Schlagwort-Archive: Klausur

Augen zu und durch?

Mir ist schlecht. So richtig.
Woran das liegt? Nicht daran, dass ich irgendetwas Schlechtes gegessen hätte… nee. Das liegt einzig und alleine daran, dass für mich die erste Klausurenphase an der Uni losgeht. Und nicht mit so etwas Nettem wie Mittelhochdeutsch… nee. Die erste Klausur ist in Linearer Algebra.
Es ist eigentlich nur eine Bestanden/Nicht bestanden-Klausur zur Überprüfung, wer denn im nächsten Semester den zweiten Teil des Moduls machen darf… aber trotzdem ist mir schlecht.
Die Nachschreibe-/Wiederholungsklausur wäre auch erst im April/Mai…

Ich habe das Gefühl, mein Kopf sei so leer wie eine Wüste. Nur ohne die Sandkörner, Oasen und Kakteen. Leer eben.
Ich habe versucht zu lernen, ich habe es wirklich. Seit ein paar Wochen denke ich schon an nichts anderes mehr als an diese Klausur. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas von dem behalten hätte, was ich wiederholt habe.
Ich will diese Klausur nicht schreiben. Ich will nicht versagen, ich will nicht durchfallen.
Ich habe Angst.

Der zweite Modulteil im nächsten Semester wird aufgeteilt. Dann haben wir Lehrämtler nicht mehr mit den Vollfachmenschen zusammen. Vielleicht fühle ich mich dann weniger dumm.
Vorausgesetzt natürlich, ich bekomme diese Klausur irgendwie hin…

Wenn gar nichts geht… dann schreibe ich einfach auf die Klausur drauf „Ich studier‘ Germanistik, ich kann kein Mathe.“, diese Meinung vertritt nämlich so mancher an der Uni…

>_<

9 Kommentare

Eingeordnet unter Muffins Studienzeit

Mein vermeintlicher Fenstersprung

Aus relativ aktuellem Anlass erzähle ich euch nun eine Geschichte, die, als sie sich ereignete, bei uns in Windeseile die Runde machte. Das Gesprächsthema Nummer Eins sozusagen.
Den Anlass hat mir Herr Hastig geliefert. Der nahm mich nämlich, als wir noch einmal in der Schule waren, beiseite und fragte, ob es einen bestimmten Grund gegeben hätte, dass ich eine Teilaufgabe in der Mathe-Abiturklausur nicht bearbeitet habe. Ich wusste von nichts und sah ihn dementsprechend ratlos an. Das ist halt echt blöd, weil das wohl eine ziemlich leichte Aufgabe war…Tja.
Jedenfalls versuchte er dann, mich zu beruhigen und zwar mit den Worten: „Das ist jetzt aber kein Grund, aus dem Fenster zu springen.“ Dies wiederholte er mehrfach in verschiedener Formulierung, zum Beispiel als „Nicht, dass du jetzt aus dem Fenster springst“. Jedes Mal mit diesem Bild. „Aus dem Fenster springen“.
Ich fand das ziemlich auffällig und es erinnerte mich an eben diese Geschichte…

Ich musste eine Philosophieklausur nachschreiben. Bei Frau Blümchen. Es war einer dieser inoffiziell verabredeten Nachschreibtermine während der normalen Unterrichtszeit. Frau Blümchen setzte mich mit der Arbeit in einen leeren Klassenraum, der direkt neben unserem lag. Das macht ja auch Sinn, falls Fragen auftreten oder so. Was sicherlich noch erwähnenswert an diesem Raum ist, dass er im vierten Stock liegt…

Ich erzähle es nun so, wie es mir erzählt wurde, ich war ja nicht dabei 😉
Nach den zwei Stunden Philosophie stellte Marisa fest, dass sie ihren Regenschirm in dem benachbarten Raum vergessen hatte. Als sie das Frau Blümchen sagte und um den Schlüssel für den Raum, meinte diese, dass Muffin ja da drin sein müsste. Es müsste also offen sein und sie könne Muffin dann auch gleich zu ihr schicken. Marisa machte sich auf den Weg, nur um kurze Zeit später wiederzukehren und zu verkünden, dass der Raum eben doch abgeschlossen sei.
Frau Blümchen kam dann und schloss den Raum auf. Dort herrschte gähnende Leere. Auf dem Platz, auf dem sie mich zurückgelassen hatte, lagen einige linierte Blätter, die sanft vom Wind bewegt wurden… Vom Wind? Tatsächlich, denn das Fenster direkt dahinter stand sperrangelweit offen.
An dieses Fenster trat Frau Blümchen nun und schaute hinunter. Doch – glücklicherweise? – lag dort niemand. Ich war einfach weg.

