  Ein kleines Nickerchen ist manchmal nicht zu vermeiden. Highlight der Nickerchengeschichte bei mir: Auf einem Konzert auf dem Boden hocken und pennen (okay, ich war da aber auch noch klein…)

6.   Ich bin besser, als ich selbst annehmen würde, und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ganz viel „Werwolf“ spielen , morgen habe ich (wie immer) Training geplant und Sonntag möchte ich mir Mathe für die Langzeitklausur nächste Woche angucken !

 

So. Wie wahrscheinlich schon durchgeklungen ist, habe ich die Stelle leider nicht bekommen, sondern stattdessen gestern eine Absage. Ich war, ehrlich gesagt, ziemlich runter deswegen, weil genau diese Stelle die war, die ich seit zwei Jahren im Auge hatte. Die ich unbedingt wollte, die perfekt gepasst hätte. Für mich.

Scheinbar passte ich aber nicht. Als Grund wurde mir genannt, dass ich zu jung sei, dass es nicht daran läge, dass ich einen schlechten Eindruck gemacht hätte, im Gegenteil.

Ich glaube, dass sie schon vorher jemand anderen im Auge hatten. Oder will es zumindest glauben, denn ansonsten wäre es wohl so, dass meine Mutter und Katharina Recht hätten, damit, dass ich einfach nicht überzeugen kann. Dass ich zu still sei.

Direkt nach der Absage hatte ich gestern Training und das war das Beste, was zeitlich passieren konnte. Die Wertschätzung der Kinder ist riesig und es ist absolut niedlich, wie sie einen total toll finden (Zitat: „Mit dir schafft man alles, Muffin.“). Und die Gemeinschaft des Großteils der Trainer und Co-Trainer (mit einer gibt’s ein wenig Stress… aber die war erst eine halbe Stunde vor Schluss da) ist einfach nur klasse. Da fühle ich mich aufgehoben.

Jetzt bin ich so weit, dass ich – auch mit Rücksprache mit Nele (natürlich^^) – sagen kann, dass es einfach mal passiert und nicht unbedingt an mir liegt.

Ich habe noch so viele Chancen, irgendwas zu finden, was ich auch machen möchte. Und bei einer Stelle wird es dann klappen.

Ich danke euch dafür, dass ihr mir Glück gewünscht habt. Das war wirklich lieb und ermutigend.

 

Eure Muffin

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Warten

Wie oft wartet man im Leben auf etwas… Dauernd. Die Wartezeit kann man natürlich prima für andere Dinge nutzen, doch dieses Warten schwebt irgendwie über allem. Zumindest kommt es mir so vor.

Ich warte auf eine Reaktion. Ich hatte den Vorstellungstermin in der Schule, in der ich mein FJ machen möchte. Ich fand die Schule wunderbar (und so anders als meine Schule – positiv anders). Und es war schön, unsere alte Sekretärin wiederzutreffen, die inzwischen ja dort arbeitet. Wir haben uns, ehe ich wieder gegangen bin, noch ein wenig unterhalten, über Mr. Suit („Sei mal ganz ehrlich: Der ist doch schon so ein bisschen chaotisch, oder?“) und The Whale (O-Ton: „Man kann hier so entspannt arbeiten! Überleg‘ mal, woran das liegt.“) und über Frau Schick (O-Ton: „Sie wertet die Schule auf – äußerlich wie innerlich.“).

Die weltbeste Sekretärin 😉

Ich war eine Viertelstunde zu früh da, denn man ist besser zu früh als zu spät, denke ich. Was schon den ersten Dialog nach sich zog, mit den beiden Sekretärinnen. Mit einigen Anspielungen darauf, dass die Eine mich ja schon gefühlt ewig kannte 😉

Dann wurde es ernst. Der Schulleiter kam und bat mich in sein Büro. Dazu kamen noch eine Sozialpädagogin und die Verantwortliche für die Ganztagsbetreuung. Ich sollte zunächst etwas über mich erzählen, über meine schulische Laufbahn und so weiter. Dann kam es – unter anderem – auch dazu, dass der Schulleiter mich fragte, wie robust ich sei und ob ich auch sprachliche Entgleisungen aushalten könne. Er lieferte gleich ein Beispiel: „Du alte F*tze, hau ab!“

The Whale hätte sowas nie gemacht^^

Der aktuelle FJler zeigte mir dann noch die Schule und erzählte, was er so für Aufgaben hätte und alles.

Es war eine nette Atmosphäre, die in dieser Schule herrschte. Eine Atmosphäre, in der ich arbeiten will. Ich will diese Stelle jetzt umso mehr…

Und ich warte auf die Rückmeldung und zerdrücke mir die Daumen, dass der Eindruck, den ich bei den Verantwortlichen dort hinterlassen habe, ebenso positiv ist wie der, den sie bei mir hinterlassen haben… Wünscht mir Glück…

 

Hoffnungsvolle Grüße

Muffin

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Eingeordnet unter Zukunft

Die Theni

Die Entscheidung, einen Blog zu führen, ist etwas sehr Persönliches, denn man gibt doch einiges aus seinem Leben preis – zumindest wenn es ein Blog ist wie dieser. Oder wie der von Theni es war.

War? Ja, richtig. War.

Sie hat sich verabschiedet.

http://pingufiziert.wordpress.com/2013/03/01/lowenzahn/

Ich habe ihren Blog geliebt. Wie den von Frau Falke auch (die ja auch aufgehört hat… ohne sich zu verabschieden).

Und jetzt, was bleibt mir jetzt? Ich kann protestieren, wie ich es schon tue. Doch schlussendlich kann ich nicht anders, als es zu akzeptieren.

Die Entscheidung, seinen Blog zu beenden, ist etwas ebenso Persönliches.

Ich danke dir, Theni, für die Einblicke in dein Leben. Dafür, dass du mir die Pinguine ins Leben geschickt hast. Dafür, dass ich so oft über deine Texte lachen oder zumindest lächeln musste.

Dafür, dass du mit mir auf den Perlachturm gestiegen bist, auch wenn das Glockenspiel da oben extrem laut war. Dafür, dass du mit mir zusammen Luna mit’m Handy zum Geburtstag gratuliert hast. Dafür, dass wir uns zusammen verirrt haben und dann irgendwo auf einer Bank gesessen und uns unterhalten haben.

Wir haben uns nur einmal getroffen, aber so häufig über Twitter gequatscht (vor allem, als Fälkchen noch da war)…

Ich bin traurig, dass du gehst, ich wollte doch noch so lange deinen Blog verfolgen…

Ich werde das vermissen…

(^^)>* Einen pinguinigen Knutscher für dich.

Deine Muffin

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