Die Einschulung

Heute sind die neuen Fünftis eingeschult worden – sowohl an meiner als auch an Linneas neuer Schule. Frau X. war heute auch da – sie hat mich auch wieder erkannt und ich hatte den Eindruck, dass sie sich wirklich gefreut hat, mich zu sehen. Das ist ein schönes Gefühl.
Wir setzten uns bei der Einschulung zusammen auf die Empore in der Aula. Dort saßen auch einige Schüler und Frau X. stellte mich ihnen gleich vor. Dabei stellte sie mich auch vor die Entscheidung, ob ich mich denn nun Muffin oder Frau Sunshine nennen lassen wollte. Schwierig, wie ich finde. Frau Sunshine passt überhaupt nicht zu mir. Ich finde es auch absolut merkwürdig, gesiezt zu werden. Allerdings habe ich im Gegenzug auch so meine Probleme, Erwachsene nicht zu siezen, wenn alle anderen das tun. Das schleicht sich da manchmal so rein, ich gebe mir aber Mühe, denn schließlich wurde mir das Du auch schon von einigen Lehrern angeboten. Von anderen nicht, da bleibe ich einfach beim Sie.
Ich habe mich dann für Muffin entschieden und bei den Fünftis geht das mit dem Sie und Du sowieso durcheinander, da werde ich beides mal.

Die Einschulung war ziemlich schön. Zwei Sechstklässlerinnen durften die Moderatorinnen spielen. Es gab eine Akrobatikvorführung von der einen sechsten Klasse und von der anderen wurde ein Lied gesungen, das von der Zeit handelte, die man in der Schule verbringt. Das fand ich ziemlich niedlich.
Dann wurde für die Geburtstagskinder Happy Birthday gesungen.
Natürlich gab es auch Reden. Eine von einem der Klassenlehrer hat mich sehr beeindruckt.
Er sprach von all den Dingen, die die Kinder während der nächsten Jahre aus der Schule mitnehmen könnten und packte sie sinnbildlich in einen Rucksack. Lego-Männchen für neue Freundschaften, die man schließen könne, ein Buch für das Wissen, was man ansammeln könnte („Auch wenn das nicht das Wichtigste sei.“), einen kleinen Pokal als Symbol für die Erfolge, die jeder persönlich für sich erreichen könne und eine Sonnenbrille für die Coolness, die man meistens so in der siebten, achten Klasse unbedingt brauche. Das als Beispiele, es waren noch mehr Dinge.
Die Klassen wurden klassisch eingeteilt, jeder wurde aufgerufen und musste nach vorne gehen. Dort bekam er ein kleines Päckchen von einem der Sechstklässler überreicht, auf dem sein Name stand. Was darin war, weiß ich leider nicht.
Dann sollten die Klassen mit ihren Lehrern zu ihren Räumen gehen, während die Eltern weitere Informationen von der Schulleitung in der Aula bekommen sollten. Frau X. und ich verschwanden dann aber auch unauffällig, da wir noch einiges zu besprechen hatten.

Als krönenden Abschluss des ersten Schultages als Fünftklässler ließen sie übrigens Luftballons steigen, an den vierblättrige Kleeblätter aus Tonpapier hingen. Auf diese hatten sie ihren Namen geschrieben und was sie sich von ihrer neuen Schule wünschten. Natürlich auch die Adresse der Schule, damit ein Finder zurückschreiben könnte.
Ich bin gespannt, ob und wann jemand antwortet…

Und ebenso gespannt bin ich darauf, wie die Fünftis so sind. Es ist schon lustig, wie sehr das Aussehen in diesem Alter auseinander geht. Einige Fünftis sind noch wirklich klein, andere sehen aus, als wären sie Siebtklässler – mindestens.
Ich freue mich schon 🙂

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Muffins FSJ

2 Antworten zu “Die Einschulung

  1. verspätet (weil Urlaub und so), aber doch noch:
    Das klingt, als wärst du an einer richtig tollen Schule gelandet! Beneide dich 🙂
    Du musst ganz fleißig berichten, okay?!

    Liebe Grüße
    die Widerspenstige (die die letzte Ferienwoche genießt)

    P.S. „Fünftis“ ist so ein goldiges Wort 😀

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