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Abiawards (Nullnacht Teil 3)

Wie bereits gesagt gab es Kategorien für Lehrer und Schüler. Ich fange einfach mal mit denen für die Lehrer an, da ich das große Ärgernis ja bereits angesprochen habe.

Die Kategorie „Hätte lieber etwas Anderes werden sollen“:
Zu dem Hintergrund dieses Vorschlags: Letztes Jahr machte Frau Elder bei der Mottowoche des Jahrganges über meinem mit. Bei dem Motto Kindheitshelden kam sie als Charlie Chaplin. Das passende Bärtchen wurde… sagen wir mal, absichtlich fehlinterpretiert. Ich denke, man weiß, was ich damit sagen möchte.
Ich finde diesen Vorschlag weder lustig noch in irgendeiner Art und Weise mit normalen Umgangsformen vereinbar. Um ehrlich zu sein: Um sowas zu schreiben – und die Abi-Awards sollen ja eigentlich ins Jahrbuch! -, muss man schon ziemlich… blöd sein.

Aber nun zu schöneren Dingen. Dieser Titel wird übrigens auch nicht im Abibuch stehen.
Weitere Alternativkarrieren waren Folgende:

Madame Ravissant hätte Flugbegleiterin werden sollen. Wie man vielleicht anhand des Namens erraten kann (und fall ich da einen fatalen Fehler gemacht habe, Asche auf mein Haupt, ich hatte nie Französisch) ist Madame Ravissant unglaublich hübsch. Also so wirklich richtig schön.

The Whale hätte Ausbilder bei der Bundeswehr werden sollen. Böse, böse… Aber bei dem Ton, den diese Frau manchmal drauf hat, ist das nun nicht weiter verwunderlich.

Frau Neon wurde eine Alternativkarriere als Börsenmaklerin vorgeschlagen. Das wundert auch nicht, denn schließlich kommt sie ja aus der Wirtschaft. Und über sie werden häufiger mal Sachen gesagt wie „Ja, weißt du, an der Wall Street sind ja die Aktien total runtergegangen, da musste sie mal eben am Wochenende hin und das alles da retten.“

Frau Laschs Berufsvorschlag war nicht sehr nett: Sie hätte lieber Bierkönigin werden sollen, wenn es nach unserem Jahrgang geht. Dieser Vorschlag hat seine Begründung darin, dass ihr im Zusammenhang mit Alkohol ein gewisser Ruf nachgesagt wird. Was genau da dran ist, weiß ich nicht.

Kommen wir zur nächsten Kategorie, wiederum eine Lehrerkategorie:Best dressed.
Hier belegte Frau Schick den ersten Platz, Ms. Smile war aber auch platziert. Frau Schick trank dann sogar einen Kurzen (obwohl das gar nicht eingeplant war :D).

Die nächste Lehrerkategorie: Zuspätkommer (das Schüleräquivalent hatten wir übrigens auch, aber das kommt ja erst später).
Frau Blümchen winkte schon, als die Kategorie verkündet wurde. Etwas Anderes konnte man sich auch nur schwer vorstellen, schließlich ist sie die Königin des Zuspätkommens. (Ich zitiere nur mal ein Gespräch, das so oder so ähnlich immer wieder vor ihren Unterrichtstunden geführt wird: (Es ist 12:50 Uhr) „Wann haben wir Unterricht?“ – „Um Fünf vor Eins.“ – „Okay, dann haben wir ja noch eine Viertelstunde…“)
Natürlich machte sie in der Kategorie auch den ersten Platz. Und weil Frau Schick es ja schon so schön vorgemacht hat, trank auch sie einen Kurzen. Dazu muss man sagen, dass es dieser grüne Waldmeister-Wodka-Likör war. Nachdem sie ihr Schnapsglas hinutergestürzt hatte, schüttelte sie sich. Schmecken tat ihr das Zeug sichtlich nicht, woraufhin Calvin dann rief: „Wir haben auch noch sauren…“

Und nun zur nächsten Kategorie, der Lehrplanfixierung.
Platz Drei belegte Frau Neon, Platz Zwei Herr Hastig und den ersten Platz machte Herr Brot. Ich finde, dass diese Kategorie ein wenig hilft, zu verstehen, warum die eine Platzierung der nächsten Kategorie so unglaublich lustig erschien…

Bei der erwähnten Kategorie handelt es sich *trommelwirbel* um das Lehrertraumpaar. Egal, ob reales Pärchen oder nur Wunschdenken, jegliche Kombination war erlaubt.
Platz Drei in dieser wunderschönen Kategorie belegte das imaginäre Pärchen Neon-Brot. Das passt und passt doch nicht, aber auf jeden Fall ist es eins: Eine absolut komische Vorstellung.
Platz Zwei errang das ebenfalls imaginäre Pärchen Ravissant-Sporty. Beides tolle Lehrer mit einem genialen Draht zu den Schülern, gut aussehen tun sie auch noch…
Und das absolute Traumpärchen unserer Lehrerschaft ist kein imaginäres, sondern ein höchst reales:

Frau Rock und Herr Guetta!

