Schlagwort-Archive: Referat

Frauen

Heute kamen wir in den Genuss weiterer Englisch-Referaten, denen von Marisa, Niobe und Tahmid. Themen waren arrangierte Ehen, Frauenfußball und Frauen in führenden Positionen.

Erst wollten wir den Computerraum nutzen, doch der wurde durch eine andere Klasse besetzt. Mit welchem Lehrer? Herrn Fabulant natürlich. Wieso natürlich? Weil sein Mittelstufenunterricht (das Vergnügen, den kennenzulernen, hatte ich auch schon) größtenteils daraus besteht, in Gruppen selbstständig Themen zu erarbeiten, dazu PowerPoint-Präsentationen zu erstellen und die dazugehörigen Vorträge nie zu halten. Frau Rank war verwirrt und ging mit Herrn Fabulant erst einmal nachschauen, ob denn alles so seine Ordnung hat.

Wer hatte wohl Recht?

Richtig, Herr Fabulant. Also sind wir in den fünften Stock umgezogen. Dort haben wir dann die bereits erwähnten Referate gehört. Tahmids Vortrag war der letzte und stieß eine rege Diskussion zum Thema Frauen in Führungspositionen an.

Anouk meinte, dass sie, wenn sie ein Chef wäre, eher Männer als Frauen einstellen würde, weil Frauen fauler sind. Faul im Sinne von „Oh, ich kann das nicht tragen, das ist mir zu schwer.“.

Frau Rank sagte, dass es ja häufig auch ein Punkt sei, dass junge Frauen gerne Kinder bekämen und daher bevorzugt Männer eingestellt werden. Die Gedanken dazu kann man sich ja vorstellen… Die Sache bleibt spannend 😀

Tahmid meinte, dass Chefs ja vielleicht denken könnten, dass Frauen, weil sie ja einmal im Monat…, eher ausfallen könnten, weil sie da ja vielleicht Probleme mit haben… Er druckste ziemlich herum, ehrlich gesagt. Frau Rank verstand ihn auch nicht… Dann wurde er deutlicher. „Ja, wenn sie ihre Periode haben und dann so starke Schmerzen haben, dass sie nicht arbeiten gehen können…“ und etliches Halbwissen.

Ach so. Weil das ja auch bei allen der Fall ist…

Frau Rank forderte uns dann auf, etwas dazu zu sagen und wie das denn bei uns wäre. Keiner wollte etwas dazu sagen – verständlicherweise…

Advertisements

5 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram

Vortragsstunden

Wieder einmal sollten wir Vorträge in Philosophie und in Englisch hören, mit letzteren sind wir ja noch nicht mal zur Hälfte durch.

Zu dem Philosophievortrag gibt es nicht viel zu erzählen, denn er war eigentlich nur eins: Furchtbar. Sich vorne hinstellen und einen Text ablesen… Nun ja, immerhin hat er überhaupt gehalten. Luiza und Valentina sind gar nicht erst zu Philosophie gekommen und haben darum jetzt null Punkte kassiert. Schließlcih kamen sie entweder nicht oder konnten nicht halten. Zu Darstellendes waren beide aber scheinbar wieder topfit, zumindest meinte Luna, dass sie sie gesehen hat und das glaube ich unbesehen. Schließlich suchen die beiden sich die Stunden aus, zu denen sie kommen. „Philosophie? So what, ich schaffe das Jahr eh nicht.“  scheint die Devise zu sein.

Da waren die Englischvortragsstunde doch deutlich unterhaltsamer.

Da unser eines Whiteboard kaputt ist, sind wir von unserem regulären Raum in den einen Computerraum gewechselt. Kurz, nachdem wir dann dort drin waren, kam Herr Fabulant herein (wobei ich mich natürlich frage, wenn er da war, wieso ist dann Biologie ausgefallen?) und meinte, dass er regulär in diesem Raum Unterricht hätte. Frau Rank war verwirrt, scheinbar hatte sie falsch geschaut, als sie sich für den Computerraum eintrug. Her Fabulant ließ sich aber doch erweichen und wir durften eine Stunde unserer Doppelstunde im Computerraum bleiben.