Was war passiert? Wo war ich abgeblieben?

Nun, ich schrieb also mehr oder minder fröhlich und ganz in Ruhe meine Philosophieklausur. Zumindest bis zur „Halbzeit“. Für die Klausur hatte ich ja zwei Schulstunden Zeit und nach der ersten von ebendiesen Stunden betrat Frau Lasch mit einer Klasse das Klassenzimmer. Sie hätten dort nun Unterricht. Frau Lasch bot mir dann aber an, mich in einen anderen Raum zu setzen. Gesagt, getan und so schrieb ich in unserem Spezial-Lehrerraum im zweiten Stock meine Klausur weiter. Gegen Stundenende kam ich auch zum Schluss und begab mich zurück nach oben. Dort war aber niemand mehr, weder in unserem Philosophieraum noch in dem, ich dem ich die erste Stunde geschrieben habe. Dafür sprachen mich dann wildfremde Schüler auf dem Flur an, ob ich Muffin wäre, Frau Blümchen würde mich suchen. Ganz dringend.
Ich war dann schon ein wenig beunruhigt und beeilte mich auf dem Weg zum Lehrerzimmer. Dort kam mir schon Frau Blümchen entgegen – und sie sah ziemlich erleichtert aus, als sie mich sah…

7 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Unterrichtsgeschehen

BÄM!

Ich hatte heute nur zwei Stunden Schule und zwar Englisch bei Ms. Smile. Sie hatte schon vorher angekündigt, dass sie uns wohl schon die Langzeitklausuren wiedergeben könne… Was ziemlich gemischte Gefühle bei uns ausgelöst hat.

Ich betrat das Schulgebäude und begegnete prompt Mr. Suit, der gerade die Treppen hochkam.

„Guten Morgen, Muffin.“, grüßte er mich. „Du hast eine EnglischLK-Klausur geschrieben, oder?“

Ich nickte und leitete mir daraus ab, dass Ms. Smile die Klausuren wirklich schon fertig hatte – schließlich muss Mr. Suit immer nochmal drübergucken, über eine gute, eine mittlere und eine schlechte.

„Bekommt ihr die heute wieder?“, fragte Mr. Suit dann.

„Ja, zumindest meine Ms. Smile das. In den nächsten beiden Stunden.“

„Gut, dann sage ich dazu mal nichts.“

Damit ließ er mich stehen und ich war verwirrt. Entweder hatte ich die Klausur also total verhauen oder im Gegenteil total rausgehauen. Anders konnte ich mir das nicht erklären.

In der ersten Stunde besprachen wir dann die Suffragetten und ein bisschen mehr über Gender, dann besprachen wir die offiziellen Abiturvorgaben für Englisch.

Dann – fünfzig Minuten nach Stundenbeginn! – klopfte es, die Tür öffnete sich und Teresa trat ein, was erst einmal einen allgemeinen Heiterkeitsausbruch hervorrief (vor allem, weil sie gestern so stolz war, dass sie pünktlich war^^).

Ihre Entschuldigung: „I overslept.“

Oh Teresa… 😀

Während der Besprechung der Abiturvorgaben fiel der Satz „Keine Panik – das könnt ihr nicht.“ von Ms. Smile. Es ging um etwas, was wir bei Frau Rank hätten haben müssen, aber nicht hatten und auch nicht mehr machen werden, weil uns die Zeit dazu fehlt… Wunderbare Aussichten 😉

Dann – ENDLICH! – nahm Ms. Smile die Klausuren zur Hand und begann sie zu besprechen. Sie ist eine der Lehrerinnen, die der Ansicht sind, dass ihnen sowieso keiner mehr zuhört, wenn sie die Klausur erst einmal ausgeteilt hat… Also zog sich die Spannung in die Länge und einigen wurde schon ganz schlecht (mir auch..^^).

Und was habe ich am Ende bekommen?

