Archiv der Kategorie: Anderes

Auf Wiedersehen, 2014, war nett mit dir!

Schon ist ein Jahr wieder vorbei.
Es begann mit einer Umarmung und endete mit einer Tasse Tee.
Das vergangene Jahr hat einen großen Umbruch in meinem Leben verursacht. Ich habe mein FSJ beendet, bin ausgezogen, habe begonnen zu studieren. Das sind wohl die prägendsten Meilensteine, die 2014 in meinem Kopf hinterlassen wird. Aber natürlich auch die Erinnerung an anderes:
Ich bin ganz offiziell zur Patentante geworden. Ich war bei mehreren Hochzeiten (wovon mir eine besonders viel bedeutet). Ich habe meine Haare knallrot getönt. Ich habe über 100 Bücher gelesen. Ich habe meine Lebensweise umgestellt.

Es gibt noch vieles mehr, einiges davon ist mir zu persönlich, um es hier auszubreiten. Um es mal zusammenzufassen:
2014 war ein echt geniales Jahr für mich, trotz aller Tiefschläge.

Jetzt ist 2015. Was ich mir vorgenommen habe?
Die Prüfungen zum Ende des Wintersemesters zu bestehen – besonders die Mathematikprüfung! Mich für ein Stipendium bewerben. Mich um meinen Auslandsaufenthalt kümmern (für den ich hoffentlich nicht den Mut verliere). Mir einen neuen Karateverein suchen (habe da schon einen im Auge). Mir ein Gewand zu nähen (zu Weihnachten gab’s eine Nähmaschine, yey!). Viel zu lesen. Gesünder zu leben (und vor allem: Genug zu trinken, das vergesse ich nämlich gerne mal).

Und auch hier gibt es noch einige Punkte mehr, die ich hier nicht ausbreiten werde.

Meine Lieben, ich danke euch. Für eure Kommentare, dafür, dass ihr meinen Blog lesen mögt. Ich bin froh, dass es euch gibt – jeden Einzelnen von euch – und ich wünsche euch allen ein wunderbares Jahr 2015!

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Mir ist gerade nach Fragen beantworten, weil ich mal wieder was von mir hören lassen möchte und mir spontan diese Fragen von der lieben Frau Weh auf ihrem wunderbaren Blog kuschelpädagogik über den Weg gelaufen sind.

1. Bist du ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?

Halb-halb, würde ich sagen. Es kommt immer darauf an, wie es mir geht. Wenn mich etwas sinnbildlich zu Boden wirft, dann springe ich wieder auf und denke „Jetzt schaffe ich das erst recht!“, wenn es mir gut geht. Wenn es mir gerade nicht so gut geht, suche ich den Fehler bei mir, selbst wenn es um etwas geht, wofür ich nichts kann. Dann bin ich gut im Zweifeln.

2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?

Mehrere. Zum Beispiel den Zauberlehrling (im FSJ mit den Sechstis auswendig gelernt), die Bürgschaft (in der Schule gelernt), der Leser von Rilke (Lieblingsgedicht vom Lieblingsdichter!), … ich habe ein relativ gutes Gedächtnis, was sowas angeht 🙂

3. Wenn du an deine eigene Schulzeit denkst, wie fühlt sich das an?

Einerseits traurig, weil ich sie wirklich wunderbar fand. Andererseits bin ich froh, dass ich nun studiere (und selbst Lehrerin werde, yay!), weil ich da einfach Dinge viel eingehender betrachte.

5. Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchtest du teilnehmen?

Ja, bitte, unbedingt! (Erinnerst du dich noch an deine Bloggeburtstagsaktion? Fällt mir so spontan ein^^)

6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?

Hm… ich weiß nicht so recht, ich kann mich da auf keine bestimmte festlegen.

7. Was ist dein Luxus?

Mein Luxus, hm… Bücher sind ein Luxus, den ich mir ab und zu gönne. Aber auch Tee. Ich liebe Tee einfach. Der darf dann ruhig auch mal bio und fairtrade sein.

