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995.

Eben habe ich unter Mollys Beitrag über die Statistikfaszination von Bloggern kommentiert und dabei erwähnt, dass ich jetzt im dritten Jahr blogge. Ich musste erst noch einmal überlegen,ob das denn auch so stimmt – aber ja. Ich habe im Februar 2012 mit dem Bloggen begonnen. Oder, um es mit Tagen auszudrücken: Vor 995 Tagen. Das sind ja fast 1000…

In der Zeit ist viel passiert.
Als „Meilensteine“: Mein Abitur, mein FSJ, mein Auszug, mein Studienbeginn.
Ich weiß nicht, wer von euch wie lange hier mitliest. Am Anfang hatte dieser Blog auch noch eine andere Url, bei dem Umzug habe ich einige Leser verloren.
Ich lese immer noch sehr gerne Blogs und muss sagen, dass ich es schade finde, wie viele Blogs doch verschwunden sind, die ich gerne gelesen habe. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich noch da bin. Weil ich es selbst schade finde, wenn Blogs verschwinden und mit ihnen die Menschen, die sie geschrieben haben.
Mittlerweile habe ich ein paar Blogger persönlich treffen dürfen. Das ist eine ganz spannende Sache. Ein bisschen wundertütenmäßig. Schließlich weiß man ja, dass man die Schreibweise derjenigen mag (sonst würde man sich ja nicht treffen), aber das sagt ja nicht unbedingt etwas über die Sympathie im realen Leben aus.
Ich muss sagen, dass ich da bislang Glück hatte, egal, ob es sich um ein geplantes Treffen handelte oder um ein „Aaaaah, ich hab‘ genug Hinweise gesammelt, ich WEISS jetzt, wer dieser Blogger im realen Leben ist. Ich geh da einfach mal hin und spreche ihn darauf an.“ (was übrigens ziemlich lustig war. Ich wäre an der Stelle des besagten Bloggers ja vermutlich vor Schreck tot umgefallen^^).
Bloggen bereichert einfach.

So, jetzt möchte ich aber mal etwas von euch wissen:
Wie lange lest ihr hier schon mit und was gefällt euch an meinem Blog? 🙂

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Liebster Blog-Award

Hey, da bin ich gerade erst wieder da, da bekomme ich schon eine Nominierung (und weil ich in der Vergangenheit schon öfter so etwas bekommen, mich gefreut und mir unbedingt vorgenommen hab, etwas dazu zu schreiben, was dann leider irgendwie untergegangen ist, antworte ich diesmal fast sofort darauf…)!
Die Nominierung stammt von der lieben Jezabel , deren Blog ich auch immer wieder gerne lese. Sie ist aktuell ein Ersti wie ich, allerdings sieht ihr Plan vor, Jura zu studieren (was für mich ja nicht in Frage gekommen ist 😉 ). Auf ihrem Blog schreibt sie über so wesentliche Dinge wie ihre persönliche Gestaltung des Semesterplaners (die ich übrigens sehr toll finde, weswegen ich glatt überlegt habe, für das nächste Semester auch so etwas in der Art zu basteln) oder die Dinge, die man als Erstsemester in der O-Woche so bekommt (was mir wiederum bekannt vorkommt, weil es bei mir sehr ähnlich aussah). Aber sie schreibt auch über ernste Themen, über Zweifel, … Reinschauen lohnt sich definitiv!

Ich kündige aber schonmal vorher an, dass ich hier erstmal niemanden verlinken werde. Ich bin gerade nicht kreativ genug, um mir schöne Fragen auszudenken 😉