Dasselbe wie Timon…

 

FÜNFZEHN PUNKTE!

Ich feiere mich sehr ;D

9 Kommentare

Eingeordnet unter Muffins Schulzeit, Unterrichtsgeschehen

Sheldon Cooper in böse

Wer kennt ihn nicht, Sheldon Cooper, einen der Protagonisten von „The Big Bang Theory“?

(Wem das partout nichts sagt, dem sei gesagt, dass es sich hierbei um eine Serie handelt, in der es um überschlaue Menschen geht, die manchmal ein wenig Probleme damit haben, sich der normalen durchschnittsintelligenten Welt anzupassen, was zu lustigen Situationen führt. In einer Folge ist beispielsweise eine Kostümparty und Sheldon möchte sich unbedingt als „Doppler-Effekt“ verkleiden, was sich Otto Normalbürger natürlich nicht erschließt… aber ich schweife ab 😉 )

Den im Titel genannten Spitznamen hat Timon unserer lieben Frau Neon verpasst. Wir erinnern uns – ein anderer Spitzname von ihr ist Entenmama… Passt das zusammen?

Natrlich. Denn jeder Mensch hat viele Facetten und für manche sind eben andere Facetten für das Bild des Menschen prägend als für andere. Manchmal kann man einige Facetten ja auch gar nicht berücksichtigen, weil man sie nicht kennt.

Stellen wir uns nun die Frage, wie Timon ausgerechnet auf diesen Spitznamen kommt.

Ich glaube, irgendwo schon einmal erwähnt zu haben, dass dank Frau Neon „Erwartungshorizont“ das Unwort des letzten Schuljahres war. Ihre Klausuren (sie schreibt alte Abiturklausuren…) fallen regelmäßig mittelprächtig bis richtig mies aus, weil ihre Ansprüche sehr hoch sind. Wirklich SEHR hoch (absichtlich zu hoch laut Timon, woher auch der Zusatz „in böse“ kommt). Sie kommt ja eigentlich aus der Wirtschaft, hat zehn Jahre in der IT-Branche gearbeitet. Ihre Freunde sind Professoren und Doktoren und samt und sonders enorm intelligent. Wie sie auch. Über sie wurde mal gewitzelt, sie könne wohl alle Sprachen der Welt sprechen und weil ihr mal langweilig gewesen sei, hätte sie mal eben noch ein paar Computersprachen gelernt.
Traue ich ihr glatt zu.

Sie ist also überaus intelligent und in vielen Bereichen bewandert. Das stellt auch niemand in Abrede, selbst die Leute, die sie nicht mögen nicht. Das ist schon besonders, denn meistens werden Lehrer ja als dumm deklariert, wenn man sie nicht mag. Das KANN man bei Frau Neon aber gar nicht.

Allerdings, so klug sie auch ist, so hinterwäldlerisch/hinter dem Mond lebend/unnormal/sozial inkompatibel erscheint sie manchmal.

Einmal wusste sie beispielsweise nichts mit dem Begriff „Twilight“ anzufangen. Ein anderes Mal fragte sie nach, wer denn J.K. Rowling sei (wobei ich mir da nicht sicher bin, ob sie nicht einfach einen Blackout oder so hatte…).

Eine der letzten Deutschstunden. Sie hat uns einen Auszug von einem Lernmaterial eines bekannten Verlages kopiert/abgetippt und verteilte sie mit den Worten „Ich hoffe ja, dass ihr mich nicht anzeigt.“.
Elli meinte dann ironischerweise: „Na, mal sehen, wie die Geschichtsklausur so ausfällt…“
Frau Neon hat das nicht verstanden. Wir lachten, sie guckte komisch.
„Wie meinst du das?“, fragte sie dann nach und wir erklärten ihr, dass Elli scherzhaft meinte, dass wir sie nicht verraten würden, wenn unsere Noten in der Geschichtsklausur stimmen würden.
Daraufhin hob Frau Neon, deren Miene mittlerweile versteinert war, dazu an, zu erklären, wie sie sich dann vor Gericht verteidigen würde, dass sie sagen würde, sie hätte nur Werbung für dieses Produkt machen wollen und dass sie diesem Erpressungsversuch nie nachgeben würde.