8. Welches Buch hast du schon x-mal gelesen. Warum?

X-mal gelesen habe ich schon so einige Bücher. Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón zum Beispiel. Weil ich die Sprache und die Geschichte schön finde und wegen seiner Bücher Barcelona eins meiner Traumreiseziele geworden ist. Aber zum Beispiel auch Der Joker von Markus Zusak, Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher, Splitterfasernackt von Lilly Lindner und die Alanna-Reihe von Tamora Pierce und viele viele mehr. Ich lese gute Bücher gerne mehrfach. Und für mich sind sie gut, wenn sie etwas in mir berühren.

9. Warum bloggst du?

Naja, ganz aktiv bin ich ja gerade nicht. Aber ich blogge, weil ich dadurch meine Gedanken ordnen kann. Weil ich Dinge erzählen kann. Weil mein Blog mein eigenes kleines Reich ist.
Ich blogge, weil ich wunderbare Menschen dadurch kennenlernen durfte (nicht wahr, Theni? 😉 ).
Ich blogge, weil es mir Spaß macht.

10. Was macht dich liebenswert?

Uh, fies. Auf sowas zu antworten finde ich immer ganz besonders schwierig. Ich glaube, dass meine Begeisterungsfähigkeit mich liebenswert macht. Wenn ich etwas machen möchte,  dann mache ich es mit ganzem Herzen. Ich glaube, dass es mich liebenswert macht, dass ich gut zuhören kann. Ich glaube, dass meine ganzen Macken und Schwächen mich liebenswert machen.

11. Du stehst vor deinem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob du dran glaubst oder nicht) und darfst eine Frage stellen. Welche wäre es?

„Hat das Leben einen tieferen Sinn?“
Einfach, weil ich schon Phasen hatte, in denen ich an dieser Frage fast verzweifelt bin…

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Was wurde eigentlich aus… [Schüleredition]

Zum 1000tägigen Bestehen meines Blogs gibt es hier ein Update, waschen einige Menschen aus meiner Vergangenheit betrifft, die Einzug in diesen Blog gehalten haben. Ihr wollt doch auch wissen, was mit denen passiert ist, gebt’s doch zu 😉
Zu diesem Zweck habe ich ein bisschen recherchiert, da ich zu vielen nicht mehr wirklich Kontakt habe. Hier nun also:
Was wurde eigentlich aus…

Luna?
La Luna, die beste Freundin und der Cupcakemonstercookie. Luna, mit der ich immer vor dem Lehrerzimmer herumgelungert, gequatscht und auch viele andere Dinge (wie beispielsweise Sterben) gemacht habe. Erinnert ihr euch noch an sie? Wenn nicht: Hier habe ich meinen abgewandelten Abibuchtext über sie gepostet. Das Lunalein hat genauso wie ich ein FSJ gemacht und steckt nun in einer Ausbildung im medizinischen Bereich.
Timon?
Timon, der Filmfreak. Der einzige Junge in meinem Deutschleistungskurs. Sehr intelligent. Der studiert auf Lehramt. Soweit ich das mitbekommen habe, Englisch und Französisch. Lehrer, das passt irgendwie zu ihm.
Tahmid?
Tahmid, unser Dauerschwänzer aus Spanisch, der beinahe durch ebendieses Fach an der Abiturzulassung gescheitert wäre. Eigentlich wollte er mal Sportwissenschaft studieren, hatte davon aber nicht so recht die Ahnung. Jetzt studiert er etwas, was total nach „Ich will mal Chef werden“ klingt. So ein richtiger Manager-Studiengang.
Marisa?
Marisa, die freiwillig ein Jahr zurückgegangen ist, hat mittlerweile auch ihr Abitur und macht derzeit ein FSJ.
Elli?
Elli, ein weiteres ehemaliges Mitglied meines DeutschLKs. Elli hatte schon zur Abizeit DEN Plan und hat ihn auch durchgezogen. Sie wird Sozialpädagogin.
Calvin?
Calvin, unser Klassenclown,der immer einen Spruch auf Lager hatte (zum Beispiel wie hier). Die Sportskanone mit Humor. Nach seinem FSJ hat er nun eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich begonnen. Ich glaube, er kann jedem alles verkaufen, wenn man ihn nur lang genug reden lässt. Insofern eigentlich auch ganz passend.
Teresa?
Teresa, mit der ich die wichtigste und zermürbenste Gruppenarbeit meiner Schulzeit absolviert habe. Eine der beiden Mitschülerinnen, die schon mit meiner großen Schwester in einer Klasse waren. Eine notorische Zuspätkommerin. Sie studiert im Ausland, etwas mit Projektmanagement. Dass sie ins Ausland gehen würde, ist keine große Überraschung. Dass sie einen so klingenden Studiengang wählen würde, auch nicht. Nicht unbedingt wegen ihrer Vorlieben und Fähigkeiten – sondern wegen der Erwartungen ihrer Eltern.
Niobe?
Niobe hatte uns ja – wie Marisa – verlassen, um ein Jahr zu wiederholen. Auch sie ist mit dem Abitur fertig und studiert jetzt etwas mit Medien. Und Germanistik.
Lorena?
Hach, Lorena, die nie ein Blatt vor den Mund genommen hat. Eigentlich wollte sie ja auch Germanistik studieren. Jetzt studiert sie etwas mit Medien und Wirtschaft.