Aber nun zu den mir gestellten Fragen:
1) Das letzte Buch das du mit Freude gelesen hast?
Ich lese viel und ich lese gerne. Aktuell etwas mehr für das Studium, aber auch das macht mir Freude. Ich entscheide mich also für zwei Bücher (einmal gelesen für’s Studium, einmal für’s Privatvergnügen):
a) Studium: Horribilicribifax Teutsch von Andreas Gryphius
b) Privat: Schöne Scheine von Terry Pratchett (Scheibenweltromane! <3)
2) analoges Buch oder lieber digital?
Analog. Definitiv analog. Ich hab‘ nicht mal sowas wie einen Ebookreader. Wobei das eigentlich auch mal eine interessante Anschaffung wäre, dann müsste ich nicht immer Bücher mit mir herumtragen (muss ich ja auch so nicht, mache ich aber. Man muss einfach Bücher dabei haben!)
3) Wie überwindest du deinen inneren Schweinehund?
Den überwinden? Öhm… gar nicht? Wenn der nicht will, will er halt nicht. Aber ich halte ihn eigentlich ganz gut, der will meist gar nicht aufbegehren (trotz Unibeginn um 7:30 Uhr). Dafür darf er am Wochenende auch mal faul rumliegen und das lesen, worauf er Lust hat (bei dem Wetter jetzt eingekuschelt in eine warme Decke und mit einer Tasse Tee daneben). Ihn für Karate zu begeistern, das ist gar nicht schwer. Er weiß, dass mir das gut tut. Wir sind beide sehr vernünftig.
4) Pizza oder Pasta?
Eine schwierige Frage. Ich entscheide mich ganz spontan für Pasta.
5) Was schätzt du, wie viele Bücher stehen bei dir im Regal – ungelesen?
Die Frage ist (noch) einfach zu beantworten. Von den Büchern, die ich mitgenommen habe beim Auszug ist keines ungelesen. Aus der hiesigen Bücherei habe ich noch drei ungelesene Bücher und dann gibt es da die Bücher für das Studium, die ich noch nicht gelesen habe, das sind schon ein paar (vor allem Reclamausgaben)… 20? 25?
6) Der perfekte Tag läuft für dich wie ab?
Den EINEN perfekten Tag gibt es gar nicht. Und selbst wenn, ich habe lieber viele kleine perfekte Momente an verschiedenen Tagen. Wenn mein Patenkind mir mal zwei Knutscher gibt oder mit mir spielen will. Wenn meine kleinen Geschwister und ich irgendetwas zusammen spielen. Wenn ich Training habe und mir etwas gut gelingt. Wenn ich eine neue Teesorte ausprobiere. Wenn ich einen Menschen umarmen kann, an dem mir etwas liegt. Wenn ich etwas neues, Interessantes verstehe. Die Liste könnte ich noch lange weiterführen…
7) Welche Eigenschaft an dir gefällt dir, welche nicht?
Hu, Selbsteinschätzung. Ich mag sowas ja eigentlich gar nicht. Aber, exklusiv für euch:
Ich mag an mir, dass ich mich für vieles interessiere und mich auch dafür begeistern kann. Das klingt vielleicht etwas nach Geschwafel, aber es ist so. Wissen begeistert mich, deswegen fühle ich mich jetzt an der Uni auch so wohl.
Ich mag nicht an mir, dass ich ein sehr perfektionistischer Mensch bin. Entweder mir gelingt etwas perfekt oder es ist meiner Meinung nach nicht gut genug. Ich versuche, daran zu arbeiten, zu verstehen, dass 80% auch mal reichen und es nicht 100% sein müssen (überhaupt sein können), aber das fällt mir schwer.

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Die Theni

Die Entscheidung, einen Blog zu führen, ist etwas sehr Persönliches, denn man gibt doch einiges aus seinem Leben preis – zumindest wenn es ein Blog ist wie dieser. Oder wie der von Theni es war.

War? Ja, richtig. War.

Sie hat sich verabschiedet.

http://pingufiziert.wordpress.com/2013/03/01/lowenzahn/

Ich habe ihren Blog geliebt. Wie den von Frau Falke auch (die ja auch aufgehört hat… ohne sich zu verabschieden).

Und jetzt, was bleibt mir jetzt? Ich kann protestieren, wie ich es schon tue. Doch schlussendlich kann ich nicht anders, als es zu akzeptieren.

Die Entscheidung, seinen Blog zu beenden, ist etwas ebenso Persönliches.

