Kina und England

Wir behandeln in Geschichte gerade das nicht abi-relevante Thema China. Wobei Frau Neon das immer Kina ausspricht, eine Angewohnheit, an der sich einige im Kurs sehr stören. Schina und China ist beides gut und schön, aber Kina? Naja… Da merkt man wohl, wo Frau Neon herkommt 😉

Nun haben wir zwei Quellen gelesen, jeweils von einem Chinesen an den/die englische/n König/in geschrieben und zwar im zeitlichen Abstand von uuungefähr fünfzig Jahren. Daraus sollten wir schließen, was in der Zwischenzeit geschehen ist, aber auch, was später passieren wird.

Da ich aber bereits wusste, was passieren würde (die Opiumkriege) und dementsprechend schnell fertig war mit der Aufgabe – und meine Hände an Luna aufwärmte. Und vielleicht ein klitzekleines bisschen quatschte -, wurde mir eine Sonderaufgabe auferlegt: Eine zweite Möglichkeit, wie es weitergehen könnte, zu finden.

Also schrieb ich:

„Queen Victoria könnte sich in den Opium-Handel einmischen und die Vorschläge umsetzen, die Commissioner Lin ihr unterbreitet hat, unter anderem also die Zerstörung von Opium-Plantagen in Indien. Zusätzlich könnte sie finanzielle Hilfe für spezielle Krankenhäuser gewähren, in denen die Opiumsüchtigen von ihrer Sucht geheilt werden können. Um das Bedürfnis nach Opium zu ersetzen werden die Opiumsüchtigen zu einer Sucht nach Schokolade hingeführt. Natürlich keine Sucht nach Milchschokolade (aufgrund der hohen Laktoseunverträglichkeitsrate in China), sondern nach dunkler Schokolade.
Ihr bitterer Geschmack führt aufgrund chemischer Reaktionen im Gehirn zu einer Vebesserung der kognitiven Fähigkeiten. Weil die Engländer die Einzigen sind, die in der Lage sind, mit dieser dunklen Schokolade zu handeln, wird China von England abhängig.
Weil das den Chinesen nicht gefällt, entsenden sie ein Mädchen, Mulan, nach England. Dort stiehlt sie die Geheimnisse der Schokoladenherstellung.

Happy End für China.“

Zu meiner Verteidigung… Es sollte nicht realistisch sein^^

Advertisements

16 Kommentare

Eingeordnet unter Muffins Schulzeit, Schulkram, Unterrichtsgeschehen

16 Antworten zu “Kina und England

  1. Also, ich mag deine zweite Möglichkeit 😀
    (Aber ‚Kina‘, das ist doch voll normal o.o ‚China‘ und erst recht ‚Schina‘, das ist doch seltsam… O.o ;P )

  2. Als Schwäble sag ich auch „Kina“ und „Kemie“. (Und werde in schöner Regelmäßigkeit dafür ausgelacht. Pffff.)

    Der Aufsatz ist großartig. Sollte man als Quelle ins Geschichtsbuch mit aufnehmen!

  3. Bin auch für Kina und Kemie. Heißt ja auch kolerisch und nicht scholerisch.

    • Ja, ne?
      Aber wenn ich das Argument bringe, sagen meine Schüler, es hieße ja aber schließlich auch nicht „Kile“ bzw. „Kilischote“…

      • Aber es heißt auch nicht Schillischote, sondern Tschillischote. Und Chili ist ein (spanisches?) Fremdwort, das in den Sprachgebrauch übergegangen ist, weswegen es dann auch so ausgesprochen wird. China und Chemie sind aber doch deutsche Ableitungen von Fremdwörtern und deshalb überhaupt gar nicht mit der Chili vergleichbar. So. 😉

      • bloona

        Man sagt allerdings auch nicht schamäleon, genauso wenig wie kirurg…

  4. Ha! Genau das werde ich ihnen genau so sagen.

    Und dann habe ich eine Woche Ruhe, weil sie nicht wissen, was Ableitungen sind.
    Sehr gut.

    Danke für den Tipp! 🙂

  5. Eine tolle zweite Möglichkeit! Du bist echt kreativ! =)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s