Die haben sich diesen Titel wirklich verdient.

Zum Abschluss dieses Eintrags nun noch eine der allseits beliebten Lehrerkategorien. „Kommt häufig vom Thema ab“.

Und wer könnte für diesen Titel prädestinierter sein als Mr. Suit, der Lehrer, der andauernd aus dem Nähkästchen plaudert, egal, ob man es nun hören möchte oder nicht? Der schon alles erlebt, alles gesehen, alles studiert hat?
Aber auch der dritte Platz ist meiner Meinung nach total verdient: Herr Waschbär hat ihn bekommen.
Als die Kategorie angekündigt wurde, formierten sich Sprechchöre, die „Waschbär, Waschbär!“ skandierten. Das sagt doch schon alles, oder? 😉

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Sport

Seit Wochen bete ich jeden Freitag, dass es doch regnen solle. Das klingt recht unverständlich? Ist’s aber nicht. Denn freitags habe ich Sport.

Wir dürfen ja unsere Sportkurse selbst anwählen und irgendetwas hat mich geritten, „Gesundheitsorientiertes Kraft- und Ausdauertraining“ anzuwählen. Na gut, eigentlich habe ich das nur wegen Mr. Sporty gewählt, den hatte ich letztes Halbjahr schon in Sport (und da hab‘ ich immerhin elf Punkte bekommen, obwohl ich wegen Fehlzeiten – ich hatte mir einen Handmittelknochen gebrochen – schon ein „Nicht benotbar“ befürchtet hatte 🙂 ). Damals hat er Karate gemacht. Und damit wurde der Satz geprägt: Judo ist Taekwondo, weil’s eigentlich Karate ist 😀

Aber gut, es geht um meinen jetzigen Sportkurs. Und um Regen.

Es ist nämlich so, dass ich keine gesteigerte Kust habe, den blöden Cooper-Test zu laufen und das auch noch draußen auf dem Kunstrasenplatz. Bisher bin ich auch drum herum gekommen, aber die Frage ist ja, wie lange das noch anhält^^

Der Gedanke an einen potentiellen Cooper-Test demotiviert mich immer so ein bisschen. Aber heute war Sport richtig klasse – wie eigentlich fast immer. Nur die Erwartungen, die man hat, sind düster. 😀

Letzteres ist ja auch kein Wunder, bei Aussagen wie „Wir sind ein gefühlter Leistungskurs, bei uns muss man was draufhaben.“ 😀

(Mein Kommentar dazu war übrigens: „Und was mach‘ ich dann hier?“^^)

Wir haben mit dem Spiel „Abwerfen Liegestütz“ oder wie man das auch immer nennen möchte angefangen. Dabei muss man sich gegenseitig abwerfen, wer getroffen wird, macht fünf Liegestütz (oder auch drei, nachdem wir die Regeln geändert haben). Mr. Sporty ist hochmotiviert und macht wie selbstverständlich mit, schmeißt sich auf den Boden, um Bällen zu entgehen, rollt da dann auch noch weg und wird trotzdem ziemlich oft getroffen.

Danach haben wir ein Zirkeltraining gemacht, das sich zwei Mitschüler ausgedacht haben (wir waren sowieso nur acht Leute. Und Mr. Sporty natürlich), das war auch ganz ok.

Später wollten wir dann Unihockey spielen. Zuvor wurden wir aber noch vom Gymnastikkurs (der heißt nur offiziell so, die machen tanzen^^) von Frau Rock (es gibt auch einen von Frau Rank, aber der ist an einem anderen Tag) animiert, mit denen zu „tanzen“. Was im Klartext heißt, dass wir in einem Kreis standen, uns alle an den Händen gefasst haben und dann im Takt der Musik (mehr oder weniger) immer ein paar Schritte nach vorne und zurück zu machen (und dabei nach rechts zu gehen). Mr. Sporty hatte seinen Spaß…

„Ihr müsst eure feminine Ader rauslassen, Jungs!“

„Tut mir ja leid, wenn SIE eine haben…“

Es war wirklich ein Anblick für Götter, wie Mr. Sporty das in’s Lächerliche gezogen hat… 😀

Danach haben wir dann Unihockey gespielt und meine Mannschaft hat gewonnen (aber garantiert nicht wegen mir 😀 Aber wir hatten Calvin, der spielt ja im Verein).

Und jetzt hoffe ich schonmal, dass wir nächste Woche keinen Cooper-Test laufen müssen 😀

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