Da unsere Schul-PCs ziemlich veraltet sind und wir ja auch nicht wissen, ob wir mit Whiteboard, Beamer oder im Computerraum vortragen müssen, nimmt immer jemand einen Laptop mit. Heute waren es Luna und Lorena. Beide sollten halten, ebenso Elli. Rein theoretisch auch Teresa und Nina, beide sind jedoch direkt vor Englisch nach Hause gegangen… Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 😉

Elli sollte anfangen, da wir im Computerraum Lautsprecherboxen haben und sie uns einen Film zeigen wollte. Sie wollte Lorenas Laptop benutzen und es stellte sich heraus, dass Elli auf totalem Kriegsfuß mit der Technik steht. Dies sei ihre erste PowerPoint-Präsentation und sie sei eher für das klassische Referat mit Plakat und Karteikarten. Luna, unser Klassentechnikfreak, stellte ihr alles richtig ein, schloss alles an etc. .

Das Referat an sich war gut, der Inhalt des Referates schon bekannt (was daran liegen könnte, dass Elli in Philosophie und Englisch das gleiche Thema hatte 😉 ).

Das nächste Referat kam von Lorena, immerhin war ihr Laptop bereits angeschlossen. Auch dieses Referat war ganz in Ordnung. Da ein Aktivitätsanteil gefordert war, hatte sie sich ein Thema für eine Debatte überlegt und vier Leute ausgelost, die debattieren sollten. Die Positionen waren festgelegt, das Thema war „Sollte Betty Friedan den Nobelpreis für Literatur bekommen?“. Die Debattanten waren Calvin und Marisa (dafür) und Timon und Luna (dagegen).

Fakt ist: Der Nobelpreis darf nur an Lebende vergeben werden. Betty Friedan ist tot. Dagegen kann man nicht argumentieren. Doch der Contra-Seite wurde dieses Argument einfach abgesprochen, ebenso das, dass sich dann ja die Frage stellen würde, wer denn das Preisgeld bekäme. Lorena hat sich eingemischt und gemeint, es ginge um die Symbolik. Meinetwegen. Der Nobelpreis darf trotzdem nicht an Tote verliehen werden. Es war dann eine sehr kurze Diskussion…

Luna hielt ihr Referat als letztes, wir waren inwischen in unserem regulären Raum und hatten einen Beamer, der an den Laptop angeschlossen wurde.

Ich saß so, dass ich Frau Rank gut sehen konnte. Ihr Handy lag auf dem Tisch, ab und zu schaute sie darauf. Um die Uhrzeit festzustellen, denke ich. Und um SMS zu bekommen und zu lesen. Eine ziemlich lange sogar 😉

Wie war das nochmal mit „Wir Oberstüfler sollen unsere Handys nicht vor den Mittelstüflern benutzen, weil wir ihnen Vorbilder sein sollen“?

4 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram

Vortrag und Notengebung

Heue musste ich dann auch mal – endlich – meinen Vortrag in Englisch halten. Mein Thema war Virginia Woolf und ich war eigentlich recht gut vorbereitet. Nur nervös war ich. Sehr sogar, denn Frau Ranks Notengebung ist… nun ja, sagen wir mal, zweifelhaft. Unverständlich. Tahmids Klausurersatzleistung aus dem letzten Halbjahr war ebenfalls ein Vortrag, ebenfalls mit PowerPoint. Und ihm sagte sie dann, dass ihr Mann das besser könne. Der macht das scheinbar beruflich. Wieso will sie uns mit ihrem Mann vergleichen?

Und von dieser Note hängt viel für mich ab.