Sascha? Sascha eben. Er hat erst eine Ausbildung angefangen und diese dann geschmissen. Jetzt sucht er nach einer neuen.

Ich bin ehrlich gespannt, wie es mit uns weitergehen mag.

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Eingeordnet unter Anderes, Muffins Schulzeit

995.

Eben habe ich unter Mollys Beitrag über die Statistikfaszination von Bloggern kommentiert und dabei erwähnt, dass ich jetzt im dritten Jahr blogge. Ich musste erst noch einmal überlegen,ob das denn auch so stimmt – aber ja. Ich habe im Februar 2012 mit dem Bloggen begonnen. Oder, um es mit Tagen auszudrücken: Vor 995 Tagen. Das sind ja fast 1000…

In der Zeit ist viel passiert.
Als „Meilensteine“: Mein Abitur, mein FSJ, mein Auszug, mein Studienbeginn.
Ich weiß nicht, wer von euch wie lange hier mitliest. Am Anfang hatte dieser Blog auch noch eine andere Url, bei dem Umzug habe ich einige Leser verloren.
Ich lese immer noch sehr gerne Blogs und muss sagen, dass ich es schade finde, wie viele Blogs doch verschwunden sind, die ich gerne gelesen habe. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich noch da bin. Weil ich es selbst schade finde, wenn Blogs verschwinden und mit ihnen die Menschen, die sie geschrieben haben.
Mittlerweile habe ich ein paar Blogger persönlich treffen dürfen. Das ist eine ganz spannende Sache. Ein bisschen wundertütenmäßig. Schließlich weiß man ja, dass man die Schreibweise derjenigen mag (sonst würde man sich ja nicht treffen), aber das sagt ja nicht unbedingt etwas über die Sympathie im realen Leben aus.
Ich muss sagen, dass ich da bislang Glück hatte, egal, ob es sich um ein geplantes Treffen handelte oder um ein „Aaaaah, ich hab‘ genug Hinweise gesammelt, ich WEISS jetzt, wer dieser Blogger im realen Leben ist. Ich geh da einfach mal hin und spreche ihn darauf an.“ (was übrigens ziemlich lustig war. Ich wäre an der Stelle des besagten Bloggers ja vermutlich vor Schreck tot umgefallen^^).
Bloggen bereichert einfach.

So, jetzt möchte ich aber mal etwas von euch wissen:
Wie lange lest ihr hier schon mit und was gefällt euch an meinem Blog? 🙂

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Liebster Blog-Award

Hey, da bin ich gerade erst wieder da, da bekomme ich schon eine Nominierung (und weil ich in der Vergangenheit schon öfter so etwas bekommen, mich gefreut und mir unbedingt vorgenommen hab, etwas dazu zu schreiben, was dann leider irgendwie untergegangen ist, antworte ich diesmal fast sofort darauf…)!
Die Nominierung stammt von der lieben Jezabel , deren Blog ich auch immer wieder gerne lese. Sie ist aktuell ein Ersti wie ich, allerdings sieht ihr Plan vor, Jura zu studieren (was für mich ja nicht in Frage gekommen ist 😉 ). Auf ihrem Blog schreibt sie über so wesentliche Dinge wie ihre persönliche Gestaltung des Semesterplaners (die ich übrigens sehr toll finde, weswegen ich glatt überlegt habe, für das nächste Semester auch so etwas in der Art zu basteln) oder die Dinge, die man als Erstsemester in der O-Woche so bekommt (was mir wiederum bekannt vorkommt, weil es bei mir sehr ähnlich aussah). Aber sie schreibt auch über ernste Themen, über Zweifel, … Reinschauen lohnt sich definitiv!