Okaaaaay… Da ist die Ironie ein bisschen SEHR am Ziel vorbeigegangen…

Das war bei weitem nicht das einzige Mal, dass es ein Missverständnis zwischen ihr und uns gab oder dass sie Wissenslücken hatte, die man eigentlich unmöglch haben kann, weil man an diesem Wissen gar nicht vorbeikommt.

Ein anderes Beispiel dafür ist, dass ich in meiner Deutschklausur über moderne Kunst geschrieben hatte, dass man sich bei dieser häufig frage, ob das nun Kunst sei oder wegkönne.
Hierbei hatte ich das häufig benutzte Zitat im Sinn, das bei einer sehr bekannten Suchmaschine immerhin ungefähr 6380000 Ergebnisse hervorbringt. Leider kann ich nicht den vollständigen Ursprung dieses Zitates klären.
Frau Neon zumindest sah dies als stilistischen Fehler an und strich das „wegkönne“ durch. Als Verbesserungsvorschlag schrieb sie oben drüber „zu vernachlässigen wäre“. Damit verliert sich aber die ganze Anspielung und der Sinn wird verändert…

Weitere spannende Anekdoten gibt’s morgen, denn die Herbstferien sind auch für mich wieder vorbei 😉

Eure Muffin

2 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schulkram, Unterrichtsgeschehen

Notenroulette

Wir haben ein Kommunikationsproblem. Zumindest konstatierte Lorena das in unserer Deutschstunde. Frau Neon weilte draußen auf dem Flur, um die mündlichen Noten mitzuteilen und zu besprechen.

Noten sind böse.

Sie zerstückeln eine Klassengemeinschaft in rivalisierende Gruppen (wir könnten das für Philosophie als Beispiel für Thomas Hobbes‘ Menschenbild anführen!). Noten so zu verteilen, das alle sich gerecht bewertet fühlen, ist scheinbar unmöglich.

Schon in Geschichte hatten wir unsere mündlichen Noten erhalten (die Klausur schreiben wir erst am Mittwoch). Diese reichten von einem bis hin zu dreizehn Punkten.

Ein Punkt, das ist ganz schön hart. „Für Anwesenheit“.

In Deutsch haben wir die Klausur zurückbekommen und sie ist furchtbar schlecht ausgefallen. Meine war mit elf Punkten noch am besten. Das ist schon traurig (und interessant… auf’m Rand sind überall +-Vermerke oder „sehr guts“… aber was soll’s…).

Die mündlichen Noten reichten hier von acht bis dreizehn. Immerhin ein nicht ganz so großer Unterschied, aber trotzdem nicht so prickelnd, wenn man bedenkt, dass wir nur fünf Leute im Leistungskurs sind: Timon, Lorena, Anouk, Elli und ich.

Es gibt Leute, die sich jetzt ungerecht bewertet fühlen. Die sagen, dass ich beispielsweise meine mündliche Note nicht verdient hätte, weder in Deutsch noch in Geschichte. Nicht im Vergleich.

Vergleiche sind sowieso nicht so toll, weil jeder ein wenig anders ist. Aber für eine Bewertung muss dieser Vergleich ja als Grundlage dienen, das ist mir natürlich auch klar. Früher habe ich oft genug mündliche Noten bekommen, die mit der Qualität meiner Beiträge gerechtfertigt wurden. Jetzt stehe ich einmal auf der anderen Seite. Teresa hat dieselbe Note wie ich, weil ihre Beiträge eloquenter sind.

Ich weiß, wie es denen geht, die eine Note bemängeln. So wie mir bei Frau Ranks Benotungen. Man fühlt sich ohnmächtig gegenüber diesen aburteilenden Zahlen.

Gibt es überhaupt die Möglichkeit einer objektiven Benotung?

„Du hast dich ja ganz schön mit der angefreundet.“ – das war der Kommentar meiner Mutter zu meinen mündlichen Noten.

Beruht das wirklich alles auf Subjektivität..?

Die Englischklausur ist geschrieben, Herr Frettchen jetzt nicht in der Schule (krank?). Die spielpraktische Probe in Darstellendes ist über die Bühne gegangen und ich habe halbwegs verständlich gesprochen.Die Bioklausur bekommen wir wohl morgen wieder. Geschichte und Mathe schreiben wir noch. In Philosophie haben wir eine „erweiterte Hausaufgabe“. In Politik haben wir einige Aufgaben, die wir als Mappe abgeben müssen.