Da hilft es nicht, dass wir nach unserem jeweiligen Vortrag einen Zettel bekommen und darauf uns selber bewerten sollen. Frau Rank selbst hat genau denselben Zettel und notiert sich unten drauf während der Vorträge etwas.

Es gibt verschiedene Kategorien. Hand-out, Content, Language and Use of media.

Es tut mir Leid, aber ich kann nicht sagen, ob meine Betonung gut war oder ob ich zu schnell gesprochen habe. Ich höre mich zwar selber, aber doch nicht aus der Perspektive eines Zuhörers. Ich kann nicht sagen, ob ich Dinge einleuchtend erklärt habe, sodass alle in der Lage waren, es zu verstehen. Es ist mir nicht möglich, zu beurteilen, ob meine PowerPoint-Präsentation gut herübergekommen ist.

Dieser Zettel ist absoluter Unfug. Denn er basiert einfach auf der Voraussetzung, dass man den Vortrag gehört hat, nicht dass man ihn selbst gehalten hat.

Ich habe ihn dennoch ausgefüllt, musste ich ja. Mit Rücksprache mit Luna. Dennoch fürchte ich die Notengebung. Vor allem, da sie selbst meinte, sie hätte nicht alles lesen können, da ich im Weg gestanden hätte. Nun… was kann ich dafür, wenn sie sich so weitab von dem restlichen Kurs setzt und dann auch noch in einem nicht ganz günstigen Winkel zur Wand? Und vor allem, wieso sagt sie mir das nicht? Gelegenheit dazu hätte sie ja gehabt, während meines Vortrages wurde ich mehrfach davon unterbrochen, dass jemand hineinkam (Valentina beispielsweise. Oder Frau Schick).

Ich verstehe sie nicht…

6 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram

Von Telefonbüchern und Buddhas…

… oder auch: Eine ganz normale Philosophiestunde 😉

Aktuell mchen wir ja gerade Vorträge in Philosophie (siehe der Blogeintrag „Dalai Lama“). Vorträge über moralische Vorbilder.

Heute sollten dann eigentlich vier Gruppen vortragen (oder waren es sogar fünf?). Anouk und Niobe waren heute dran, weil sie gestern nicht gehalten haben, aufgrund von „technischen Schwierigkeiten“. Die gibt es häufiger bei Vorträgen 😉

Teresa sollte eigentlich ebenfalls heute vortragen. Allerdings ist scheinbar ihr Laptop gestern gestorben und daher war es für sie unmöglich, dies zu tun. Aus diesem Grunde hat sie gestern Abend das Telefonbuch zur Hand genommen und alle angerufen, die den Namen unserer Frau Philo tragen, bis sie sie  erreichte und davon in Kenntnis setzen konnte, dass aus ihrem Vortrag nichts werden würde.

Frau Philo meinte dann heute zu Beginn der Stunde, dass sie jetzt immerhin wüsste, dass sie im Telefonbuch stünde. Sie hätte es wohl versäumt, anzugeben, dass sie darin nicht erscheinen möchte. Vor ein paar Jahren hätte man da wohl so etwas ankreuzen müssen.

Calvin meldete sich natürlich gleich zu Wort: „Wenn Sie das in IHREM Telefonbuch ankreuzen, dann funktioniert das auch nicht.“

Frau Philo lacht ein wenig und meint: „Natürlich… Ich habe mir einen Rotstift genommen und meinen Namen in meinem Telefonbuch durchgestrichen…“

Unterdessen liefen die Vorbereitungen des Buddhareferats, der Laptop wurde ans Smartboard angeschlossen, es wurde sich etwas über die Farbqualität ausgelassen (das Ding hat unsere Powerpoint mit orangem Hintergrund als grün(!) angezeigt…) und schließlich war es soweit, dass die beiden anfangen konnten.