Ich kündige aber schonmal vorher an, dass ich hier erstmal niemanden verlinken werde. Ich bin gerade nicht kreativ genug, um mir schöne Fragen auszudenken 😉

Aber nun zu den mir gestellten Fragen:
1) Das letzte Buch das du mit Freude gelesen hast?
Ich lese viel und ich lese gerne. Aktuell etwas mehr für das Studium, aber auch das macht mir Freude. Ich entscheide mich also für zwei Bücher (einmal gelesen für’s Studium, einmal für’s Privatvergnügen):
a) Studium: Horribilicribifax Teutsch von Andreas Gryphius
b) Privat: Schöne Scheine von Terry Pratchett (Scheibenweltromane! <3)
2) analoges Buch oder lieber digital?
Analog. Definitiv analog. Ich hab‘ nicht mal sowas wie einen Ebookreader. Wobei das eigentlich auch mal eine interessante Anschaffung wäre, dann müsste ich nicht immer Bücher mit mir herumtragen (muss ich ja auch so nicht, mache ich aber. Man muss einfach Bücher dabei haben!)
3) Wie überwindest du deinen inneren Schweinehund?
Den überwinden? Öhm… gar nicht? Wenn der nicht will, will er halt nicht. Aber ich halte ihn eigentlich ganz gut, der will meist gar nicht aufbegehren (trotz Unibeginn um 7:30 Uhr). Dafür darf er am Wochenende auch mal faul rumliegen und das lesen, worauf er Lust hat (bei dem Wetter jetzt eingekuschelt in eine warme Decke und mit einer Tasse Tee daneben). Ihn für Karate zu begeistern, das ist gar nicht schwer. Er weiß, dass mir das gut tut. Wir sind beide sehr vernünftig.
4) Pizza oder Pasta?
Eine schwierige Frage. Ich entscheide mich ganz spontan für Pasta.
5) Was schätzt du, wie viele Bücher stehen bei dir im Regal – ungelesen?
Die Frage ist (noch) einfach zu beantworten. Von den Büchern, die ich mitgenommen habe beim Auszug ist keines ungelesen. Aus der hiesigen Bücherei habe ich noch drei ungelesene Bücher und dann gibt es da die Bücher für das Studium, die ich noch nicht gelesen habe, das sind schon ein paar (vor allem Reclamausgaben)… 20? 25?
6) Der perfekte Tag läuft für dich wie ab?
Den EINEN perfekten Tag gibt es gar nicht. Und selbst wenn, ich habe lieber viele kleine perfekte Momente an verschiedenen Tagen. Wenn mein Patenkind mir mal zwei Knutscher gibt oder mit mir spielen will. Wenn meine kleinen Geschwister und ich irgendetwas zusammen spielen. Wenn ich Training habe und mir etwas gut gelingt. Wenn ich eine neue Teesorte ausprobiere. Wenn ich einen Menschen umarmen kann, an dem mir etwas liegt. Wenn ich etwas neues, Interessantes verstehe. Die Liste könnte ich noch lange weiterführen…
7) Welche Eigenschaft an dir gefällt dir, welche nicht?
Hu, Selbsteinschätzung. Ich mag sowas ja eigentlich gar nicht. Aber, exklusiv für euch:
Ich mag an mir, dass ich mich für vieles interessiere und mich auch dafür begeistern kann. Das klingt vielleicht etwas nach Geschwafel, aber es ist so. Wissen begeistert mich, deswegen fühle ich mich jetzt an der Uni auch so wohl.
Ich mag nicht an mir, dass ich ein sehr perfektionistischer Mensch bin. Entweder mir gelingt etwas perfekt oder es ist meiner Meinung nach nicht gut genug. Ich versuche, daran zu arbeiten, zu verstehen, dass 80% auch mal reichen und es nicht 100% sein müssen (überhaupt sein können), aber das fällt mir schwer.