Heute wäre eigentlich Spanisch als Klausur dran gewesen. Aber als ich zu der Schule kam, in der wir Unterricht haben, hieß es: Nichts ist. Senor Enano hat scheinbar vergessen, die Klausur jemandem zu hinterlegen… und jetzt ist er in Schottland. Tja… 😀

Das Notenrad dreht sich unaufhaltsam weiter und weiter…

5 Kommentare

Eingeordnet unter Schulkram

Kunstklausur

Eigentlich dürfte ich meine Klausur ja gar nicht wiederhaben. Habe ich auch offiziell nicht. Hier habe ich ja schonmal geschrieben, wie ich mich gefühlt hab‘, als ich sie geschrieben habe. Nun habe ich sie – beziehungsweise einen Teil von ihr, er wollte sie nämlich eigentlich wiederhaben, – und natürlich auch die Bewertung. Acht Punkte. Damit hätte ich echt nicht gerechnet. Für die Aufgabe zur Haustypenbeschreibung habe ich sogar alle Punkte bekommen – er fand sie lustig.

Ich teile sie gerne mit euch (und kann immer noch nicht glauben, dass ich das verzapft habe…):

[…]
Im Gegensatz zu den schon Genannten ist das Baumhaus sehr ökologisch. Nachteile sind für den modernen Menschen natürlich der fehlende Strom, doch Nachhaltigkeit ist hierzu ein treffendes Wort.
Auch auf dem Wasser vermag man, wenn schon nicht zu gehen, zu leben, auf Hausbooten nämlich. Der große Vorteil hieran ist selbstverständlich die hohe Flexi- und Mobilität. Man braucht sich kein Ferienhaus mehr leisten, sondern kann samt Haus in den Urlaub fahren. Als Nachteil gilt natürlich die begrenzte Größe, die doch recht klein bleibt, sowie etwaige Gefährdung durch Abtreiben oder Ähnliches.
Wer es lieber mit den maulwürfen hält, der ist mit einem Hügelhaus bestens bedient. Der Vorteil daran ist nicht nur, dass man es für Touristenführungen öffnen kann, weil es an die Häuser der Hobbits in „Der Herr der Ringe“ erinnert, nein, man kann soviele Räume haben, wie man möchte, man muss sie nur graben. Ein großer Nachteil ist natürlich die mangelnde Licht- und Sauerstoffzufuhr. Letzterer ließe sich jedoch mit einem ausgeklügelten Belüftungssystem abhelfen.
Zu guter Letzt ein sehr traditioneller Haustyp: Die Höhle. Seit Jahrtausenden immer wieder gern benutzt, in letzter Zeit jedoch etwas aus der Mode gekommen, ist der Vorteil der Höhle Abgeschottenheit von der Außenwelt (gleichzeitig ein Nachteil) sowie der Nachteil der nicht existente Strom, ebenso wie die Sanitäranlagen ein großes Problem.

 

Lieben Gruß

Muffin

6 Kommentare

Eingeordnet unter Schulkram

Klausurenlust und -frust

Heute hatte ich „Kontakt“ mit drei Klausuren. Nicht gerade überraschend, immerhin ist das Schuljahr schon fast rum. Zwei habe ich zurückbekommen (beziehungsweise auch nicht), eine geschrieben.

Die eine Klausur, die ich hätte zurückbekommen sollen, war die Philosophieklausur. Die hätte ich zwar auch schon letzte Woche zurückbekommen sollen, aber da war Frau Blümchen noch nicht fertig. Heute dann aber.

Sie sprach vorher noch einmal an, was in den Aufgaben erwartet wurde, was geschrieben wurde etc.. Dann verteilte sie die Klausuren.

„Hm, Tahmid ist nicht da… Muffin…“

Ich meinte dann „Muffin ist da.“, sie lachte ein wenig und meinte, dass sie das ja mitbekommen hätte, aber dass sie meine Klausur gerade nicht gefunden hätte.

Sie hatte sie auch gar nicht dabei, ebensowenig wie Ellis. Sie meinte, dass das wohl daran läge, dass sie unsere Klausuren als erstes korrigiert hätte und dabei kein Rot hatte, also mit Blau korrigieren musste. Das habe sie wohl nachhaltig verwirrt.