Während ihres Vortrages haben sie kleine Buddhafiguren herumgegeben, an denen man die unterschiedlichen Darstellungsweisen sehen konnte, die chinesische, bei der Buddha etwas beleibt ist und total fröhlich aussieht und die indische, bei der Buddha eben dünn ist. Dazu erzählten sie, dass die Chinesen glauben, dass es Glück bringt, einer Buddhafigur über den Bauch zu streichen.

Später, als sie ihren Vortrag dann beendet hatten und sie uns Gelegenheit gaben, nachzufragen, kam die Frage auf, ob das denn nun wirklich Glück bringe.
Tahmid: „Ich hab das jetzt gemacht, wehe, ich hab jetzt kein Glück!
Calvin: „Ja, er hat den Buddha in der Hand gehalten und sich den Bauch gerieben.“ 😀

Ich meine, das ist ja auch eine Möglichkeit 😉

Ein anderer Schüler fragte dann, wo denn die Inder den Buddha reiben würden, da sei ja nicht so viel Bauch. Und ob ein chinesischer Buddha nun mehr Glück bringe als ein indischer. Frei nach dem Motto:

„Je mehr Bauch, desto mehr Glück.“

Da frage ich mich dann aber doch, wieso es dann noch sowas wie Dietstalking gibt… Wäre das nicht ein schönes Lebensmotto?^^

10 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram, Unterrichtsgeschehen

Dalai Lama

Eine Philosophieklausurersatzleistung sollte es werden, ein Referat über eine Person. 15 bis 20 Minuten lang samt Aktivitätsanteil.Vorzuschreiben, dass es einen Aktivitätsanteil geben muss, scheint gerade in Mode zu sein. Ob es kürzlich eine Fortbildung zu dem Thema gab?

Ob man das Referat alleine oder zu zweit halten wollte, blieb einem selbst überlassen. Die Leitfrage, an der man sich orientieren konnte – und sollte – lautete: Inwiefern kann Leben und Wirken als vorbildlich im Sinne moralisch-ethischer Grundsätze gelten?

Wie man sich sicherlich schon denken kann, war der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatsho, die Person, über die wir unser Referat gehalten haben. Wir? Ja, wir, denn ich habe mit einer Freundin zusammengearbeitet (es kommt immer etwas Gutes heraus, wenn wir zwei zusammenarbeiten und Spaß macht’s obendrein). Zuerst wollten wir über Mutter Teresa sprechen, doch dann haben wir uns umentschieden.

Heute haben wir also dieses Referat gehalten, als erste Gruppe. Freiwilligerweise, denn momentan haben wir soviel um die Ohren, dass wir froh sind, wenn wir etwas davon “weghaben”. Vorgestern und gestern Abend habe ich für dieses Referat Glückskekse gebacken (mehr oder weniger erfolgreich, allerdings scheinen sie geschmeckt zu haben, die überzähligen waren im Nu weg). Als Glückskekssprüche dienten Zitate des Dalai Lama. Damit haben wir uns innerhalb unseres Vortrages beschäftigt und so den Kurs mit eingebunden, was dann doch in ein längeres Gespräch ausartete. Das war aber shcon in Ordnung so. Als Medium benutzten wir eine Powerpointpräsentation, die leider farblich nicht gut rüberkam, da das Whiteboard orange als grün darstellte.

Den Anfang machten wir mit Meinungen zum Dalai Lama, von Leuten, die wir gefragt hatten, was sie von ihm halten. Hier ein Beispiel: „Ich bewundere ihn. Er ist für mich eine Respektsperson allerersten Grades. Er strahlt etwas aus, was ich einfach nicht beschreiben kann. Das geht bei mir ganz tief.“

Beendet haben wir unser Referat schließlich mit einer Meditation. Das heißt, ich habe sie vorgelesen und damit quasi Anweisungen gegeben, was zu tun war. Es haben alle (exklusive zwei Mädchen…) dabei mitgemacht 🙂

Eigentlich lief das wirklich klasse. Und hat eine Schulstunde, also 45 Minuten gedauert. Ungefähr…

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Schüler, Schulkram