Überfordert.

Ja. Manchmal bin ich an einem Punkt, an dem ich denke: Nein, das geht nicht. So kann ich nicht weitermachen.
Es kommt immer auch drauf an, wie ich drauf bin. Es gibt einfach Tage…

Aber wenn man mich in einer Hausaufgabenbetreuung einsetzt, wo mal eben 16 SchülerInnen sitzen und bei der Hälfte absolut keine Lust vorhanden ist, die Hausaufgaben auch noch zu machen (die Betreuungszeit ist dazu auch noch relativ spät)… Und das Ganze dann ausufert und Quatsch gemacht wird, während ich gerade beschäftigt bin, jemanden etwas zu erklären,  dann weiß ich nicht weiter. Ich bin (noch?) zu nett.

Wenn ein Kind mehr oder minder austickt, rumschreit und auf Tischen rumhaut und sich nicht beruhigen lässt, einfach nicht mehr erreichbar zu sein scheint, dann weiß ich nicht weiter.

Ich gestehe mir das selber nicht gerne ein und umso weniger hier.

Ich kann noch lange nicht mit allen Situationen umgehen, egal, wie sehr ich mir das wünsche. Das ist aber irgendwie auch okay so. Ich muss meinen Weg doch erst noch finden.

Ich habe mir vorgenommen, morgen – ungeachtet meines Geburtstages – das Gespräch mit einem der Klassenlehrer zu suchen.

Aber auch wenn es grad wirklich nicht so klingt – ich liebe diese Stelle. Ich möchte meine Fünftis und auch die anderen SchülerInnen nicht missen.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Muffins FSJ

2 Antworten zu “Überfordert.

  1. „Und das Ganze dann ausufert und Quatsch gemacht wird, während ich gerade beschäftigt bin, jemanden etwas zu erklären, dann weiß ich nicht weiter. Ich bin (noch?) zu nett.“.
    Nein.
    Das geht ausgewachsenen Pädagogen auch oft so.
    Vielleicht mal über Ziele reflektieren? Den einen oder die andere aus der Gruppe rausnehmen?
    Elterngespräch mit dem/der Schülerin?
    Ich weiß. Belastung.

  2. Oh das kommt mir von meinen Nachhilfestunden sooo bekannt vor… 😦

    Und, das klingt jetzt vielleicht bescheuert und wahrscheinlich ist es auch total unpädagogisch, aber ich habe damals, als ich fertig bis zum Gehtnichtmehr war, einfach mal geschrien. Ihnen gesagt, dass ich so ein Verhalten zum Kotzen finde, dass hier eine gute Arbeitsatmosphäre herrschen sollte, ich ihnen gerne und jederzeit helfe, aber nicht unter diesen Umständen. Im Nachhinein sehe ich mein Verhalten eher negativ, aber in dieser Situation hat´s geholfen und seitdem geht´s gut 😉

    Red einfach mal mit deinem Klassenlehrer, das ist ´ne gute Idee! Und dann wir das schon, ganz sicher! 🙂

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