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Zwanzig.

Dieser Tag hatte bisher eigentlich schon ziemlich viel von dem, was es braucht, um mich glücklich zu machen.
Veganen Käsekuchen und eine Kanne Anistee zum Frühstück, dazu natürlich Geschenke (viele Küchengeräte für meine neue – eigene! – Wohnung zum Beispiel), dann Filmeschauen mit Louis und Linnea (Mulan 1&2 – ich finde Mulan einfach nur toll!), dann Gesellschaftsspiele mit den Beiden, zwischendurch habe ich auch noch Marzipanmuffins gebacken und mit ganz lieben Menschen telefoniert…
Gleich kommt mein Papa auch wieder nach Hause (seit zwei Wochen das erste Mal).
Leider klappt das Treffen mit Luna nicht beziehungsweise wird von uns verschoben.
Mal sehen, wie ich die restlichen paar Geburtstagsstunden dann verbringe 🙂

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Piepsi

Als ich heute auf dem Heimweg war, wäre es beinahe sehr schlimm geworden. Auf dem Fußweg saß nämlich ein winziges Vögelchen. Ein Glück, dass ich es in letzter Sekunde bemerkt habe, sonst wäre ich wohl draufgetreten.
Das kleine Federknäuel bewegte sich nicht. Vorsichtig kniete ich mich hin, um zu schauen, ob es irgendwelche offenkundigen Verletzungen aufwies – nicht, dass ich davon viel Ahnung gehabt hätte. Es sah aber nicht danach aus.
Auf dem Fußweg konnte es nun aber nicht bleiben, so nah an der Straße und so nah an den unachtsamen Füßen von vorbeieilenden Passanten. Ich spähte durch das Tor am direkt angrenzenden Grundstück. Von dort meinte ich nämlich, weitere Vögel zu hören. Dem war auch so, denn ich sah dort im Gebüsch ähnliche kleine Federknäuel herumhüpfen.
Also nahm ich den kleinen Findling behutsam in beziehungsweise auf meine Hände, streckte ihn durch den Zaun und setzte ihn vor dem Gebüsch ab.
Mit Linnea ging ich später noch einmal nachsehen, ob er immer noch an derselben Stelle hockte. Er hatte sich zumindest weiter auf das Grundstück bewegt.
Ich hoffe sehr, dass er dieses kleine Abenteuer gut übersteht.

Lebe lang und in Frieden, Piepsi.

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Mein Engel

Engel ist vor ein paar Tagen ein Jahr alt geworden. An diesem Wochenende war ich dann dort, weil die Namensweihe anstand (bei der ich richtig zur Patin wurde).
Einige werden sich jetzt vielleicht fragen, was eine Namensweihe denn bitteschön sein soll. Das habe ich mich auch zuerst gefragt.
Soweit ich das verstanden habe, ist die Namensweihe etwas Ähnliches wie eine Taufe, nur eben ohne Kirche. Für die Eltern, die ihrem Kind später die freie Wahl der Religion lassen möchten, ist das eine schöne Gelegenheit, trotzdem eine Feier zu Ehren des Nachwuchses zu veranstalten.
Ich finde, dass so etwas aber auch schön die Unterschiede illustriert, die es innerhalb Deutschlands gibt. Dort, wo Engel wohnt, gibt es auch die Jugendweihe als unkirchliche Alternative zur Konfirmation/Firmung. Das gibt’s bei uns auch nicht… verrückt.

Jedenfalls ist Engel mittlerweile ganz schön groß. Sie kann jetzt schon seitwärts an Gegenstände entlanglaufen (bzw. sich daran entlanghangeln) und hat zwei kleine spitze Vampirzähnchen im Oberkiefer. Sie hat schon ihren ersten Muffin gegessen (und ich habe ihn gebacken! Ein Himbeermuffin war’s.). Sie kann mit der Hand winken und hat das schönste Lächeln der Welt. Sie hat ihre ganz eigene Sprache, die auf dem Wort „Gagag“ begründet zu sein scheint (Gagag sind unter anderem Enten). Sie riecht wunderbar (zumindest solange sie eine frische Windel hat) und hat bei ihrer Namensweihe eine Engelsgeduld an den Tag gelegt. Sie hat nicht gebrüllt und sich von allen Leuten bespaßen lassen.

