Umzug (Die Erste)

Seit ein paar Tagen bin ich stolze Besitzerin einer Sonnenblume. Sie ist wunderbar, eine Erinnerung an’s Lächeln, an schöne Momente und an einen ganz lieben Menschen (beziehungsweise sogar mehrere).

Aber um nicht mittendrin oder am Ende anzufangen und auch dem Titel dieses Eintrages gerecht zu werden, fange ich jetzt, wo das gesagt ist, was mir am meisten am Herzen lag, noch einmal an.

Meine Freundin ist umgezogen. Und da sie ziemlich weit weg wohnt und mir trotzdem oft näher ist als die Menschen in meinem direkten Umfeld, wollte ich dabei sein. Die Ferien kamen diesem Plan natürlich entgegen.

Aber ich wollte auch ein klein wenig (oder auch viel) überraschen. Bei so einer Entfernung sind spontane Besuche ja unmöglich. Aber unangekündigte nicht.

Für eine ganze Weile sah es ohnehin so aus, als würde nichts daraus werden können. Am Tag vor dem Umzug war ich noch im Süden Deutschlands, mehrere Stunden Zugfahrt von Zuhause und auch von Nele entfernt. Aber an zwei Tagen hintereinander stundenlang Zug zu fahren, nur hastig zu packen und nicht allzu lang zu schlafen, das alles war es mir wert. Für das Lächeln, was ich auf Neles Gesicht sehen konnte.

Ganz unangekündigt war es nicht. Ihrem „Lebensabschnittsverschönerer“ (ich finde dieses Wort ziemlich genial/lustig ;D ) hatte ich es verraten. Und der sagte es ihr dann ungefähr eine halbe Stunde, bevor ich ankam. Das Gesicht von Nele hätte ich ja nur zu gerne auch gesehen… Aber ich konnte es mir ja vorstellen und die SMS, die ich dann bekam („Ihr seid doch soooooo doof!!!“, gleich darauf gefolgt von „*freuuuuuuuuuuu*“), sagten auch schon einiges ;D

So kam es dann, dass ich mitten ins Umzugschaos kam und verkündete, dass ich eine Woche bleiben würde. Könnte man auch als ziemlich unverschämt werten. Aber ich habe ja auch mitgeholfen 😉

Ob DAS dann allerdings so gut war, ist eine andere Frage. Zusammen mit einem anderen Helferling (Thomas) habe ich’s zumindest geschafft, ein Regalbrett kaputt zu machen… *schäm*

Das wiederum kam so: Das Regal war eins von Ikea, namentlich das Modell „Expedit“. Wer sich davon mal ein Bild angesehen hat, weiß, dass das Ding unzählige gleichgroße Fächer hat (theoretisch, das von Nele ist jetzt ein Designerstück mit extragroßem Fach…). Es gibt also das Boden- und Oberteil, die Seitenteile sowie wenige lange und mehr kurze Teile für die Fächer. Beinahe alles nur zum In-Einander-Stecken. Also ganz einfach. Ikea eben. Und weil wir zwei so kompetent aussahen und es eben wirklich einfach ist, hat Nele sich darauf beschränkt eben auch nur das zu sagen. Dass im Prinzip nur gesteckt werden muss.

Aber warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht? Kurz und gut (oder eben nicht gut), wir haben es geschafft, dieses Ikea-Regal falsch zusammenzubauen… Eine echte Leistung.

Eigentlich muss man nämlich die kurzen Teile senkrecht und die langen waagerecht anbringen – wir haben es genau andersrum probiert. Dadurch war das Ganze während des Bauens ziemlich wackelig und stürzte dann eben auch einmal zusammen. Tja… Und dabei ging ein Brett kaputt. Wir bauten trotzdem noch munter weiter (Nele war grade anderswo am Verzweifeln) und schlussendlich stand es auch. Nur so ganz richtig sah es nicht aus. Es ging zwar, aber irgendwie…

Wir schauten es uns an und überlegten und dann kam Nele, schaute auch und stellte fest, dass das falsch zusammengebaut sei. Irgendwie fand sie es auch ein bisschen lustig… Die passenden Sätze aus der Situation:

„Und wo ist jetzt die versteckte Kamera von „Verstehen Sie Spaß?““ (Nele)

„Duhuuu, Katja (Lebensabschnittverschönerin von Thomas)? Frisst der Thomas Leute, wenn er wütend ist? Dann sollte ich wohl besser verschwinden.“ (Nele)

„Wir sind von Ikea beauftragt und sollen andere Möglichkeiten des Zusammenbaus herausfinden.“ (Thomas)

„Wir sollten feststellen, ob der Zusammenbau vom Regal wirklich idiotensicher ist.“ (Thomas)

Also hieß es: Nochmal auseinander- und wieder zusammenbauen. Und das übrigens in ungefähr einem Zehntel der Zeit, die wir für das erste Zusammenbauen gebraucht haben… Das war also doch schon irgendwie eine Kunst für sich ;D

Mehr Umzugsgeschichten gibt’s dann morgen 😉

 

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Umzug (Die Erste)

  1. Nele

    Hey, das große Regalfach ist sogar richtig praktisch 😀

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