Ich fand die Erklärung süß. Die Note und auch unsere Zeugnisnote konnte sie uns trotzdem mitteilen. 14 Punkte in der Klausur und 13 insgesamt sind’s bei mir geworden.

Vielleicht bekomme ich die Klausur ja morgen 😉

Die zweite Klausur war ebenfalls eine, die ich zurückbekommen habe und zwar die zweite Deutschklausur. Schriftlich stehe ich jetzt daank dieser Klausur auf 10 Punkten, weil ich die erste ja ziemlich „verhauen“ hab.

Diese Deutschklausur war recht kompliziert, weil der Text nicht unbedingt das ansprach, was wir bis dahin an Frauenbildern gelernt hatten. Gelernt hatten wir so etwas wie „Femme fatale“, „Femme fragile“, bürgerliche Ideale und so weiter. Wir hatten viel zum Thema Ehe und Sexualität. Der Text legte aber einen Fokus auf die berufliche Karriere der Frau und das sollten wir dann in Relation zueinander setzen, also in Beziehung mit den uns bekannten konstruierten Frauenbildern.

Blöderweise ist Effi Briest dazu ganz und gar ungeeignet und Die Liebhaberinnen nur bedingt, da die Protagonistinnen dort durch die Ehe der Arbeit entkommen wollen… Dennoch, ich habe es besser getroffen als die meisten aus meinem Kurs, ich will also nicht jammern.

Von Lust zu Frust. Zur dritten Klausur, der letzten, die ich dieses Schuljahr geschrieben habe. Eine Kunstklausur zum Thema Wohnbau. Mal ganz davon abgesehen, dass ich sowieso der Ansicht bin, dass man die Bewertung in den musischen Fächern abschaffen sollte (ich hab da so ein Trauma mit meiner Musiknote mal gehabt^^), fand ich die Klausur furchtbar.

Das war die erste Klausur meines Lebens, in der ich eine Aufgabe nicht einmal versucht habe zu lösen. Ich habe sie einfach aufgegeben.

Bei einer anderen Aufgabe sollten wir Haustypen und ihre Vor- und Nachteile auflisten.

Ich schrieb über das freistehende Einfamilienhaus, das freistehende Zweifamilienhaus, das Reihenhaus, das Hochhaus.

Der Wohnblock kam mir kurz in den Sinn, doch ich schrieb ihn nicht auf. Auch das sogenannte Atriumhaus ließ ich weg, obwohl ich daran gedacht habe. Ich weiß nicht, wieso.

Stattdessen schrieb ich über Hausboote („Auch auf dem Wasser vermag man, wenn doch nicht zu laufen, zu leben […]“), über Hügelhauser („Ein Vorteil ist, dass man das Haus für touristische Führungen öffnen kann, da es wie ein Haus der Hobbits aus „Herr der Ringe“ anmutet“), über Baumhäuser („Baumhäuser sind sehr ökologisch“) bis hin zu Höhlen („Seit Jahrtausenden benutzt, aber in letzter Zeit etwas aus der Mode gekommen […]“).

Auf die Bewertung bin ich ja mal gespannt…

Zu guter Letzt sollten wir eine Berliner Mietskaserne anschaulich zeichnen. Ich versuchte es mit Isometrie Din 5 und wenn euch das nichts sagt, seid froh drüber. Luna guckte ab und zu zu mir rüber und meinte dann, ihren Kommentar abgeben zu müssen: „Was machst du denn da?!“
Herr Bleistift lief ab und zu durch den Raum und schaute. Ich kann es aber gar nicht leiden, wenn mir jemand über die Schulter guckt. Vor allem dann nicht, wenn ich weiß, dass ich das, was ich versuche, nicht hinbekomme. Also bedeckte ich mein Blatt (ok, ich legte mich drauf), was mir ein „Mach doch nicht so einen Terz draus.“ von Luna einbrachte.

Ich bekam aber in Kunst noch nie etwas hin, wenn ich mich beobachtet fühle. Nina ging es übrigens genauso, sie bedeckte ihr Blatt auch und auf Nachfrage von Herrn Bleistift, ob er es denn mal sehen könne, sagte sie schlicht und ergreifend „Nein.“.