Ich danke dir, Theni, für die Einblicke in dein Leben. Dafür, dass du mir die Pinguine ins Leben geschickt hast. Dafür, dass ich so oft über deine Texte lachen oder zumindest lächeln musste.

Dafür, dass du mit mir auf den Perlachturm gestiegen bist, auch wenn das Glockenspiel da oben extrem laut war. Dafür, dass du mit mir zusammen Luna mit’m Handy zum Geburtstag gratuliert hast. Dafür, dass wir uns zusammen verirrt haben und dann irgendwo auf einer Bank gesessen und uns unterhalten haben.

Wir haben uns nur einmal getroffen, aber so häufig über Twitter gequatscht (vor allem, als Fälkchen noch da war)…

Ich bin traurig, dass du gehst, ich wollte doch noch so lange deinen Blog verfolgen…

Ich werde das vermissen…

(^^)>* Einen pinguinigen Knutscher für dich.

Deine Muffin

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Öhm ja, Award und so…

Also, jaaa… Ich habe einen Award bekommen. Oder eher gesagt, ich habe mehrere bekommen – teilweise schon vor eeeetwas längerer Zeit… Ich schäme mich glatt ein bisschen.

Ein Award, der erste, kam von der lieben Nadine. Dankeschön, wenn auch ziemlich verspätet. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal bei ihr vorbeizuschauen. Schon alleine wegen Artikeln wie dem hier – zum Schmunzeln 😉

Den zweiten Award bekam ich vom Seemädel. Auf ihrem Blog gibt es auch ziemlich viel bunt durcheinandergemischt. Zum Beispiel diesen Artikel über einen Ausflug nach Travemünde mit wunderschönen Bildern. Weitere tolle Bilder kann man sich bei einem Blick in die Kategorie „Reisen“ bei ihr angucken. Zum Beispiel welche aus Norwegen.

Der dritte stammt von dem bogenschießenden Reservistenvorzimmerdrachen Nobelix. Der ist ein äußerst lieber Kerl mit einem lustigen Blog. Da geht’s um… hm, eigentlich alles. Seine Arbeit, seinen Sport (Bogenschießen! BOGENSCHIESSEN! Das ist sooo cool!), seine Erinnerungen, seine Perlsacktiere vom Weihnachtsmarkt, seine Musikvorlieben, …
Es lohnt sich, dort einmal vorbeizuschauen. Wirklich!

Und der vierte von meiner Lieblingspingufizierten Theni. Mit Theni kann man sich nicht nur wunderbar in einer Stadt verirren, die beide nicht so gut kennen, sondern auch über Pinguine, blöde Lehrer, Pinguine, Latein, Pinguine, Pinguine und Pinguine quatschen. Ach, und Leute auf’m Turm anrufen wollen, wenn gerade das Glockenspiel losbimmelt… 🙂 Natürlich stellt das dieses wundervolle blonde Mädel mit Brille, was immer äußerst lieb guckt, um den Eindruck zu erwecken, sie würde nicht gerade versuchen, mit Pinguinen die Weltherrschaft an sich zu reißen, nur äußerst unzureichend dar, deswegen muss ich nun jeden bitten, sich umgehend daran zu machen, alles, aber auch absolut alles, aus ihrem Blog zu lesen. Es lohnt sich, versprochen.
Also, es gab zu diesen Awards auch noch Regeln. Man soll sie weiterverleihen, aber nur an Blogs mit unter 200 regelmäßigen Lesern. Aber dafür gleich an fünf Stück. Jeweils. Also hätte ich quasi schon zwanzig gut, oder? 😉

Ich verleihe diese Awards einfach schonmal an diejenigen, von denen ich ihn bekam – den jeder einzelne dieser Blogs ist absolut preiswürdig. Warum, habe ich ja schon erwähnt 😉

Was ich jetzt noch damit mache, weiß ich noch nicht, obwohl mir da eine Idee im Hirn rumspukt… Ihr werdet’s erfahren 😉

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