Piepsi

Als ich heute auf dem Heimweg war, wäre es beinahe sehr schlimm geworden. Auf dem Fußweg saß nämlich ein winziges Vögelchen. Ein Glück, dass ich es in letzter Sekunde bemerkt habe, sonst wäre ich wohl draufgetreten.
Das kleine Federknäuel bewegte sich nicht. Vorsichtig kniete ich mich hin, um zu schauen, ob es irgendwelche offenkundigen Verletzungen aufwies – nicht, dass ich davon viel Ahnung gehabt hätte. Es sah aber nicht danach aus.
Auf dem Fußweg konnte es nun aber nicht bleiben, so nah an der Straße und so nah an den unachtsamen Füßen von vorbeieilenden Passanten. Ich spähte durch das Tor am direkt angrenzenden Grundstück. Von dort meinte ich nämlich, weitere Vögel zu hören. Dem war auch so, denn ich sah dort im Gebüsch ähnliche kleine Federknäuel herumhüpfen.
Also nahm ich den kleinen Findling behutsam in beziehungsweise auf meine Hände, streckte ihn durch den Zaun und setzte ihn vor dem Gebüsch ab.
Mit Linnea ging ich später noch einmal nachsehen, ob er immer noch an derselben Stelle hockte. Er hatte sich zumindest weiter auf das Grundstück bewegt.
Ich hoffe sehr, dass er dieses kleine Abenteuer gut übersteht.

Lebe lang und in Frieden, Piepsi.

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