Irgendwann war aber auch diese Klausur ausgestanden und abgegeben und ich wurde gefragt, warum ich denn so ein Theater gemacht hätte.

Weil ich perfektionistisch bin und alles richtig machen will und keiner soll meine wackligen Versuche auf dem Weg dorthin zu sehen bekommen, darum.

Naja, vorbei ist vorbei. Die Ferien können kommen.

 

 

Übrigens: 100. Eintrag, wuhuuuu! *Konfetti werf und Muffins verteil*

9 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schulkram

Englischklausur

Heute haben wir Englisch geschrieben. Leider.

Als ersten Punkt auf der Tagesordnung hatte Frau Rank offenbar „Zuspätkommen“ geschrieben, denn um kurz nach acht (wir standen größtenteils vor dem Lehrerzimmer herum, Calvin und Timon, weil sie die Dictionaries tragen sollten, ich, weil ich auf sie warten wollte und mir nicht ganz sicher war, ob wir im regulären Raum sein würden, und der Rest, weil wir drei da herumstanden 😀 ) tauchte sie erst in der Schule auf. Das Herausholen der Dictionaries dauerte dann auch noch ein paar Minuten, plus das Tische hinstellen, über elektrische Dictionaries und ihre Zulassung diskutieren, das Austeilen der Schreibbögen und Zettel, etc.). Begonnen haben wir dann ungefähr um 8:20 Uhr. Da wir dreistündig schreiben sollten (also eigentlich von 8 bis 10:25 Uhr), dachte ich noch, dass das nicht so schlimm sei. Den Abgabetermin setzte Frau Rank dann jedoch schon einmal auf 10:20 Uhr fest. Na gut… Was machen schon fünf Minuten… (Viel!)

Wir bekamen einen Text (den hier: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/apr/15/1?INTCMP=SRCH) und die obligatorischen drei Aufgaben dazu (Zusammenfassung, Analyse, eigene Meinung). Wohlgemerkt: Unser Thema ist „gender matters“.Wenn man sich den Link mal anschaut, sieht man, dass nur ungefähr die Hälfte der Seite überhaupt etwas damit zu tun hat, der Rest beschäftigt sich mit irgendeinem Erholungsort für gestresste Topmanager. Was haben wir aber kopiert bekommen? Alles. Natürlich.

Tahmid war der Erste der fragte. Ich hatte zu dem Zeitpunkt den zweiten Teil des Textes mental schon abgehakt, da die Aufgabenstellung sich dahingehend interpretieren ließ, dass man den weglassen kann.

Tahmid fragte aber. Ob das denn zusammenhinge, das sei doch ein anderes Thema.

Natürlich hinge das zusammen, sagte Frau Rank. Das sei ja so auf der Seite gewesen.

Tahmid akzeptierte das und Frau Rank ging nach vorne und las sich den Text durch. Daraufhin, Calvin hatte das Thema wieder angeschnitten, änderte sie offenbar ihre Meinung und teilte uns mit, dass der Teil nicht zum Artikel gehöre, ein anderer Artikel sei, der brauche uns gar nicht zu interessieren.

Aaaah ja. Aber gelesen haben Sie ihn schon, als sie die Klausur vorbereitet haben?

Die ersten beiden Stunden hatte Frau Rank Aufsicht, danach übernahm Herr Hastig. Warum nicht Frau Neon, bei der wir regulär Unterricht gehabt hätten (und die gestern noch nichts von der Klausur wusste^^), weiß ich nicht.

Frau Rank möchte die Klausur gerne in Reinschrift haben. Das heißt, einmal vorschreiben und dann abschreiben. Damit habe ich 25 Minuten vor Schluss angefangen. Und, was soll ich sagen… ich bin damit nicht fertig geworden. Ich habe nur die erste Aufgabe und die Hälfte der zweiten abschreiben können, danach versah ich meine Reinschrift mit dem Hinweis „Rest on second paper“ und zählte notdürftig durch (bei 400 konnte ich nicht mehr, da musste ich abgeben, Herr Hastig stand schon vor meinem Tisch…).

Mir war nach Heulen, ehrlich gesagt. So blöd hab‘ ich mich in noch keiner Klausur gefühlt. Ich hoffe, sie wertet das auf dem Vorschreibepapier überhaupt… Ansonsten bin ich wirklich erledigt.