Ich bin jetzt die ganz offizielle Patin eines kleinen Wunders. Ich bin stolz darauf und ich möchte nur noch einmal festhalten: Ich liebe Engel absolut und total.

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2014. Wow.

Das neue Jahr begann für mich mit einer Umarmung eines der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Das ist doch ein guter Start, oder?
(Und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben selbst eine Rakete gezündet!)
Ich bin gespannt auf das, was kommt. Denn es wird vieles kommen. Letztes Jahr um diese Zeit konnte ich noch nicht sagen, was am Ende des Jahres mit mir geschehen würde. Ich wusste, dass ich mein Abitur machen würde, aber danach?
Genau dieselbe Ungewissheit fühle ich, wenn ich auf das neue Jahr blicke.
Bis zu den Sommerferien ist alles klar. Bis dahin werde ich mein FSJ ableisten. Ich möchte dann gerne studieren. Immer noch auf Lehramt. Aber wo? Welche Fächerkombination?
Ich weiß nicht, was kommen wird.
Aber im Großen und Ganzen sehe ich dem neuen Jahr mit Hoffnung und Zuversicht entgegen.

Ich werde mich auch hier im Blog mehr anstrengen und regelmäßig zu schreiben.

Ich wünsche euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2014.

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Eingeordnet unter Anderes, Zukunft

Ein Stöckchen ;)

Yieha, ein Stöckchen, ein Stöckchen.
Eigentlich finde ich sowas wie Kettenbriefe doof. Außer den Hermann-Kettenbriefteig, der ja schon irgendwie Stil hatte und einfach eine nette Geste war. Zumindest eine Weile. Aber der ist ja auch relativ schnell wieder verschwunden, zumindest aus meinem Umfeld.
Andere sinnlose Kettenbriefe habe ich nie weitergeschickt und müsste dafür schon dutzende Male gestorben sein, die Liebe meines Lebens verloren haben und die nächsten 634 Jahre vom Pech verfolgt werden. Ihr kennt das sicher alle.

Manchmal gibt es aber auch Kettenbriefe, die schön sind. Ich erinnere mich da gerne an ein Exemplar, was einfach etwas Schöngeschriebenes war, von der Freude an den kleinen Dingen des Lebens erzählte und keine Aufforderung zum Weiterschicken beinhaltet hat. Aber ich schweife ab.

Ich hab‘ nämlich ein Stöckchen zugeworfen bekommen und werd‘ es jetzt einfach beantworten, weil mir eben danach ist. So. Aber ich hatte noch mindestens ein Stöckchen, das suche und beantworte ich dann erstmal… Deswegen werfe ich das Stöckchen nicht weiter 😉

Und so funktioniert es:

1. Nenne den Stöckchenwerfer.
2. Beantworte seine elf Fragen.
3. Erzähl elf Dinge über dich.
4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll
5. Wirf das Stöckchen an den nächsten Blogger.

Los geht’s…

1. Der Stöckchenwerfer  war der bogenschießende Reservistenvorzimmerdrache (oder so ähnlich) Nobelix.

2. Die 11 Fragen und die passenden Antworten:

1. Was ist dein Lieblings-Urlaubsort oder Land?

Mein Lieblingsurlaubsland… Hm, das ist schon kniffelig. Ich bin bisher noch nicht so weit herumgekommen. In Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark und Italien war ich bisher. Und natürlich in Deutschland. Ich glaube, Deutschland ist davon mein Lieblingsurlaubsland. Denn es gibt „hier“ (also im Bezug auf’s Land) viel zu entdecken. Ich würde sogar sagen, dass ich einen Lieblingsurlaubsort habe – den verrate ich aber nicht 😉
Nur so viel: Dort fühle ich mich genauso zuhause wie bei meinem richtigen Zuhause. Und eigentlich kann man sogar sagen, dass ich da auch eine Art Familie habe.

