Von Telefonbüchern und Buddhas…

… oder auch: Eine ganz normale Philosophiestunde 😉

Aktuell mchen wir ja gerade Vorträge in Philosophie (siehe der Blogeintrag „Dalai Lama“). Vorträge über moralische Vorbilder.

Heute sollten dann eigentlich vier Gruppen vortragen (oder waren es sogar fünf?). Anouk und Niobe waren heute dran, weil sie gestern nicht gehalten haben, aufgrund von „technischen Schwierigkeiten“. Die gibt es häufiger bei Vorträgen 😉

Teresa sollte eigentlich ebenfalls heute vortragen. Allerdings ist scheinbar ihr Laptop gestern gestorben und daher war es für sie unmöglich, dies zu tun. Aus diesem Grunde hat sie gestern Abend das Telefonbuch zur Hand genommen und alle angerufen, die den Namen unserer Frau Philo tragen, bis sie sie  erreichte und davon in Kenntnis setzen konnte, dass aus ihrem Vortrag nichts werden würde.

Frau Philo meinte dann heute zu Beginn der Stunde, dass sie jetzt immerhin wüsste, dass sie im Telefonbuch stünde. Sie hätte es wohl versäumt, anzugeben, dass sie darin nicht erscheinen möchte. Vor ein paar Jahren hätte man da wohl so etwas ankreuzen müssen.

Calvin meldete sich natürlich gleich zu Wort: „Wenn Sie das in IHREM Telefonbuch ankreuzen, dann funktioniert das auch nicht.“

Frau Philo lacht ein wenig und meint: „Natürlich… Ich habe mir einen Rotstift genommen und meinen Namen in meinem Telefonbuch durchgestrichen…“

Unterdessen liefen die Vorbereitungen des Buddhareferats, der Laptop wurde ans Smartboard angeschlossen, es wurde sich etwas über die Farbqualität ausgelassen (das Ding hat unsere Powerpoint mit orangem Hintergrund als grün(!) angezeigt…) und schließlich war es soweit, dass die beiden anfangen konnten.

Während ihres Vortrages haben sie kleine Buddhafiguren herumgegeben, an denen man die unterschiedlichen Darstellungsweisen sehen konnte, die chinesische, bei der Buddha etwas beleibt ist und total fröhlich aussieht und die indische, bei der Buddha eben dünn ist. Dazu erzählten sie, dass die Chinesen glauben, dass es Glück bringt, einer Buddhafigur über den Bauch zu streichen.

Später, als sie ihren Vortrag dann beendet hatten und sie uns Gelegenheit gaben, nachzufragen, kam die Frage auf, ob das denn nun wirklich Glück bringe.
Tahmid: „Ich hab das jetzt gemacht, wehe, ich hab jetzt kein Glück!
Calvin: „Ja, er hat den Buddha in der Hand gehalten und sich den Bauch gerieben.“ 😀

Ich meine, das ist ja auch eine Möglichkeit 😉

Ein anderer Schüler fragte dann, wo denn die Inder den Buddha reiben würden, da sei ja nicht so viel Bauch. Und ob ein chinesischer Buddha nun mehr Glück bringe als ein indischer. Frei nach dem Motto:

„Je mehr Bauch, desto mehr Glück.“

Da frage ich mich dann aber doch, wieso es dann noch sowas wie Dietstalking gibt… Wäre das nicht ein schönes Lebensmotto?^^

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10 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram, Unterrichtsgeschehen

10 Antworten zu “Von Telefonbüchern und Buddhas…

  1. Vielleicht sollte man das mal ausprobieren, wildfremden adipösen Menschen über den Bauch zu streicheln und dabei glücklich strahlen…

  2. Ich muss kurz weg… Meinen Namen aus dem Telefonbuch streichen. Wo ist mein Rotstift? 😀

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