Die Frage danach, ob sie den Text denn vorher mal gelesen hätte, schwirrte übrigens nicht nur mir im Kopf herum, fast alle bemängelten das, besonders natürlich Tahmid.

Aber so what? Passiert ist passiert, rückgängig machen lässt sich’s nicht.

Englisch habe ich für dieses Schuljahr echt abgehakt.

3 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram

Kaffee, Klausur und Nichtanwesenheit

„Will jemand einen Kaffee?“

Diese Frage war wirklich ein Highlight des heutigen Tages. Gestellt hat sie Frau Blümchen an uns. Im Unterricht 😀
Na gut, nicht wirklich Unterricht, sie hat uns Zeit gegeben, an unseren Facharbeiten zu arbeiten. Meine restlichen Gruppenmitglieder(Teresa und Nina) waren aber nicht da. Beide krank, laut eigener Aussage.

Bei Nina ist es so eine Sache, das mit dem Kranksein. Über sie wird schon gespöttelt, sie habe sich wohl den Zeh angestoßen und könne deswegen leider nicht am Unterricht teilnehmen…

In Philosophie haben wir auch die Noten für unsere Vorträge bekommen, sofern wir sie denn gehalten haben. Valentina war auch mal wieder da. Luiza nicht.

Ungünstig, vor allem, da wir heute auch noch eine Geschichtsklausur geschrieben haben. Frau Neon war nicht begeistert.

„Leute, meine Nachschreibklausuren sind nicht einfacher als die am Tag X!“

Dass sie sich aufgeregt hat, könnte daran liegen, dass das Gespräch so ablief:

Frau Neon: „Wo ist denn Timon?“

Niobe: „Der hat Fahrprüfung.“

Frau Neon: „Wie, der hat Fahrprüfung? Kommt er nicht zur Klausur?“

Niobe: „Doch, klar, er kommt gleich. Hat bestanden.“ (Facebook auf Handy sei dank für die Information 😉 )

Ich: „Nina ist krank. Und Teresa auch.“

Lorena: „Luiza ist auch krank.“

Wohlgemerkt: Wir sind nur 14 Leute im Geschichtskurs. Und Tahmid war heute auch nicht da… Luiza kam zumindest für die Klausur. Timon kam etwas später auch noch (so viel später, dass Frau Neon schon die Vermutung äußerte, er trinke wohl noch Champagner wegen der bestandenen Fahrprüfung 😉 ).

Die Klausur war ganz in Ordnung. Wir haben eine Karikatur („Keine Weihnachtsfreude“) bekommen und sollten sie beschreiben und dann interpretieren. Die letzte Aufgabe war dann die, zu diskutieren, ob der Versailler Vertrag ein gerechter Friedensvertrag gewesen sei. Ich hoffe, wir bekommen sie noch vor den Osterferien zurück.

6 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Blätter…

„Ihr diskutiert doch nicht ernsthaft darüber, welche Farbe Muffin zum Schreiben
benutzen soll, oder?“
Das fragte Frau Neon mich und Niobe ernsthaft im Deutschunterricht.
„Doch, das ist wichtig.“, erwiderte ich.
„Also, Muffin, ich glaube dir ja viel, aber das nicht.“

Das kann ich ja so gar nicht nachvollziehen 😉
Aber immerhin sind meine Blätter immer schön bunt, siehe das Matheblatt 😉

Was heute im Deutschunterricht auch sehr interessant war, war ja die Tatsache, dass Frau Neon zwischenzeitlich die Klasse verlassen hatte, um irgendetwas zu klären oder so – auf die Frage, ob wir während der Zeit Pause machen dürften, antwortete sie übrigens mit „Ich sehe dann ja eh nicht, wenn ihr esst.“, aber als sie dann wiederkam, meinte sie, dass wir während ihrer Abwesenheit doch arbeiten sollten… Tsst, solche hohen Erwartungen. – und dann, als sie wiederkam, ausrief: „Oh, ich habe ja die Mappe hier liegen lassen, da sind doch alle Klausuren für diese Woche drin!“

Wohlgemerkt: Wir schreiben diese Woche zwei Klausuren bei ihr…

Da haben sich aber welche im Nachhinein geärgert 😉

7 Kommentare

Eingeordnet unter Lehrer, Muffins Schulzeit, Schüler, Schulkram