Wo ich aber UNBEDINGT mal hinmöchte, ist Spanien. Unter anderem nach Barcelona. Und nach Norwegen. Aus persönlichen Gründen.
2. Wie kommst du dorthin? Mit dem Auto oder mit dem Flugzeug?

Mit der Bahn 😉
Trotz Verspätungen etcetera finde ich die Bahn nämlich eigentlich ziemlich klasse.
3. Was macht einen perfekten Tag aus?
Schwer zu sagen… einfach das Gefühl, mein Leben zu lieben und sich auf den nächsten Augenblick zu freuen.
4. Und was macht einen perfekten Katastrophen-Tag aus?

Wenn ich zu etwas Wichtigem zu spät komme. Wenn ich dumme Fehler mache. Wenn ich keinen Tee bekommen kann. Wenn ich keine Zeit für meine Gedanken habe. Wenn ich mich streite.
5. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich verweise hier mal frech auf meinen Artikel zu diesem Thema.

6. Warum bloggst du?

Um mich erinnern zu können und um meinen Kopf ein wenig freizubekommen.

7. Wenn ich nicht arbeite oder im Internet surfe, dann…

Unternehme ich gerne was mit meinen Geschwistern, lese, habe Training und und und…

8. Was ist dein Traumberuf und hast du ihn oder wirst du ihn ausüben können?

Lehrerin. Immer schon. Und naja, ich hoffe es doch mal?

9. Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?
Zum einen den Weltfrieden, dann würde ich mir wünschen, dass die Menschheit ihre Konsumhaltung überdenkt und endlich Rücksicht auf den Planeten nimmt, auf dem wir leben und als letztes, dass alle Menschen, die in meinem Herzen sind im Umkreis von ca. 50 Kilometern wohnen.

10. Was war die schrägste/abgefahrenste Begegnung, die du bis jetzt hattest?

Das ist schwer zu beurteilen. Vielleicht die mit dem Typen am Bahnhof, der sich eine Machete leihen wollte, um den Dschungel auf seinem Bahnsteig zu durchdringen…
11. Was möchtest du einmal machen, wenn du nicht mehr arbeiten musst?

Da will ich jetzt wirklich noch nicht drüber nachdenken O.o

3. 11 Dinge über mich:

1. Ich habe seit zwölf Jahren ein Abo für das Lustige Taschenbuch. Zudem habe ich auch Erstausgaben davon, die teilweise farbig und teilweise schwarzweiß gedruckt wurden. Insgesamt beläuft sich meine Sammlung auf fast 60% der bislang erschienenen Lustigen Taschenbücher, das sind also über 250 Stück.
2. Ich habe den „Hobbit“ auf Englisch, Deutsch und Spanisch gelesen.
3. Ich beurteile ein Kartenspiel danach, wie die Kreuzkönigin aussieht, weil ich in der Grundschule Teil einer Mädelsclique mit vier Mitgliedern war, von denen jede eine der Königinnen eines Kartenspiels darstellte. Wie man sich denken kann, war ich die Kreuzkönigin.
4. Ich habe die ersten drei Bände der Twilight-Reihe gelesen, aber den vierten nicht, weil mir der Hype erstens zu blöd wurde und ich zweitens das, was ich schon von dem Inhalt wusste, ziemlich bescheiden fand.
5. Ich sammle die Glöckchen von Lindt-Osterhasen und Nikoläusen und habe bisher 14 Stück, die an meiner Schreibtischlampe hängen.
6. Meine Lieblingsmusik machen Subway to Sally, die Wise Guys, Schandmaul, Revolverheld und Christina Stürmer. Und ja, mir ist bewusst, dass das alles nicht zusammenpasst 😉
7. Postkarten, die mir geschickt werden, hänge ich an meinen Kleiderschrank.
8. Ohne Brille bzw. Kontaktlinsen kann ich nichtmal eine Armlänge weit gucken.
9. Ich hab meinen Führerschein im ersten Anlauf bestanden.
10. Ich laufe stets mit einem kleinen Herz in der Hosentasche herum, das wie ein Marienkäfer gemustert ist.
11. Ich liebe Gesellschaftsspiele.

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